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EHEC

Informationen der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV)

Am 28.02.12 erreichten das Gesundheitsamt Altona zwei weitere EHEC-Meldungen aus Blankenese. Ein 11-jähriger Junge, der eine weiterführende Schule besucht und ein 3 1/2 jähriges Kindergartenkind, welches eine KiTa besucht sind erkrankt. Beide Kinder hatten in der zweiten Wochenhälfte der 8. KW Durchfall. Die Stuhlbeprobung, welche von den behandelnden Kinderärzten eingeleitet wurde, ergab in beiden Fällen einen positiven EHEC-Befund (Shigatoxin 2 positiv).

Schon am 27.02.12 hatte das Gesundheitsamt Altona eine weitere positive Laborbefundmeldung mit EHEC-Nachweis (Shigatoxin 2) von einer 68-jährigen Dame aus Othmarschen erreicht. Diese hatte am 21.02. blutige Durchfälle entwickelt und war in der dritten Stuhlprobe positiv auf EHEC getestet worden.

Alle Patienten befinden sich unter ambulanter medizinischer Beobachtung und sind, soweit Informationen, vorliegen bereits wieder beschwerdefrei oder auf dem Weg der Besserung. Entsprechende Besuchsverbote und Desinfektionsmaßnahmen wurden eingeleitet. Vom Verbraucherschutzamt aus wurden Lebensmittelbeprobungen umgesetzt.

Derzeit gibt es keine Hinweise, die zu einer gemeinsamen Quelle dieser drei Infektion führen. Die Untersuchungen laufen ebenso wie die Sybtypisierung des Keims.
Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz bittet Ärztinnen und Ärzte, bei der Diagnostik und Behandlung Ihrer Patientinnen und Patienten, dieses Infektionsgeschehen mit in Ihre differentialdiagnostischen und therapeutischen Überlegungen einzubeziehen
.

Welche Symptome treten bei EHEC auf?

EHEC-Infektionen können ohne Beschwerden verlaufen und somit unerkannt bleiben. Die Mehrzahl der manifesten Erkrankungen tritt als unblutiger, meistens wässriger Durchfall in Erscheinung. Begleitsymptome sind Übelkeit, Erbrechen und zunehmende Bauchschmerzen, seltener Fieber. Bei zehn bis 20 Prozent der Erkrankten entwickelt sich als schwere Verlaufsform eine blutige Darmentzündung mit krampfartigen Bauchschmerzen, blutigem Stuhl und teilweise Fieber bis hin zu Nierenversagen.

Eine Ansteckungsfähigkeit besteht, solange EHEC Bakterien im Stuhl nachgewiesen werden.

Wie kann man sich schützen?

Wichtig ist die Einhaltung der allgemeinen Maßnahmen der persönlichen Hygiene sowie der Hygiene beim Umgang mit Lebensmitteln unter anderem durch folgende Maßnahmen:

  • Fleisch sollte nur durchgegart verzehrt werden.

  • „Rohmilch ab Hof“ sollte vor Genuss abgekocht oder es sollte pasteurisierte Milch verwendet werden.

  • Obst, Gemüse und ungewaschene Salate sollten vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden.

  • Bei der Zubereitung von Speisen muss, wie grundsätzlich zur Vermeidung von Lebensmittelinfektionen, auf eine konsequente Küchenhygiene geachtet werden.

  • Vermeidung von Tierkontakten beziehungsweise Hände waschen nach Kontakt.

  • Speisen und Getränke sollten nur außerhalb von Tierkontaktzonen und nach sorgfältiger Händehygiene eingenommen werden.

  • Bei Kontakten mit Erkrankten auf sorgfältige Händehygiene und Desinfektion von Handkontaktflächen achten.

  • Händewaschen nach dem Toilettengang, vor dem Essen und vor der Zubereitung von Mahlzeiten. Nach jedem Gang zur Toilette, vor dem Zubereiten von Speisen oder dem Essen sorgfältig die Hände mit waschen.
     

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Handlungsempfehlungen für Arztpraxen

Die folgenden Broschüren geben Handlungsempfehlungen für Arztpraxen im Pandemiefall:

Influenzapandemie - Risikomanagement in Arztpraxen

Influenzapandemie - Ergänzungen zum Hygieneplan

(Herausgeber: Kassenärztlichen Bundesvereinigung, der Bundesärztekammer und der BGW)
 

Pandemische Influenza (H1N1) 2011

Informationsschreiben der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz vom 27.1.2011:
Influenza in Hamburg: aktuell starke Zunahme der gemeldeten Fälle
(Download im PDF-Format).

 


Pandemische Influenza (H1N1) 2009

Beurteilung zur Bedeutung der Herabstufung der Pandemie-Warnstufe auf die postpandemische Periode durch die Weltgesundheitsorganisation.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 10. August 2010 die Pandemie für beendet erklärt.

Weitere Informationen finden Sie hier in der offiziellen Mitteilung des
Robert-Koch-Instituts vom 10.08.2010 (Download im PDF-Format).


Aktuelle Informationen zur "Neuen Grippe" (Schweinegrippe)


Informationen des Robert-Koch-Instituts (Download im PDF-Format):

Das Paul-Ehrlich-Institut und das Robert Koch-Institut haben Hinweise für das medizinische Personal in einer Broschüre zusammen gefasst.

Die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO).

Hinweise für Ärzte zur Feststellung und Meldung eines Verdachtes auf Neue Influenza (A/H1N1) .

Auf der Webseite www.rki.de finden Sie Ratgeber für Ärzte mit Informationen zum Erreger der Influenza, Vorkommen, Reservoir, Infektionsweg, Inkubationszeit, Dauer der Ansteckungsfähigkeit, Klinische Symptomatik, Diagnostik, Therapie, Präventiv- und Bekämpfungsmaßnahmen und Falldefinitionen.


Auf den Seiten des www.pei.de des Paul-Ehrlich-Instituts finden fachliche Informationen für Ärzte und Apotheker zu Pandemie-Impfstoffen in der Schwangerschaft.




Zuletzt verändert: 01.03.2012