blind.gif (43 bytes) blind.gif (43 bytes) blind.gif (43 bytes) blind.gif (43 bytes)
Ärztekammer HamburgÄrztekammer Hamburg
top_navi01.gif (2064 bytes)Die Kammertop_navi03.gif (1422 bytes)top_navi04.gif (1153 bytes)Kontakttop_navi06.gif (459 bytes)Pressetop_navi08.gif (402 bytes)Hometop_navi10.gif (1168 bytes)
blind.gif (43 bytes) blind.gif (43 bytes) blind.gif (43 bytes)
blind.gif (43 bytes) Notfälle
media/blind.gif (43 bytes)
media/blind.gif (43 bytes) Arztsuche
 
blind.gif (43 bytes) Patienten-Service
blind.gif (43 bytes)
blind.gif (43 bytes) Veranstaltungen
blind.gif (43 bytes)
blind.gif (43 bytes) Ärztl. Weiterbildung
blind.gif (43 bytes)
blind.gif (43 bytes) Ärztl. Fortbildung
blind.gif (43 bytes)
blind.gif (43 bytes) Berufsrecht
blind.gif (43 bytes)
blind.gif (43 bytes) Service für Ärzte
blind.gif (43 bytes)
blind.gif (43 bytes) Med. Fachangestellte
Arzthelfer/innen
blind.gif (43 bytes)
blind.gif (43 bytes) "Rundherum Gesund"
blind.gif (43 bytes)
blind.gif (43 bytes) Ärzteblatt Online
blind.gif (43 bytes)
blind.gif (43 bytes)NewsArchivVerlag
blind.gif (43 bytes) blind.gif (43 bytes) blind.gif (43 bytes)
blind.gif (43 bytes)
blind.gif (43 bytes) Vorträge des ärztlichen Vereins
blind.gif (43 bytes)
blind.gif (43 bytes)
Hamburger Ärzteblatt - Dezember 2011/ Teil 2 (12.12.2011)


Anzeigen
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt (12.12.2011)
Titelthema: Erinnerungen an John W. Kirklin

Namen und Nachrichten
Personalien · Nachruf Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe · Ricarda Klein gestorben · Formalien bei Verschreibungen genau einhalten · Mit-Denken bei Medikamentenmissbrauch · Unsicherheit beim Thema Sexualmedizin · Hilfe für Eltern bei Problemen mit dem Nachwuchs ·
Junge Erwachsene gegen Masern impfen · EHEC – eine Rückschau

Gesundheitspolitik
Delegiertenversammlung · Geld verdienen, aber nicht auf Kosten anderer.
Vertreterversammlung · Wird Versorgung planbar?
Ambulante Versorgung · Hamburg ein Notstandsgebiet?

Forum Medizin
10 Jahre Patientenberatung · Am Anfang war ein Karteikasten.
Peritonitis · Reißverschluss ade – und nun „Schwamm drüber“?
Der besondere Fall · Biologika-Therapie auch bei Kollagenosen?
Aus der Schlichtungsstelle · Hüftdysplasie übersehen.
Bild und Hintergrund · Königlicher Pockentod.
Versorgung Wohnungsloser · Organisierte Unzuständigkeit.
Der blaue Heinrich · Natur-Blues.


Email:
 
Hamburger Ärzeblatt - November 2011 (9.11.2011)
Titelthema: Warum Ärzte MVZ gründen - Vernetzung ist Trumpf

Namen und Nachrichten
Personalien · Nachruf Dr. Wolfgang Mandel · Herztransplantations-zentrum gegründet · Hamburger Ärzteball 2012 · Gesundheit türkischer Migranten im Fokus · Fachveranstaltung zum Thema Dekubitus · Familienselbsthilfe – Familie als Brücke · Patientenberatung feiert Jubiläum · Berufsbegleitend studieren · Ärzte am Gängelband

Gesundheitspolitik
Vertreterversammlung · „Wenn es so weitergeht, wird es krachen in Hamburg“.
Meinung · Teure Karte ohne Nutzen.

Forum Medizin
Depression · Volkskrankheit oder hilfloses Label?
Der besondere Fall · Ein extrem hoher Tumormarker.
Aus der Schlichtungsstelle · Verbiegung des Unterarmknochens.
Bild und Hintergrund · Zwei Bücher – zwei Besteller.
Hepatitis C · Neue Ära in der Therapie.
Der blaue Heinrich · Antrittsrede 1946.
Praxisabgabe · Nachfolge rechtzeitig planen.

Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - Oktober 2011 (10.10.2011)
Titelthema: Kolorektale Polypen - Morphologie, Genetik, Prognose

Namen und Nachrichten
Personalien · Nachruf Prof. Dr. Werner Selberg · Lehrstellenbörse für MFAs · Nadelstichverletzungen sind keine Bagatellunfälle · Gendiagnostik-Gesetz: Wer darf beraten? · Neuer Urintest warnt vor Blasenkrebs · Ökonomisierung im Gesundheitssystem – wo bleibt der Mensch? · Häusliche Gewalt (be)trifft auch Kinder!

Gesundheitspolitik
Delegiertenversammlung · Berufsordnung einstimmig verabschiedet.
Meinung · Was macht der Hausarzt eigentlich?
Meinung · Verschlimmbessert.

Forum Medizin
Porträt · „Verändern und bewahren“.
Koordinierungsstelle Allgemeinmedizin · Bessere Weiterbildung.
Auslandseinsatz · Libyen – Hilfe für Misrata.
Der besondere Fall · Schlaganfall mit 33.
Aus der Schlichtungsstelle · Neurochirurgischer Notfall.
Bild und Hintergrund · Larrey – Chefchirurg Napoleons.
Zehn Jahre Patientenberatung · Das Ohr am Patienten.
Der blaue Heinrich · Poliopanik.
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - September 2011 (9.9.2011)
Titelthema: Adipositas - Emotionen können süchtig machen

Namen und Nachrichten
Personalien · Quiddje mit Kollateralgewinn · Betriebsrente für MFAs erhöht · Eva wartet! · Versorgungsvertrag zu AD(H)S · Neue Plakate für Vortragsveranstaltungen · Umfrage zur Akzeptanz der Bewegungstherapie · Das Institut für Allgemeinmedizin sucht Dozenten · Gesundheitsnetz Depression sucht Hausärzte

Gesundheitspolitik
Gesundheitsreform · Untote und andere Monster.
Meinung · Schluss mit den Reformen.

Forum Medizin
Chronische myeloische Leukämie · Durchbruch zur Heilung.
Der besondere Fall · Ein gefesselter Darm.
Aus der Schlichtungsstelle · Vermeidbare Beeinträchtigung.
Bild und Hintergrund · Clara und der Knochenmann.
Investitionsfi nanzierung · Startschuss für eine moderne Praxiszukunft.
Arbeiten im Ausland · Ärzteparadies Frankreich.
Der blaue Heinrich · Der Schnapsteufel.
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - August 2011 (10.8.2011)
Titelthema: Stereotaktische Strahlentherapie extrakranieller Tumoren

Namen und Nachrichten
Personalien · Debatin verlässt das UKE · PD Dr. Ralph Kothe wechselt nach Hamburg · Ärztlicher Direktor in Groß-Sand verabschiedet · Neuer Chefarzt in der AK Heidberg · Fristen der WB-Umfrage verlängert · Neue Leitung der Fortbildungsakademie · Strengere
Regelungen im Strahlenschutz · Kooperation mit Hausärzten gesucht · Genderaspekte in Neurologie und Psychiatrie

Gesundheitspolitik
Delegiertenversammlung · Gute Zahlen aus 2010
Vertreterversammlung · Mehr Autonomie für Hamburg.

Forum Medizin
Augenheilkunde · Erblindet im Alter.
Der besondere Fall · Natrium und Nebenniere.
Aus der Schlichtungsstelle · Rektumverletzung bei Einlauf nach Operation.
Bild und Hintergrund · Fuggerstadt Augsburg.
Der blaue Heinrich · Kontrollwut.
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - Juni/Juli 2011 (10.6.2011)
Titelthema: Hamburgs Rothschild, Wohltäter und Mäzen

Namen und Nachrichten
Personalien · Nachruf für Dr. Frank-Peter Jahn · Auszeichnung für Prof. Dr. Meinertz · Verdienstkreuz am Bande für Dr. Cordula Layer · Reif für docs@work? · Polizei Hamburg sucht Gutachter · Achtung bei blutigen Durchfällen · Melden & More per Mausklick ·Ausstellung zum Unspektakulären · Hamburger Selbsthilfetag 2011

Gesundheitspolitik
Arzt-Bewertungsportale · Noten aus dem Netz
Hausärzte · Zwischen Tradition und Zeitenwende

Forum Medizin
Nervensonografie · Der Nerv im Visier
Der besondere Fall · Metastasen frühzeitig entdeckt
Organspendeausweis · Hamburger Ärzte für Organspende
Aus der Schlichtungsstelle · ERCP bei unklaren Oberbauchschmerzen
Bild und Hintergrund · Karriereschmiede in Russland
Der blaue Heinrich · Körperpflege
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - Mai 2011 (10.5.2011)
Titelthema: Weiterbildungsumfrage 2011 - Gut, besser, Weiterbildung!

Namen und Nachrichten:
Prof. Hanswerner Bause verabschiedet • Personalwechsel in Altona • Rissen unter neuer Leitung • Entdeckung am UKE – graue Haare ade? • UKE ganz vorn in der Gesundheitsforschung • Aktionswoche Alkohol: Weniger ist besser • Kampf gegen multi resistente Erreger • Praxisbegehungen der Gesundheitsbehörde • MB-Einigung mit Helios • Bullenhuser Damm – Gedenken an ermordete Kinder • Hilfe für Nigeria

Gesundheitspolitik:
Delegiertenversammlung - „Licht und Schatten“
Kodierrichtlinien - Verschoben und nicht aufgehoben
Fortbildung - Fortbildung ja, Bestrafung nein

Forum Medizin:
Hals-Nasen-Ohrenheilkunde - Der Knopf hinterm Ohr
Der besondere Fall • Suizidversuch mit Knollenblätterpilz
Aus der Schlichtungsstelle - Fehlerhafte verzögerte Diagnose eines Platzbauches.
Bild und Hintergrund - Mit einem Magneten lässt sich manches bewegen.
Fortbildung - Die klaffende Wunde
Der blaue Heinrich - Dürrenmatts Infarkt
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - April 2011 (10.4.2011)
Titelthema: Marathon in Hamburg - Verletzungs- und Erkrankungsmuster beim Langstreckenlauf

Namen und Nachrichten:
Gefäßmedizin im West-Klinikum - Forschungspreis für Anna von Villiez - Professur für Kinderorthopädie - Angebote für suchtbelastete Familien

Gesundheitspolitik:
Hamburger Senat - KV-Vertreterversammlung

Forum Medizin:
Botulinumtoxin: Das Penicillin des 21. jahrhunderts?
Kampagne gegen Medikamenten-Abhängigkeit - Aus der Schlichtungsstelle - Der besondere Fall - Datenschutz in der Arztpraxis - Gastärzte in Hamburger Kliniken
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - März 2011 (10.3.2011)
Titelthema: H1N1-Influenza-Pandemie - Für die Zukunft gelernt?

Namen und Nachrichten:
Nachruf Prof. Dr. Dr. Dietrich Büttner – Liebe zu Afrika • Neuer Katholischer Krankenhausverbund • Unterlassungsurteil gegen BR-Medizintechnik • Menschenrechtsverletzung weibliche Genitalverstümmelung • Gegen aktive Sterbehilfe • Vorsicht vor der „Neuen Robinsonliste“ • Praxen für Studie gesucht • Fortbildung „Medizin und Ökonomie“ • Influenza-Welle steigt • Stellenbörse überarbeitet

Gesundheitspolitik:
Delegiertenversammlung - Wer fährt nach Kiel?
„14-Punkte“-Papier - Strukturpolitik und Kasperletheater
Vertreterversammlung - Kontinuität und Generationenwechsel

Forum Medizin:
Augenheilkunde - Drohende Erblindung
Aus der Schlichtungsstelle - Gehörgangsspülungen bergen Risiken
Bild und Hintergrund - Der andere Zauberberg
Der besondere Fall - Verlauf einer Rarität über ein Vierteljahrhundert
RKI-Studie - „Zielgerade“ beim RKI-Gesundheitssurvey
Hamburger Hospiz - Sterben, Tod und Trauer
Der blaue Heinrich - Bettnachbar
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - Februar 2011 (10.2.2011)
Titelthema: Arbeitsmedizin - Problem Asbest

Namen und Nachrichten
Personalien · cac (cum amicis citius) – PD Dr. Ulrich Lamparter wird 60 Jahre alt · Eigene Anästhesie-Abteilung für Groß-Sand · Tarifabschluss für MFA · WB-Umfrage: Auftakt für eine neue Runde · Reorganisation Handbuch für das Gesundheitswesen · Irreführende Anzeige zu KV-Safenet · JADe: Junge Ärzte gestalten mit · Neues Klinikum für Eimsbüttel öffnet seine Pforten

Gesundheitspolitik
PKV - Sie sägen den Ast ab, auf dem sie sitzen.
Ambulante Versorgung - Lückenlose Verwertungskette.

Forum Medizin
Chirurgie - Neue Zugänge zur Schilddrüse · Aus der Schlichtungsstelle - Low-grade-Infektion bei Kniegelenkersatz · Bild und Hintergrund - 1/3 blind · Der besondere Fall - Wie verursacht Rotwein einen Schlaganfall ? Familie und Beruf - Die Balance finden · Der blaue Heinrich - Alzheimer · Gratulation - Das Melderis’sche Universum
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - Januar 2011 (10.1.2011)
Titelthema: Uganda - einstige Perle Afrikas

Namen und Nachrichten
Nachruf Prof. Dr. Karl-Heinz Schulz · Dr. Axel Stang leitet die
Abteilung Onkologie im AK Barmbek · NAV-Virchow-Bund: Heinrich übernimmt Bundesvorsitz · Gelbe Seiten im neuen Look · Gleichbehandlung – bitte nicht! · Mit-Denken: Kampagne gegen Medikamentenmissbrauch · Neuer Kurs Blended Learning · Nachwuchs für die Allgemeinmedizin

Gesundheitspolitik
Delegiertenversammlung · Der neue Vorstand stellt sich vor,
Delegiertenversammlung · Präsident im Amt bestätigt, KV-Vertreterversammlung · Wir müssen höllisch aufpassen, KV Hamburg · Richtiger Kurs auf gutem Fundament

Forum Medizin
Notfallmedizin · Aus ABC wird CAB, Aus der Schlichtungsstelle · Neugeborenensepsis mit tödlichem Ausgang, Bild und Hintergrund · Ein Magnet zieht Patienten an, Der besondere Fall · Ein kleiner Fehler mit großen Kosten, Krebsregister · Valide Daten zum Überleben bei Krebs, Versorgungswerk · 40 Jahre Versorgungswerk, Der blaue Heinrich · Kinderkrankenhaus zur Pestzeit
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - Dezember 2010 (10.12.2010)
Titelthema: Mons Veneris oder Tannhäuser

Namen und Nachrichten
Nachruf Prof. Dr. Thea Louise Schönfelder · Ein ehrendes Gedenken an
Prof. Dr. Hans-Wilhelm Buchholz · Neuer Chefarzt für Innere in Groß-Sand · Neue Chefärztin in Rissen · Zentrum für Psychische Gesundheit eröffnet · Neuer Basiskurs Sexualmedizin· Suche nach Weiterbildungs-befugten · Ärzte helfen Ärzten · „Aktion Augen auf“

Gesundheitspolitik
Delegiertenversammlung · Für mehr Organspenden.
Ärztliche Versorgung · Der Turmbau zu Berlin.
Hausarztzentrierte Versorgung · Add-on-Hausarztvertrag in Hamburg.
Wohnungslos · Entlassen – und dann?

Forum Medizin
Endoskopie · POEM und Nano-Medizin.
Aus der Schlichtungsstelle · Spätrezidiv eines Mammakarzinoms.
Der besondere Fall · Nausea – Neuropathie – Neoplasien.
Schweigepflicht · Mauer oder Fundament?
Schlaganfall · Mich trifft der Schlag.
Der blaue Heinrich · Liebeskrank vor 3.500 Jahren.

Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - November 2010 (10.11.2010)
Titelthema: Impingementsyndrom der Schulter

Namen und Nachrichten
Nachruf Dr. Gerd Schwarting, Neuer Leiter am Hubertus Wald Tumorzentrum, Keuchel leitet Innere am BKB, Neue Abteilung in Volksdorf · Klare Bestätigung für Späths Äußerungen, Ärztliche Schweigepflicht und Familienselbsthilfe, Neue Homepage für Gesund
macht Schule, Kindesmisshandlung Erkennen und handeln

Gesundheitspolitik
Delegiertenversammlung,Hamburger Ärzte haben gewählt. Vertreterversammlung,Folgen für Hamburgs Ärzte erheblich. Fortbildung,Das Besondere im Alltäglichen. Von Dr. Doris Fischer-Radizi

Forum Medizin
Medizinhistorie,Wunderdroge Cortison.
Gewebetransplantation, Entscheidend ist der letzte Wille.
Aus der Schlichtungsstelle, Subarachnoidalblutung.
Bild und Hintergrund, Impulsgeber für Altersmedizin.
Der besondere Fall · Hepatitis-E-Infektion.
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - Oktober 2010 (10.10.2010)
Titelthema: Prävention des Schlaganfalls

Vorhofflimmern, Bypass-Chirurgie, Karotisstenting: Erhöhte Schlaganfallrisiken erkennen und vorsorgen

Gesundheitspolitik
Asymmetrische Vergütung und existenzgefährdende Abrechung

Forum Medizin
Erste Ausstellung im medizinhistorischen Museum, Qualitätsmanagement auf der Intensivstation, die Folgen eines Zeckenstiches, Ärztlicher Kulturkreis und vieles mehr

Stellenmarkt, Praxisräume und andere Anzeigen
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - September 2010 Teil 2 (17.9.2010)


Anzeigen
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - September 2010 - Teil 1 (17.9.2010)
Titel: Hilfseinsatz in Nicaragua

Namen und Nachrichten
Nachruf Dr. Paul Fumagalli · Neuwahlen zur Delegiertenversammlung ·
Kontrolle über Trinkverhalten · Behörde erinnert Eltern an U6 und U7 Gemeinsamer Einsatz gegen Säurefraß

Gesundheitspolitik
Migration · Totgeburt nach Umverteilung.
Positionspapier · Entmachtung der Ärzte.
Prävention muss man leben.

Kammerwahl · Die Listen stellen sich vor.

Forum Medizin
Sport und Psyche · Sport als Antidepressivum.
Bild und Hintergrund · Der Mann von fünfzig Jahren.
Aus der Schlichtungsstelle · Amputation bei diabetischem Fuß.
Der besondere Fall · Flughafenanamnese.
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - Juli / August 2010 (10.8.2010)
Titelthema: Schillers Fieberlehre

Prof. Dr. Bernd Werner über eine medizinische Dissertation, die bisher kaum Beachtung fand.

Gesundheitspolitik:
Handlungsspielräume und Chancen, Ergebnisse der KV-Wahl, Bericht aus der Delegiertenversammlung, Weiterbildung für neue Hausärzte

Forum Medizin:
Hoffnungswesen Mensch, Fehlerhafte Behandlung einer Schwangerschaft und vieles mehr

Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - Juni 2010 (10.6.2010)
Titelthema: Patientenrechte

Chirurg der alten Schule · Hamburger Krebsdokumentation · Mobil bleiben
Gesundheitspolitik:
Deutscher Ärztetag · Ein gutes Klima
Investitionsförderung · Wie bekomme ich günstige Kredite?

KV-Wahl · Die verschiedenen Listen stellen sich vor

Forum Medizin:
Gelenkinfektionen · Septische Knochen- und Gelenkchirurgie; Das „Kleine Zittauer Fastentuch“; Respekt vor niedermolekularem Heparin; Aus der Schlichtungsstelle · Mangelhafte Befunderhebung; Infektionen · Kampf gegen Krankenhauskeime
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - Mai 2010 (10.5.2010)
Titelthema: Neue Möglichkeiten der Nasenchirurgie

Nasenchirurgie: Alternative autologe Transplantationen werden vom Körper besser toleriert

Gesundheitspolitik
Delegiertenversammlung und KV-Vetreterversammlung, HKG Positionspapier und Hausärztliche Versorgung

Forum Medizin
Gewalt gegen Kinder, steigende Haftpflichtprämien, 5 Jahre HFH, der besondere Fall und vieles mehr
Email:
 
Titelthema: Depression im Alter (10.4.2010)
Hamburger Ärzteblatt - April 2010

Namen und Nachrichten:
Gratulation Edith Wöhlbrandt, Substitutionsrichtlinien überarbeitet, Neuer Wegweiser zu chronischen Erkrankungen

Gesundheitspolitik:
Positionspapier der HKG - Falscher Kurs
Weiterbildung: Umfassender Einblick dank Online-Befragung.

Forum Medizin:
Suchtmedizin - Süchtiges Verhalten und Allgemeinwohl.
Bild und Hintergrund: Voltaire, Goethe und Kleists Erdbeben in Chili.
Der besondere Fall: The Long and Winding Road.
Aus der Schlichtungsstelle:Kopfschmerzen mit Todesfolge
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - März 2010 (10.3.2010)
Titelthema: Magische Medizin

Weitere Themen in dieser Ausgabe:

Gesundheitspolitik: Benzodiazepine; Hausarztzentrierte Versorgung;

Forum Medizin: CIP; Bild und Hintergrund: Haiti; Dickdarmkarzinom falsch diagnostiziert, Hanse Hernienzentrum
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - Februar 2010 (10.2.2010)
Titelthema: Carl Gustav Carus

Weitere Themen in dieser Ausgabe:
Gesundheitspoitik:Delegiertenversammlung fordert den anonymen Krankenschein; Montgomery: Strukturprobleme jetzt anpacken; Ärztliche Fortbildung;

Forum Medizin: Schlafapnoe und Schlaganfall;Bild und Hintergrund: Ein neuer OP für Eppendorf; Tragödie an Sylvester
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - Januar 2010 (10.1.2010)
Titelthema: Gruppentherapie - Lokale Gemeinschaft(en) als sozialer Referenzpunkt

Wenn man ein Kind erziehen will, braucht man ein ganzes Dorf - Über die Bedeutung lokaler Gemeinschaft für die seelische Gesundheit

Gesundheitspolitik:
Die Ärztekammer Hamburg gibt erste elektronische Arztausweise heraus
Hausärztliche Versorgung am Scheideweg

Forum Medizin
Interdisziplinärer Ansatz bei der Behandlung von Kolondivertikulose und -divertikulitis, Bericht aus der Schlichtungsstelle, Knochenmetastase eines Schilddrüsenkarzinoms
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - Dezember 2009 (10.12.2009)
Titelthema: Charles Darwin - Vom Beagle zum Eagle

Weitere Themen dieser Ausgabe: Berichte aus Delegierten- und KV-Vertreterversammlung, Warum man Fieber möglichst nicht senken sollte, Interkulturelle Kompetenz in der Arztpraxis und vieles mehr
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - November 2009 - Redaktioneller Teil (10.11.2009)
Titelthema: Chinas langer Marsch in die moderne Medizin

Das Leben des Pathologen Prof. Wu Zhongbi spiegelt die Wirren eines ganzen Jahrhunderts

Gesundheitspolitik
Medizinische Versorgung illegal in Hamburg lebender Menschen
Die Medizin wird weiblich

Forum Medizin
Versorgungsforschung: Tumordetektion in der Praxis
Rauschgiftmortalität in Hamburg 2008
und vieles mehr
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - November 2009 - Anzeigen (10.11.2009)
Anzeigen

Stellenabgebote und -gesuche / KV-Sitze / alles rund um die Praxis sowie andere Anzeigen
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - Oktober 2009 - Redaktioneller Teil (10.10.2009)
Titelthema: Patientenverfügung

Seit dem 1. September gilt das neue Gesetz zur Patientenverfügung. In der Praxis muss es sich erst noch beweisen.
Außerdem:
Gesundheitspolitik:
Berichte der Delegierten-, der Vertreter- und der Hausärzteversammlung

Forum Medizin:
Neue Strategien und Therapien bei Herzklappenerkrankungen
Der besondere Fall: Abgeschlagenheit und schmerzende Füße
Aus der Schlichtungsstelle: Anaphylaktischer Schock nach Wespenstich
Und vieles mehr

Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - Oktober 2009 (10.10.2009)
Anzeigen

Stellenangebote und -gesuche / KV-Sitze / alles rund um die Praxis sowie sonstige Anzeigen
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - September 2009 - Redaktioneller Teil (10.9.2009)
Titelthema: Hamburger Notärzte auf hoher See

Zur Brandbekämpfung und Verletztenversorgung auf See stellt die Hamburger Berufsfeurwehr mehrere Teams, vereint in der Schnell-Einsatzgruppe Schiffssicherung.

Gesundheitspolitik
Wahlen 2009 und Podiumsdiskussion zwischen Ärzten und Politikern

Forum Medizin
25 Jahre Tagesklinik Altonaer Straße
Ergebnisse der Online-Befragung von Hamburger Ärzten zu Berufszufriedenheit und Fortbildungsverhalten
und vieles mehr
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - September 2009 - Anzeigen (10.9.2009)
Anzeigen

Stellenangebote und -gesuche / KV-Sitze / alles um die Praxis sowie andere Anzeigen
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - Juli und August 2009 - Teil 2 (10.7.2009)
Titelthema: Hornhautspende

Stellenmarkt, Praxisräume und andere Anzeigen
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - Juli und August 2009 - Teil 1 (10.7.2009)
Titelthema: Hornhautspende

Wenn der Blick getrübt ist, hilft in einigen Fällen nur die Corneatransplantation. Doch es gibt immer noch zu wenige Spender.

Außerdem:
Berichte aus Delegierten- und Vertreterversammlungen, Thesen zum veränderten Verhältnis von Hausärzten und KV-System.

Forum Medizin:
Rhythmogene Herzinsuffizienz bei kardialer Sarkoidose.100 Jahre Norddeutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, Gender Mainstreaming und Gesundheitspolitik kontrovers.
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - Juni 2009 (10.6.2009)
Titelthema: Verordnung von Benzodiazepinen

Das Thema: Riskanter Langzeitkonsum von Benzodiazepinen
Außerdem: Berichte vom 112. Deutschen Ärztetag und von der KBV-Vertreterversammlung
Forum Medizin: Senior-Experten-Service, Burnout-Risiko von Ärzten, Sedierung mit Propofol, Oesophagusperforationen und vieles mehr.
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - Mai 2009 (10.5.2009)
Titel-Thema : Hauert Disease

Gesundheitspolitik: Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg, Vertreterversammlung der KVH

Forum Medizin: LDR-Brachytherapie, Quick-click to hospital, Unterlassene Hospitalisierung bei Suizidgefährdung, Entwicklung der Plattenosteosynthese
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - April 2009 (10.4.2009)
Titelthema: Darmkrebs. Vorsorge und Therapie

Gesundheitspolitik: Blick auf den Deutschen Ärztetag 2009; Walter Plassmann, KVH, zur Zukunft der KVen: Wieviel Revolution darf's denn sein?

Forum Medizin: Fachbezogene Psychosomatik in der Urologischen Klinik; Praxis-Begehungen wegen Medizinprodukten, Das hepatopulmonale Syndrom; Schlichtungsstelle: Richtungsweisende Laborwerte bei Lungenleiden, Bild und Hintergrund: Sauerbruch und Stauffenberg; Hamburger Schmerztag; Arbeitsschutz für Schwangere; Fünf Jahre Modellprojekt Sternenbrücke
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - März 2009 (10.3.2009)
Titelthema: Herzversagen - schnell und richtig reagieren

Weitere Themen dieser Ausgabe: Von Amokfahrten und Verteilungsproblemen beim Konjunkturprogramm II, Hamburger Kampagne gegen Darmkrebs, Demenz: Kommunikation und Kreativität sind gefragt und vieles mehr
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt - Februar 2009 (10.2.2009)
Titelthema: Häusliche Gewalt

Gesundheitspolitik: Delegiertenversammlung diskutiert Fortbildungspficht, Honorarreform

Forum Medizin: Die Cholera und der Suez-Kanal, Krebsregister, Kortisonbehandlung bei nicht erkanntem Diabetes
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt (10.1.2009)
Januar 2009

Titelthema: Endoprothetik. Weitere Themen: Leistenbruch, Hamburger Krankenhausspiegel, Tag der Menschenrechte sowie Fortbildungsnachweis.
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt (10.12.2008)
Dezember 2008

Themen im Dezember: Patientenverfügung. Verabschiedung von Prof. Nib Soendra. Delegiertenversammlung im Oktober. Honorarverhandlungen KVH. Kulturgeschichte des Darms. Nervus ulnaris Parese als Lagerungsschaden.
Email:
 
Hamburger Ärzteblatt (10.11.2008)
November 2008

Themen unter anderem: German Doctors im Einsatz - Zwei Ärzte berichten über die Arbeit von Ärzte für die Dritte Welt. Honorarreform. 30 Jahre gerontopschiatrische Tagelklinik Hamburg-Ochsenzoll. Komplikationen nach Cholangio-Pankreatikographie. Influenza-Pandemie
Email:
 
Ambulante und stationäreVersorgung im Pandemiefall (10.11.2008)
Antje Soleimanian

Influenza-Pandemie Die KV Hamburg hat in einer Umfrage eruiert, wie gut vertragsärztliche Praxen in Hamburg auf eine mögliche Pandemie vorbereitet sind und welche Informationslücken noch zu schließen sind. Die Umfrageergebnisse sollen Grundlage für einen Maßnahmenkatalog sein.
Email:
 
Der besondere Fall. Vom Syndrom zur Diagnose (10.11.2008)
Von Dr. Martin Weiß und Dr. Ingo Krenz

Nierenerkrankungen können ausgeprägte Ödeme hervorrufen. Akanthozyten
helfen bei der Differenzialdiagnose.
Email:
 
Gemeinsame Wut (10.11.2008)
Sandra Wilsdorf

Krankenhaus-Demo 130.000 Mitarbeiter trugen ihren Unmut nach Berlin.
Email:
 
German Doctors im Einsatz (10.11.2008)
Dr. Marie Coen, Dr. Wolfgang Schafnitzl

Ärzte für die Dritte Welt Am 12./13. September feierte die Organisation „Ärzte für die Dritte Welt“ ihr 25-jähriges Jubiläum. Zwei, die sich seit Anbeginn engagieren, sind die Hamburger Kinderärztin Dr. Marie Coen und der Hamburger Kardiologe Dr.
Wolfgang Schafnitzl.
Email:
 
HCV-Infektionen sind meldepflichtig (10.10.2008)
Von Dr. Jochen Brack und PD Dr. Susanne Polywka

Auf einem vom Hepatitis-C-Arbeitskreis der Ärztekammer Hamburg initiierten Treff en wurden Verbesserungen am bisherigen Meldeverfahren beschlossen.
Email:
 
Rasche Re-Operation nach Mitralklappenrekonstruktion (10.10.2008)
Von Prof. Dr. Knut Leitz

Eine 67-jährige Patientin wurde nach einem im September 2004 erlittenem Hinterwandinfarkt, der interventionell behandelt wurde, rezidivierend linksherzinsuffizient.
Email:
 
Plötzlicher Tod gibt Rätsel auf (10.10.2008)
Von Ann Sophie Schröder, Dr. med. Birgit Wulff , Dr. med. Jan Sperhake, Prof. Dr. med. Wolfgang Saeger, Prof. Dr. med. Klaus Püschel

Der besondere Fall: Eine 23-jährige Frau wurde in Bauchlage liegend in ihrer Wohnung tot aufgefunden. Der Leichnam wurde in das Institut für Rechtsmedizin verbracht und dort untersucht.
Email:
 
Opioide in der Behandlung von Tumorschmerzen (10.10.2008)
Von Dr. Maja Falckenberg

Schmerztherapie: Schmerzen gehören mit 95 % Inzidenz zu den häufi gsten Beschwerden krebskranker Patienten am Lebensende. Die Behandlung mit Opiaten stellt eine wirkungsvolle Therapieoption zur Schmerzminderung dar.
Email:
 
Wege aus dem Organmangel (10.10.2008)
Von Dorthe Kieckbusch

Delegiertenversammlung: Von Ärzteprotesten zum Gesundheitsfonds,
Semmelweis-Universität und Organmangel – darüber diskutierten die Delegierten im September.
Email:
 
Aktuelle Entwicklungen der Hernienchirurgie (10.10.2008)
Von Dr. Wolfgang Reinpold

Krankhafte Lücke der Bauchwand Hernien sind die häufigsten operationspflichtigen Diagnosen weltweit. Von den derzeit knapp sieben Milliarden Menschen auf unserem Planeten wird ca. eine Milliarde im Laufe des Lebens an einem Leistenbruch erkranken.
Email:
 
Kaufsucht, eine Verhaltenssucht (10.9.2008)
Dipl. Psych. Cornelia Mertens, Dipl.Psych. Arne Mangelsen und Dr. med.Bert Kellermann

Die psychische Störung wurde in der medizinischen und psychologischen Literatur bis vor wenigen Jahren kaum beachtet. Sie führt zu erheblichen psychischen Belastungen bei Betroffenen und ihren Familien.
Email:
 
Delegiertenversammlung: Versorgungswerk setzt Maßnahmen zu mehr Generationengerechtigkeit um (10.9.2008)
Dorthe Kieckbusch

Weil die Lebenserwartung der Bevölkerung kontinuierlich steigt und die Kapitalmarktzinsen sinken, muss das Versorgungswerk Maßnahmen ergreifen, die Renten und Anwartschaft en langfristig sichern und zugleich generationengerecht sind. Das Plenum stimmte in ihrer Juni-Sitzung in großer Eintracht für die Änderungen.
Email:
 
Qualität statt Spardiät (10.9.2008)
Sandra Wilsdorf

Das Hamburger Aktionsbündnis unterstützt die bundesweite
Kampagne zur Rettung der Krankenhäuser und ruft zur Teilnahme
an der geplanten Großdemonstration in Berlin am 25. September auf.
Email:
 
Protest muss weiter gehen (10.9.2008)
Dr. Dirk Heinrich

Das Jahr 2006 war das Protestjahr: Demonstrationen, Praxisschließungen und Unterschriftenaktionen haben damals viel mediale Aufmerksamkeit erregt. Für den 19. September sind die Mediziner erneut zur Großdemonstration für eine bessere Versorgung im ambulanten Sektor aufgerufen.
Email:
 
Wir sagen Danke (10.9.2008)
Dorthe Kieckbusch

Rund 650 Mediziner bilden Medizinische Fachangestellte und
Arzthelfer/innen aus. Die Ärztekammer Hamburg verleiht erstmals
Zertifikate. Das Hamburger Ärzteblatt sprach mit Dr. Frank Ulrich
Montgomery, Präsident der Ärztekammer Hamburg.
Email:
 
Suizidalität und Suizidprävention (10.9.2008)
PD Dr. Reinhard Lindner, Prof. Paul Götze, Ulrich Stuhr, Sarah Schalinski, Prof. Klaus Püschel, Georg Fiedler

Suizidprävention: Eingebettet in das seit 2001 existierende Nationale Suizidpräventionsprogramm für Deutschland wurde in den letzten Jahren eine ganze Reihe von Aktivitäten in Hamburg initiiert, die Suizidprävention auf unterschiedlichen Ebenen zum Ziel haben.
Email:
 
Asthma-Prävention an Schulen (8.7.2008)
Von Dorthe Kieckbusch

Im Juni startete das Informationsprojekt „Asthma: mehr wissen −
besser verstehen“ an Hamburger Schulen.
Email:
 
Der gute Draht zum Rat (8.7.2008)
Von Sandra Wilsdorf

Die Patientenberatung von Ärztekammer und KV Hamburg ist längst
eine feste Größe im Hamburger Gesundheitswesen. Doch sie hilft nicht
nur Patienten, sondern erleichtert auch Ärztinnen und Ärzten die Arbeit.
Email:
 
Safer Cycling in Hamburg (8.7.2008)
Von Dr. Hans Joachim Herberhold, Dr. Wiebke Rathmann, Prof. Klaus Püschel, Dr. Peter Ueblacker

Seit 1996 findet in jedem Sommer in Hamburg ein deutschlandweit einzigartiges Radsportereignis für ambitionierte Freizeit-Radsportler statt. Jährlich steigende Teilnehmerzahlen mit knapp 20.000 Startern in 2006 und 2007 verdeutlichen Akzeptanz und Beliebtheit dieser Veranstaltung, die auch als Vattenfall-Cyclassics bekannt ist. Doch wie hoch ist die Verletzungsgefahr? Die Autoren, selbst regelmäßige Teilnehmer der Cyclassics, gründeten 2006 eine Arbeitsgruppe, um aus forensischer und traumatologischer Sicht eine Datenbasis zu schaffen, durch die Organisatoren und Sportler Informationen für die Prävention von Verletzungen erhalten.
Email:
 
MVZ: Chancen und Risiken (8.7.2008)
Von Sandra Wilsdorf

Ist die Einzelpraxis ein Auslaufmodell? Wird sich die ambulante
Versorgung von Patienten bald nur noch in Medizinischen Versorgungszentren abspielen? Auf Einladung des BKK-Landesverbandes Nord diskutierten Experten unter dem Titel „Gesundheit im Zentrum“ über die „Zukunft der ambulanten ärztlichen Versorgung – Gesundheitszentren statt Einzelpraxen?“
Email:
 
Chirurgie des Buruli-Ulcus in Westafrika (8.7.2008)
Von Dr. Jörg Nitschke

In Deutschland ist die Buruli-Erkrankung, nach seinem häufigsten
klinischen Erscheinungsbild auch Buruli-Ulcus (BU) bezeichnet, allenfalls Tropenmedizinern bekannt. Als ich im Jahr 2003 von Ärzte ohne Grenzen (MSF) gefragt wurde, in einem Distrikthospital Kameruns
die chirurgische Behandlung dieser Infektionserkrankung zu leiten,
musste ich mich erst mit Hilfe ausführlicher Literaturrecherche über
Internet und zahlreicher Schriften der Weltgesundheitsorganisation
(WHO) über die Bedeutung dieser Erkrankung in tropischen Ländern
sowie klinische Erscheinungsbilder und chirurgische Anforderungen informieren.
Email:
 
Aus Fehlern lernen (9.6.2008)
Von Sandra Wilsdorf

In der Veranstaltungsreihe „Gesundheitspolitik kontrovers“ ging
es diesmal um Behandlungsfehler und darum, wie sie sich verhindern
lassen. Prof. Matthias Schrappe, Vorsitzender des Aktionsbündnisses
Patientensicherheit, rät: hinsehen und Fehlerketten erkennen. Denn
die Ursache eines Fehlers liegt meist viel weiter zurück als auf den ersten Blick erkennbar. Vor allem aber lässt sich Sicherheit nicht anordnen, sondern nur lernen. Und zwar in einem Klima, in dem der Einzelne keine Angst haben muss, einen Fehler oder auch einen Beinahe-Fehler zuzugeben oder zu melden.
Email:
 
Rekonstruktive Mitralklappenchirurgie (9.6.2008)
Von Dr. Stephan Geidel, Dr. Michael Laß, Prof. Jörg Ostermeyer

Obwohl die rekonstruktive Chirurgie der Mitralklappe (MK) inzwischen
als fester Bestandteil herzchirurgischer Operationsstrategien
angesehen werden kann, stellen sich durch die z. T. erhebliche Komplexität der individuellen kardialen Befunde und der „nicht-kardialen“ Komorbidität vieler MK-Patienten an die behandelnden niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, Kardiologen und Herzchirurgen gleichermaßen große Anforderungen; dies gilt in besonderem Maße für MK-Patienten mit schwer eingeschränkter, myopathischer
Ventrikelfunktion.
Email:
 
Deutscher Ärztetag 2008: Ja zum Ulmer Papier (9.6.2008)
Von Dorthe Kieckbusch

Nach intensiver Debatte verabschiedete der 111. Deutsche Ärztetag das
Ulmer Papier, die „Gesundheitspolitischen Leitsätze der Ärzteschaft“,
mit großer Mehrheit. Die 250 Delegierten forderten zudem mehr Finanzmittel für die Behandlung Demenzkranker und debattierten intensiv zu Fragen der Telematik.
Email:
 
Eingelagertes Nabelschnurblut als Stammzellquelle? (9.6.2008)
Von Dr. Andreas Sputtek, Dr. Thomas Binder

Seit inzwischen mehr als 15 Jahren gilt Nabelschnurblut (gelegentlich
auch als „Plazenta-Restblut“ oder in der angelsächsischen Literatur als „cord blood“ bezeichnet) als wertvolle Quelle für Stammzellen. Für die Behandlung von Krebserkrankungen bei Kindern und Erwachsenen
kommen nach derzeitigem Wissenstand jedoch nur fremde (= allogene) Spenden in Frage. Deshalb ist es bedenklich, wenn während
einer Schwangerschaft über die vorhandene Einlagerungsmöglichkeit
von Nabelschnurblut aufgeklärt wird, wie im Artikel im häb 1/08 von
Dr. Thomas Gent empfohlen, ohne dass gleichzeitig unmissverständlich
klar gemacht wird, dass nach heute gesichertem Wissen nicht die Gesundheitsvorsorge für das erwartete Kind, sondern allenfalls der Nutzen für andere Menschen (das allerdings auch ein Geschwisterkind sein kann)im Vordergrund steht.
Email:
 
Rekonstruktive Urologie: Harnableitung – was ist möglich? (9.5.2008)
Von K. Rödder, R. Olianas, M. Fisch

Die physiologische Speicherfunktion und den Entleerungsmechanismus
der Harnblase zu ersetzen, ist eine der anspruchvollsten Aufgaben
operativer rekonstruktiver Urologie. Der Wunsch nach gesicherter Harnkontinenz ist seit langer Zeit Motivation für die Schaffung neuer Operationstechniken.
Email:
 
20 Jahre Ärztlicher Kulturkreis Hamburg (9.5.2008)
Von Christine Harff, Dr. Bruno Schmolke

Obwohl der Ärztliche Kulturkreis 20 Jahre besteht, ist er nur einer kleinen Schar eingeschworener Mitglieder bekannt. Das soll sich ändern. Am 21. Juni 2008 findet um 15 Uhr im Ärztehaus die Jubiläumsfeier ein, zu der alle Kulturbegeisterten herzlich eingeladen sind.
Email:
 
Gewalt gegen Kinder (9.5.2008)
Von Dr. Rüdiger Werbeck

Das Interesse der Öffentlichkeit bei Misshandlung oder Vernachlässigung von Kindern ist groß. Spätestens seit dem Tod von Jessica aus Tonndorf im März 2005 kehrt das Thema immer wieder, die Liste der zu nennenden Kinder wird immer länger. Am Katholischen Kinderkrankenhaus Wilhelmstift, wo das Thema Misshandlung, Missbrauch
und Vernachlässigung von Kindern bereits seit 13 Jahren Schwerpunkt
ist, wurde Ende 2007 zusätzlich eine Kinderschutzgruppe gegründet.
Email:
 
Kommunikation am Lebensende: Pausen zulassen (9.5.2008)
Von Dorthe Kieckbusch

Wie reden wir mit Sterbenden? Wie reagieren wir auf die Frage „geht es jetzt aufs Ende zu“? Kommunikation am Lebensende war das Thema einer Podiumsdiskussion, veranstaltet von Ärztekammer Hamburg und
dem Diakonischen Werk Hamburg. Ergebnis: Patentrezepte gibt es
nicht. Wohl aber ist die eigene Auseinandersetzung mit Sterben und
Tod eine wichtige Voraussetzung für gelungene Kommunikation am Sterbebett.
Email:
 
Absurditäten der Krankenhausfinanzierung: Vergiftete Pralinen, tiefe Teiche, absurdes Kalkül… (9.5.2008)
Von Dr. Frank Ulrich Montgomery

Die Finanzierung des Gesundheitswesens wird zu einem in sich geschlossenen Wahnsystem. Nichts anderes sind im Grunde die von Ulla
Schmidt unlängst gemachten Vorschläge zur Umstellung der Krankenhausinvestitionsfinanzierung.
Email:
 
Delegiertenversammlung: Immer mehr Ärzte – und doch zuwenig (9.5.2008)
Von Sandra Wilsdorf

Bei der 300. Sitzung der Delegiertenversammlung diskutierten die
Mitglieder lebhaft über aktuelle gesundheitspolitische Entwicklungen
und über die Fortbildung. Ärztekammerpräsident Dr. Frank Ulrich
Montgomery ging in seinem Lagebericht auf den nach wie vor heftig umstrittenen Gesundheitsfonds, auf die geplante neue Krankenhausfinanzierung (vgl. HÄB 5/08, S. 12) und auf die großen Themen des Deutschen Ärztetages ein.
Email:
 
Todesursachen wohnungsloser Menschen in Hamburg (9.5.2008)
Von Dr. Julia Grabs, Dr. Frauke Ishorst-Witte, Prof. Klaus Püschel

Menschen ohne Wohnung suchen nur wenn es ihnen „wirklich dreckig
geht“ bzw. in Notfällen niedergelassene Ärzte oder Krankenhäuser
auf. Gründe dafür können Scham, Unkenntnis oder Angst vor zum Teil
früher erlebter Zurückweisung, aber auch ein in der Wohnungslosigkeit
verändertes Gesundheitsbewusstsein („Krank bin ich, wenn nichts
mehr geht!“) sein. Die besonderen Bedingungen des Lebens auf der
Straße verhindern eine angemessene gesunde Lebensweise und begünstigen Erkrankungen, die unter anderen Umständen kaum entstehen würden, bzw. chronifizieren solche, die in normaler häuslicher Umgebung rasch ausheilen könnten. Dies belegen Untersuchungen in Hamburg.
Email:
 
Ergebnisse der Umfrage zur Weiterbildungssituation 2006/07 (7.4.2008)
Dr. Carsten Leffmann

Zuviel Verwaltungsaufwand, zu lange Arbeitszeiten und zu großer Zeitdruck sowie fehlende zeitliche und inhaltliche Weiterbildungsstrukturen – Befragungen der letzten Jahre aus verschiedenen Bundesländern zeigen alle eine große Unzufriedenheit unter Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten. Von Dezember 2006 bis Ende Februar 2007 führten die Ärztekammern Hamburg und Bremen daher gemeinsam eine Online-Befragung unter Weiterbildungsassistenten und Weiterbildungsbefugten durch. Die Ergebnisse werden hier zusammengefasst.
Email:
 
Ärzte als Opfer und Täter im Nationalsozialismus (7.4.2008)
Von Bernhard Rosenkranz, Ulf Bollmann

Vom 26. April bis 16. Juli 2008 findet die Ausstellung „Homosexuellen-Verfolgung in Hamburg 1919-1969“ in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme statt. Die Initiative „Gemeinsam gegen das Vergessen – Stolpersteine für homosexuelle NSOpfer“ erinnert in der Ausstellung auch an das Schicksal einiger Ärzte, die wegen ihrer Homosexualität zu Opfern des Nationalsozialismus wurden.
Email:
 
Des alten Mannes Lust (7.4.2008)
Prof. Dr. Roland Tauber

Im September 2007 fand in der Asklepios Klinik Nord das 7. Hamburger
Symposium „Aktuelle Konzepte der Altersmedizin – Liebe im Alter“ statt. Im Folgenden der urologische, leicht gekürzte Part von Professor Tauber.
Email:
 
Schnell, bequem und sicher – Fortbildung online (7.4.2008)
Dr. Carsten Leffmann

Seit November 2007 ist die Fortbildungsakademie der Ärztekammer Hamburg online und über die Homepage der Ärztekammer www.aerztekammer-hamburg.de/Ärztl.Fortbildung leicht auffindbar.
Email:
 
299. Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg: Ulmer Papier: Flugblatt oder Grundsatzpapier? (10.3.2008)
Dorthe Kieckbusch

Die Delegierten diskutierten in der Februar-Sitzung erneut das so genannte Ulmer Papier. Es soll als gesundheitspolitisches Grundsatzpapier auf dem nächsten Deutschen Ärztetag in Ulm verabschiedet werden. Die Meinungen der Delegierten gingen auseinander, nicht so sehr über den Inhalt, mehr über die Form.
Weitere Themen der Delegiertenversammlung waren Qualitätssicherung,
Normsetzungsverfahren und Weiterbildung Geriatrie.
Email:
 
Mehr Bürokratie und viele offene Fragen: Im Gewebe-Dschungel (10.3.2008)
Dorthe Kieckbusch

Das Gewebegesetz ruft in Fachkreisen viel Unverständnis und bei
manchen auch Verunsicherung hervor. Trotz starker Kritik von Seiten
der Ärzteschaft hat die Regierung ein Gesetz verabschiedet, das mehr
Fragen aufwirft als Lösungen bietet. In einer Sonderveranstaltung informierte die Ärztekammer Hamburg Ärztinnen und Ärzte über die gegenwärtige Situation.
Email:
 
Qualitätskontrollierter, standardisierter Prozess am UKE: Postmortale Gewebespende (10.3.2008)
Dr. Birgit Wulff, Tom Karbe, Ann-Sophie Schröder, Dr. Axel Heinemann, Prof. Klaus Püschel

Am 1. August 2007 ist das Gewebegesetz in Kraft getreten. Wesentliches Anliegen waren die Verbesserung des Gesundheitsschutzes der Patientinnen und Patienten sowie die Regelung von Qualitätsanforderungen. Ausdrücklich hat die Organspende Vorrang vor der Gewebespende, die zum Teil Regelungen des Arzneimittelgesetzes unterliegt.
Email:
 
Diagnostik bei Erkrankungen der Pleura und Lunge: Thoraxsonographie (10.3.2008)
Prof. Dr. Gebhard Mathis

Lange Zeit wurden diagnostische Möglichkeiten der Sonographie in
der Abklärung von Erkrankungen der Pleura und Lunge unterschätzt.
Am Thorax bestehen für den Ultraschall widrige Umstände, da dieser
vom knöchernen Thorax reflektiert und in der belüfteten Lunge weitgehend absorbiert wird. Zwar hat die Echokardiographie diese Hindernisse seit über 50 Jahren erfolgreich überwunden. Doch besteht
zumindest didaktisch an der Lunge ein weiteres Hindernis, in dem man
an der gesunden Pleura und Lunge praktisch nichts sieht.
Email:
 
Neuer Standard für den Notruf 112 eingeführt (10.3.2008)
Dr. Stefan Kappus

In diesem Jahr wird in der Rettungsleitstelle für den europaweiten Notruf 112 ein standardisierter Ablauf der Notrufabfrage in Verbindung mit einem Qualitätsmanagementsystem eingeführt. Die Testphase läuft bereits.
Email:
 
Hamburg wählt (10.2.2008)
Von Dorthe Kieckbusch und Sandra Wilsdorf

Im Bürgerschafts-Wahlkampf vor vier Jahren war Gesundheitspolitik
eines der wichtigsten Themen für alle Parteien. Die Frage, ob der LBK
verkauft werden sollte oder nicht, erregte die Gemüter und wurde
in einem parallel zur Wahl durchgeführten Volksentscheid von der
Mehrheit abgelehnt. Verkauft wurde er trotzdem. In diesem Wahlkampf
kommt das Thema Gesundheitspolitik so gut wie nicht vor. Dabei
werden auch in Hamburg in den nächsten Jahren viele Weichen neu
gestellt. Das Hamburger Ärzteblatt hat Stimmen zur Gesundheitspolitik
eingefangen. Welche Erwartungen haben Verbände und Kammern an
einen neuen Senat? Worin sehen sie die dringlichsten Aufgaben?
Email:
 
Jünger, kränker, nicht krankenversichert (10.2.2008)
Von Anna Kühne

Über 100 000 Migranten ohne Aufenthaltsstatus leben nach Schätzungen
der Nordelbischen Kirche in Hamburg. Diese sind ebenso wie zahlreiche
Migranten aus Osteuropa nicht krankenversichert, der Zugang zum Gesundheitssystem in Deutschland ist kompliziert. Der Ausschuss
Grundrechte der Ärztekammer Hamburg hat Ärzte zu Gesundheit und
Versorgungsproblemen nichtversicherter Migranten befragt.
Email:
 
Die vier Kaiserschnitte an Anna Margaretha Adametz (10.2.2008)
Von Prof. Dr. Volker Lehmann

Am 16. Juni 1826 setzten bei Frau Anna Margaretha Adametz am Ende ihrer ersten Schwangerschaft die Wehen ein. Frau Adametz aus Wilster in Holstein war 30 Jahre alt und weniger als einen Meter groß, nur 2 Fuß und 2 Zoll hoch. Sie war als Kind an Rachitis erkrankt. Ihre Wirbelsäule, die Beine und das Becken waren als Folge der Erkrankung in höchstem Grade verkrümmt. Die für die Geburtshilfe entscheidende Conjugata vera des Beckens betrug weniger als 6 cm, was einem engen Becken IV. Grades entspricht und eine normale Geburt ausschließt.
Email:
 
„Wir müssen Flagge zeigen“ (10.2.2008)
Von Sandra Wilsdorf

Bei der ersten Delegiertenversammlung des Jahres gab es neben Änderungen der Weiterbildungsordnung vor allem Diskussionen über das
Versorgungswerk und über eigene Konzepte zum deutschen Gesundheitswesen.
Email:
 
Geschäftemacherei oder Investition in die Zukunft? Stammzellen aus der Nabelschnur (10.1.2008)
Von Dr. Thomas Gent

Nabelschnurblut als Stammzellquelle ist in den letzten Jahren immer interessanter geworden. Das Restblut aus Plazenta und Nabelschnur
enthält junge und unverbrauchte Stammzellen, die für die Zelltherapie
vielversprechend sind. Noch denken viele Ärzte beim Begriff Stammzellen nur an die Behandlung hämatopoetischer Erkrankungen wie Leukämien oder an die Begleittherapie einer Tumorerkrankung
nach Hochdosischemotherapie.
Email:
 
Primäre Ziliendyskinesie - seltene Ursache für Sinusitis, Bronchiektasie oder Infertilität: Mit Schnupfen geboren (10.1.2008)
A. Osores, H. Gustke, Dr. B. Hinrichs, Dr. J. Lemke, Prof. Dr. F. Riedel, Prof. Dr. U. Schumacher

Akute Erkrankungen des Respirationstrakts,die meistens durch Viren
verursacht werden, zählen zu den häufigsten Erkrankungen des
Kleinkindesalters, deren Inzidenz zudem in den letzten Jahren zugenommen hat. Während ansonsten gesunde Kleinkinder bis zu zehnmal
im Jahr an einem Infekt der Atemwege erkranken, gibt es daneben einige Erkrankungen, die den Patienten für rezidivierende Atemwegsinfekte prädestinieren: eine dieser Erkrankungen ist die angeborene Störung der Zilienfunktion, die primäre ciliäre Dyskinesie (PCD).
Email:
 
Bild und Hintergrund: Thukydides und die Attische Seuche (10.1.2008)
Kai Sammet

Seuchenbeschreibungen sind eine Prosagattung der Medizingeschichte.
Solche Texte reichen von dürren Berichtskeletten, die nur wiedergeben
wollen, wie es gewesen, über wissenschaftliche Monographien (wie
zum Beispiel Richard J. Evans´ Abhandlung über die Hamburger Cholera-
Epidemie 1892) bis zu anfiktionalisierten Verarbeitungen (wie
Daniel Defoes (1660-1731) Journal of the Plague Year, der Bericht eines fiktiven Augenzeugen über die Pest in London 1665/6) oder bloßen Fiktionalisierungen (wie Albert Camus
(1913-1960) La Peste von 1947).
Email:
 
Podiumsdiskussion und Fachtagung: Sterben - nicht einsam, sondern geborgen (10.1.2008)
Sandra Wilsdorf

Engagierte, aber auch nachdenkliche Podiumsdiskussion: Auf Einladung
von Diakonie und Ärztekammer diskutierten etwa 200 Gäste das
Thema „Sterbe(n)-Hilfe!“, darunter Hamburger Ärzte, Kirchenvertreter,
Politiker und Pflegekräfte.
Email:
 
Analyse des künftigen Bedarfs an Weiterbildungsstellen zum Hausarzt in Hamburg: „Abfallprodukt“ Weiterbildung? (10.12.2007)
Dr. Detlef Niemann und Prof. Hendrik van den Bussche

Alle modernen und effektiven Gesundheitssysteme zeichnen sich dadurch
aus, dass sie über eine gut organisierte hausärztliche Grundversorgung verfügen.
Email:
 
Freiberufler leben länger (10.12.2007)
Nicola Timpe

Wie in den Vorjahren bestimmte im Oktober das Thema Versorgungswerk
die Sitzung der Delegiertenversammlung. Außerdem wurde der Haushaltsplan 2008 verabschiedet.
Email:
 
Paul Sudeck, Hamburger Chirurg mit anästhesiologischem Faible: Wider den Schmerz (10.12.2007)
M. Goerig, K. Agarwal

Schon frühzeitig wandten Chirurgen oder Gynäkologen in Hamburg Äther oder Chloroform zur Schmerzbekämpfung bei operativen Eingriffen an. Um die Fortentwicklung und Einführung neuer Narkoseverfahren erwarben sich bereits wenige Jahre nach der Inbetriebnahme
des „Neuen Allgemeinen Krankenhauses Eppendorf“ Chirurgen wie
Hermann Kümmell oder Paul Sudeck große Verdienste. Paul Sudeck erkannte frühzeitig
Email:
 
Arbeitsbelastung und Beanspruchung von Hamburger Krankenhausärzten: Weniger Stunden, mehr Arbeit (10.11.2007)
R. Wegner, P. Kostova, B. Poschadel, X. Baur

Ob und in welchem Umfang die Arbeitsbelastung und die daraus
resultierende Beanspruchung der Ärztinnen und Ärzte in Hamburger
Krankenhäusern nach dem Urteil beim Europäischen Gerichtshof tatsächlich abgenommen hat, ist in einer aktuellen Erhebung überprüft
worden.
Email:
 
Enge Zusammenarbeit von UKE und KH Großhansdorf: Lungen- und Herz-Lungen-Transplantation (10.11.2007)
Dr. J. Schirmer, Dr. H. Treede, PD Dr. F. M. Wagner, Prof. Dr. A. Costard-Jäckle, Dr. B. Sill, Prof. Dr. C. Detter, Dr. H. Klose, Dr. M. Oldigs, Dr. habil. D. Branscheid, Prof. Dr. H. Magnussen, Prof. Dr. H. Reichenspurner, PhD

Die Lungentransplantation hat innerhalb des letzten Vierteljahrhunderts eine Entwicklung vom experimentellen Therapieansatz zum etablierten Behandlungsverfahren bei pulmonalen
Erkrankungen im Endstadium vollzogen.
Email:
 
Trunksucht von Max Nonnes Zeit bis heute: Leben ohne Alkohol (10.11.2007)
Bert Kellermann

Der seinerzeit berühmte Hamburger Arzt Max Nonne war nicht nur einer
der Neurologie-Begründer, sondern auch – was kaum bekannt ist
– einer der ersten ärztlichen Suchttherapeuten. Er konzentrierte sich
auf das Kontrollverlustphänomen und dessen Konsequenz, die Suchtmittelabstinenz, und betonte die zentrale Bedeutung der Abstinenzgruppen. Vor 100 Jahren gelang es durch eine effiziente Alkoholkontrollpolitik wesentlich rascher als heute, das Suchtproblem der Zeit zu bewältigen. Heute scheint man das seit über 40 Jahren bestehende massive Suchtproblem unserer Zeit resignierend als unabänderlich hinzunehmen.
Email:
 
Bild und Hintergrund: Vom Barbiergehilfen zum Leiter der Charite (10.10.2007)
Prof. Volker Lehmann

Man muss häufig ganz unten anfangen, um hoch hinaus zu kommen. Thomas Mann hatte in der Schule im Fach Deutsch eine 4, viele amerikanische Millionäre waren in jungen Jahren Tellerwäscher. Joachim Friedrich Henckels Karriere, die hier erzählt werden soll, zeigt einen ähnlich steilen Anstieg.
Email:
 
Proaktive Telefonberatung zielt auf Rauchverzicht: Start ins Leben ohne Nikotin (10.10.2007)
Barbara von Richthofen-Krug, Prof. Dr. Christian Haasen, Margrit Schlankardt

Die Gefahren sind hinlänglich bekannt, und doch rauchen schätzungsweise 25 bis 35 Prozent der Frauen zu Beginn einer Schwangerschaft. Das Hamburger Projekt PATERAS (ProAktive TElefonberatung RAuchen und Schwangerschaft – Säuglingszeit), ein telefonisches Beratungsangebot des Zentrums für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) der Universität Hamburg in Kooperation mit der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung (HAG), versucht Schwangere und ihre Partner, zum Ausstieg zu motivieren.
Email:
 
Delegiertenversammlung im August: Patientenverfügung: Gesetz löst keine Probleme (10.10.2007)
Nicola Timpe

Zwei Themen bestimmten die Arbeit der Delegiertenversammlung Ende
August: Zum einen wurde über die vorliegenden Gesetzesentwürfe von
CDU- und SPD-Bundestagsabgeordneten zur Patientenverfügung diskutiert, zum anderen berichtete Dr. Carsten Leffmann, Leiter der Fortbildungs-akademie der Ärztekammer Hamburg, über erste Ergebnisse der Weiterbildungsbefragung in Hamburg und Bremen.
Email:
 
Kampagne gestartet: Hamburg gegen den Schlaganfall (10.10.2007)
Christian Gerloff, Michael Rosenkranz, Axel Müller-Jensen

Die Zahlen sprechen für sich. Der Schlaganfall ist die häufigste Ursache einer dauerhaften Behinderung im Erwachsenenalter. Zurzeit läuft in Hamburg die Kampagne „Hamburg gegen den Schlaganfall“, um die Bevölkerung über Symptome aufzuklären und so die Dauer bis zur Einlieferung in ein Krankenhaus mit neurologischer Stroke Unit zu verkürzen. Denn jede Minute zählt. Ziel dieses Sonderheftes ist es, in kompakter Form die wichtigsten Aspekte aktueller Schlaganfalltherapie zu vermitteln.
Email:
 
Neues Präventionsprojekt für Grundschulen: Gesund macht Schule (10.9.2007)
Von Dorthe Kieckbusch

Ärztinnen und Ärzte für Gesund macht Schule gesucht! Das in Nordrhein erfolgreich laufende Präventionsprogramm soll zukünftig an Hamburger Grundschulen etabliert werden. Eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Ärztekammer Hamburg, der AOK Rheinland/Hamburg sowie der Ärztekammer Nordrhein steht kurz vor dem Abschluss.
Email:
 
Debakel um Rückkehrer bei Asklepios: Oh du heiliger Asklepios… (10.9.2007)
Von Dr. Frank Ulrich Montgomery

Nun ist es also raus, das Debakel um die Personalführung bei Asklepios. Knapp 2.000 alterfahrene Mitarbeiter wollen den Konzern verlassen und lieber zur Stadt zurück – auch wenn die ihnen kaum adäquate Arbeitsplätze bieten kann. Blamiert hat sich der Senat in den Verhandlungen – die Hansestadt, d.h. der Steuerzahler (also Sie und ich), wird auf den Kosten sitzen bleiben.
Email:
 
Borreliose und andere durch Zecken übertragene Infektionen – Ein Update (10.7.2007)
Andreas Plettenberg, Gerrit Mohrmann, Albrecht Stoehr, Thomas Meyer

In der Vergangenheit mehren sich Berichte, dass durch Zecken übertragene Infektionen häufiger werden – etwa aufgrund klimatischer Veränderungen. Dies hat zur Folge, dass die Borreliose wie auch andere Zecken-vermittelte Erkrankungen verstärkt im Fokus des Interesses stehen. Auch mehren sich die Anfragen von Patienten wie von ärztlichen Kollegen und ebenso die Einsendungen von Blut oder auch Zecken zur Borrelien-Diagnostik. Dies zum Anlass nehmend haben die Autoren dieses Update verfasst.
Email:
 
Noch nen Tacken härter (10.7.2007)
Dorthe Kieckbusch

Einstimmig wurde der Jahresabschluss 2006 der Ärztekammer Hamburg festgestellt und der Vorstand entlastet. Der Rechnungsprüfungsausschuss lobte die erfolgreiche Haushaltsführung, die durch zwei Sparhaushalte in Folge und enorme Arbeitsverdichtung bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kammer aufgefangen wurde.
Email:
 
Das Seuchengeschehen der Napoleonischen Feldzüge (10.7.2007)
Stefan Winkle †

Letzter Teil: Völkerschlacht bei Leipzig 1813
Email:
 
Die städtebauliche Megalomanie des Totalitarismus als architektonische Offenbarung seiner Inhumanität (19.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Roger Bacon, Märtyrer der Wissenschaft (19.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Friedrich II von Hohenstaufen - tragischer Vorkämpfer einer verfrühten Renaissance (19.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Kaiser, Päpste und das Sumpffieber (19.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Bild und Hintergrund: Auftritt der Cholera beim Maskenball (19.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Heine über die Cholera 1832 in Paris und Börnes Choleraphobie (19.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Kulturgeschichte der Cholerapandemie - 1830/31 (19.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Das Ghetto - erzwungener Slum religiöser und rassischer Intoleranz (19.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Biowaffen-Legende von Stalingrad (19.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Biowaffen, Biokrieg und Bioterror (19.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Über die Krätze als eine Geschichte der Irrungen (19.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Der dänische Sklavenhandel (19.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Das Blutwunder als mikrobiologisches und massenpsychologisches Phänomen (19.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Napoleons Todeskrankheit (19.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
J.F. Struensee 1737-1772: Arzt - Aufklärer - Staatsmann (19.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Die Tanzwut - echte und scheinbare Enzephalitiden (19.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Die Seuchengeschichte der Papageienkrankheit (19.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Das Trachom im Altertum (12.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Das Hospiz der Benediktinerklöster als Vorbild der Laienhospitäler in den Städten des Mittelalters (12.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Paris am Vorabend der Französischen Revolution (12.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Die sanitären und ökologischen Zustände im alten Rom und die sich daraus ergebenden städte- und seuchenhygienischen Maßnahmen (12.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Chronologie und Konsequenzen der Hamburger Cholera von 1892 (12.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Die Pest in Hamburg (12.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Leonardos Citta ideale - die Satellitenstadt der Renaissance (12.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Die Verseuchung der mittelalterlichen Städte (12.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
Velkommen til Norge (10.6.2007)
Von Nicola Timpe

Die letzte Schwedenbörse lag gerade einmal ein halbes Jahr zurück, da stand schon das nächste skandinavische Land in den Startlöchern, um deutsche Ärzte zu rekrutieren. Am 4. Mai fand in der Ärztekammer Hamburg die Jobbörse Norwegen statt. Von den rund 150 Bewerbern waren zirka 40 Kandidaten für erste Bewerbungsgespräche von der Agentur Dignus Medical eingeladen.
Email:
 
Wiedereinstieg in die ärztliche Tätigkeit (10.6.2007)
Von Christine Harff

Auf Anregung des Ausschusses „Ärztinnen“ bei der Ärztekammer Hamburg hat in der Fortbildungsakademie von Februar bis April ein 120-stündiger Kurs Wiedereinstieg in die ärztliche Tätigkeit stattgefunden, der Ärztinnen und Ärzten in einem Querschnitt die Neuerungen der Medizin vermitteln sollte.
Email:
 
Suchtwoche 2007 (10.6.2007)
Von Dirk Schwoon

Durchschnittlich 14 Jahre vergehen, bis alkoholkranke Menschen ihre Erkrankung (an-)erkennen und eine spezialisierte Hilfeeinrichtung aufsuchen. Deshalb zielt die Suchtwoche 2007 am 14. bis 18. Juni auf die Früherkennung von Patienten mit riskantem oder schädlichem Alkoholkonsum, die in Hamburg in den hausärztlichen Praxen durchgeführt werden soll. Wie ein Gesprächsverlauf zwischen Arzt und Patient aussehen kann, beschreibt Dr. Dirk Schwoon, Universitätsklinikum Eppendorf, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Außerdem Thema: Der Qualifizierte Entzug als ein zentrales Element der Behandlung suchtkranker Menschen sowie das Angebotsspektrum Hamburger Beratungsstellen.
Email:
 
Psychotherapieliteratur in der Bibliothek des Ärztlichen Vereins (10.6.2007)
Von Christine Harff

Am 10. Mai 2007 wurde mit Gästen in einem Festakt die Integration der Bücher der Arbeitsgemeinschaft für Integrative Psychoanalyse,
Psychotherapie und Psychosomatik in Hamburg e.V (APH) in den Bestand
der Bibliothek des Ärztlichen Vereins gefeiert.
Email:
 
35 Jahre HerzInForm – Ein Hamburger Erfolgs-Modell (10.6.2007)
Von Herbert Nägele, Friedrich-Karl Maetzel, Ernst-Otto Krasemann, Hans-Hauke Engelhardt

Anlässlich des 35-jährigen Bestehens der Arbeitsgemeinschaft Herz-Kreislauf Hamburg (HerzInForm) im letzten Jahr wird die Geschichte der Hamburger Arbeitsgemeinschaft Herz/Kreislauf und die aktuelle Situation der Bewegungsbehandlung bei kardiologischen Patienten beschrieben. Die Idee einer engen Verzahnung von Akutkrankenhaus, Rehabilitationseinrichtung und wohnortnaher Betreuung in Herzsportgruppen hat als Hamburger Modell Medizingeschichte
geschrieben und stellt in der Phase III trotz aller Hemmschuhe durch
Politik und Kostenträger nach wie vor die Basisbehandlung aller herzkranken Patienten dar.
Email:
 
110. Deutscher Ärztetag in Münster: Montgomery neuer Vizepräsident (10.6.2007)
Von Dorthe Kieckbusch

Der 110. Deutsche Ärztetag in Münster wählte Dr. Frank Ulrich Montgomery zum neuen Vizepräsidenten der Bundesärztekammer. In einer Kampfabstimmung setzte sich der Präsident der Ärztekammer Hamburg durch. Mit großer Mehrheit bestätigt wurde Prof. Jörg-Dietrich Hoppe und tritt damit seine dritte Amtszeit als Präsident der Bundesärztekammer an.
Email:
 
Das Seuchengeschehen der Napoleonischen Feldzüge (10.6.2007)
Von Stefan Winkle †

Vorletzter Teil: Moskau 1812
Email:
 
HIV-Aids – Was kann man von Brasilien lernen? (10.5.2007)
Jan Felix Drexler

Als das Human Immunodeficiency Virus (HIV) Anfang der 80er-Jahre seinen weltweiten Eroberungszug antrat, erschien Brasilien aufgrund seiner ökonomischen und strukturellen Situation als fruchtbarer Boden. Die Vereinten Nationen (UN) hatten Brasilien bis Beginn des neuen Jahrhunderts eine Verdopplung seiner HIV-infizierten Bürger vorausgesagt. Dass dies nicht eintrat, Brasilien stattdessen das Land mit der erfolgreichsten Strategie zur Bekämpfung der HIV-Epidemie wurde, liegt am einzigartigen Zusammenschluss verschiedener Akteure, dem Wagnis, multinationalen Pharmakonzernen die Stirn zu bieten und an der rechten Stelle zur rechten Zeit zu investieren. Das Modell ist so erfolgreich, dass viele Schwellen- oder Entwicklungsländer es kopieren möchten oder sogar auf brasilianische Aufbauhilfe hoffen. Brasilien kann und wird im Kampf gegen HIV/Aids eine führende Rolle einnehmen und Repräsentant der strukturschwachen Länder werden.
Email:
 
Erhöhte Prüfungsanforderungen (10.5.2007)
Von Dorthe Kieckbusch

Seit August vergangenen Jahres haben die ersten Medizinischen Fachangestellten ihre Ausbildung in Hamburg begonnen. Die Ärztekammer lud alle ausbildenden Ärztinnen und Ärzte Ende März ins Ärztehaus ein, um sich mit den geänderten Bedingungen und Prüfungsanforderungen zu beschäftigen.
Email:
 
Gut gemeint – schlecht gemacht! (10.5.2007)
Von Frank Ulrich Montgomery

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages lassen nicht locker in ihrem Bemühen, eine gesetzliche Regelung zur Patientenverfügung zu verabschieden. Nach einem ersten Versuch 2004 geht diese Diskussion nun in eine zweite Runde.
Email:
 
„Das ist uns Ärzten verboten und sollte nicht verändert werden!“ (10.5.2007)
Von Werner Loosen

Die Katholische Akademie lud im April zum Kolloquium „Beihilfe zur Selbsttötung?“ ein. Es war ein überaus spannender Abend, der dem interessierten Zuhörer mancherlei Klarstellungen gebracht hat.
Email:
 
Sterbehilfe: Ansichten eines Onkologen/Hämatologen (10.5.2007)
Von Dieter K. Hossfeld

Sehr persönliche Erlebnisse und Erfahrungen mit Menschen, die infolge
einer fortgeschrittenen Tumorerkrankung mit dem Tod konfrontiert waren.
Email:
 
Betreuung HIV-infizierter schwangerer Frauen und ihrer exponierten Kinder in Hamburg (10.5.2007)
Von Katrin Graefe, Sabine Gröger, Rainer Ganschow, Cornelia Englert, Reinhard Laux, Matthias Lobsien, Stefan Hansen, Albrecht Stoehr, Andreas Plettenberg

Aufgrund der verbesserten Therapiemöglichkeiten und dem hohen Anteil betroffener Frauen, die ihren Kinderwunsch realisieren möchten, hat in den letzten Jahren die Zahl an Entbindungen HIV-positiver Frauen deutlich zugenommen. Bei der Schwangerschaftsbetreuung HIV-positiver Frauen ist aufgrund der komplexen Abläufe und möglichen Komplikationen eine enge Kooperation von HIV-Schwerpunktbehandlern, spezialisierten Gynäkologen und Pädiatern notwendig, um einerseits das Risiko einer kindlichen HIV-Infektion zu minimieren und andererseits eine optimale Behandlung der Mutter zu gewährleisten.
Email:
 
Westfälischer Friede auf dem DÄT? (10.5.2007)
Von Dorthe Kieckbusch

Im Vorfeld des Deutschen Ärztetages diskutierte die Delegiertenversammlung den Kompromiss für den Facharzt für Innere Medizin. Sollte dieser auf dem Deutschen Ärztetag in Münster verabschiedet werden, könnte – sofern die Kammern dann umsetzen – das drohende Vertragsverletzungsverfahren der EU vermieden werden. Die Hamburger Delegierten sprachen sich mit großer Mehrheit dafür aus, den Vorschlag der Weiterbildungsgremien und des Vorstands der Bundesärztekammer zur Einrichtung eines Weiterbildungsganges „Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin“ zu unterstützen. Ferner verabschiedete das Plenum eine Resolution gegen die elektronische Gesundheitskarte.
Email:
 
Das Seuchengeschehen der Napoleonischen Feldzüge (10.5.2007)
Von Stefan Winkle †

Das Ende des Mythos von der Unbesiegbarkeit der napoleonischen Heere
Email:
 
BQS-Verfahren in Hamburg (10.4.2007)
Gemeinsame Veröffentlichung von Qualitätsdaten

Seit Kurzem gibt es in der Hansestadt eine neue Transparenz in der Krankenhauslandschaft: 19 Hamburger Kliniken haben sich zusammengeschlossen, um ihre von der EQS ermittelten Behandlungsergebnisse aus dem Jahr 2005 in allgemeinverständlicher
Form gemeinsam offenzulegen. Auf der neuen Internet-Website www.hamburger-krankenhausspiegel.de haben Interessierte die Möglichkeit, sich über die Qualitätsergebnisse ausgewählter Therapieverfahren zu informieren.
Email:
 
German Doctor in India (10.4.2007)
Von Manfred Peters

Morgens um sieben Uhr in Baruipur, einer Kleinstadt etwa 30 km vor Kalkutta. Nach kurzem Frühstück steige ich mit der Kollegin, Ärztin aus dem Schwarzwald, in das Ambulanzfahrzeug der German Doctors, die in zwei Ambulanzen auf dem Land südlich von Kalkutta arbeiten. Mit uns fahren vier Healthworker, darunter zwei junge Frauen in bunten Hosenanzügen, der traditionellen Kleidung von Musliminnen. Wir sind unterwegs zur Ambulanz in Sangrampur an der Bahnstrecke zwischen Kalkutta und der ehemaligen britischen Hafenstadt Diamond Harbour. Dieser Hafen wird von Hochseeschiffen nicht mehr angelaufen.
Email:
 
Zur Therapie von Hämochromatose und Morbus Wilson (10.4.2007)
Von Gerd Oehler

Für die Speicherkrankheiten der Leber Hämochromatose und Morbus Wilson stehen überzeugende Therapiechancen zur Verfügung, auf die im Folgenden aufmerksam gemacht werden soll.
Email:
 
Das Seuchengeschehen der Napoleonischen Feldzüge (10.4.2007)
Von Stefan Winkle †

Zweiter italienischer Feldzug 1800 bis Preußisch Eylau und Friedland 1807
Email:
 
Ein schmaler Grad zwischen Fakt und Fiktion (10.3.2007)
Dorthe Kieckbusch

Eine Lesung zugunsten des Fördervereins der Bibliothek des Ärztlichen Vereins traf in diesem Jahr den Nerv des Publikums. Im überfüllten Saal in der Staatsbibliothek las Krimi-Autorin Renate Kampmann aus ihrem Buch „Fremdkörper“ und der Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am UKE Professor Dr. Klaus Püschel verglich Fiktion und Realität.
Email:
 
Suchtwoche 2007 (10.3.2007)
Nicola Timpe

In Hamburg leben etwa 40 000 Männer und 20 000 Frauen mit behandlungsbedürftiger Alkoholabhängigkeit. Lediglich fünf bis zehn
Prozent der Alkoholabhängigen werden vom ambulanten Suchthilfesystem erreicht, 70 Prozent der Suchtkranken jedoch haben Kontakt zum Hausarzt. Deshalb kommt der Hausarztpraxis eine Schlüsselrolle zu. In der Zeit vom 14.–18. Juni sollen hier Patienten ihr Trinkverhalten überprüfen können.
Email:
 
Eine ganze Woche Weltgesundheitstag (10.3.2007)
Dorthe Kieckbusch

Unter dem Motto „Gesund bleiben – sich vor Infektionskrankheiten schützen“ finden zahlreiche Veranstaltungen zum Weltgesundheitstag in der Woche vom 16. bis 21. April statt. Ärztinnen und Ärzte werden gebeten, ihre Patientinnen und Patienten über die Angebote zu informieren.
Email:
 
Verlaufsbeurteilung der hypothalamisch-hypophysären Hormonfunktion nach Schädel-Hirn-Trauma (SHT) oder Subarachnoidalblutung (SAB) (10.3.2007)
Jörg Flitsch, Siobhan Loeper, Dieter K. Lüdecke, Frank U. Beil

Jährlich erleiden in der Bundesrepublik Deutschland etwa 12 000 Menschen eine nichttraumatisch bedingte Subarachnoidalblutung (SAB), ein mittel- bis schweres Schädel-Hirn-Trauma (SHT) tritt bei etwa 27 500 Menschen pro Jahr ein. Während die Hypophyseninsuffizienz nach SHT und SAB bisher als eher seltene Komplikation angesehen wurde, zeigen aktuelle Arbeiten, dass mit einer Prävalenz von 30 bis 70 Prozent von partiellen oder kompletten Hypophysenachsenausfällen zu rechnen ist.
Email:
 
Kind und Karriere (10.3.2007)
Nicola Timpe

Lange Arbeitszeiten, mangelnde Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung sowie fehlende Kinderbetreuungsmöglichkeiten in den Krankenhäusern machen es jungen Medizinern fast unmöglich, Familie und Beruf zu vereinbaren. Viele hoch qualifizierte Ärzte verzichten deshalb auf Kinder, suchen sich alternative Berufsfelder oder wandern ins Ausland ab. Mit der Kampagne „Für ein familienfreundliches Krankenhaus“ will der Marburger Bund darüber informieren, wie familienfreundliche Strukturen in Krankenhäusern umgesetzt werden können.
Email:
 
Das Seuchengeschehen der Napoleonischen Feldzüge (10.3.2007)
Von Stefan Winkle †

Der Enzyklopädist, Polyhistor und Professor Dr. med. Stefan Winkle verstarb im Dezember 2006 kurz nach Vollendung seines 95. Lebensjahres. Das Hamburger Ärzteblatt veröffentlicht das von ihm verfaßte Seuchengeschehen der Napoleonischen Feldzüge in mehreren Teilen. Der erste italienische Feldzug und die Expedition nach Ägypten sind Thema des zweiten Teils.
Email:
 
Ärztliches Attest zur Vorlage bei Gericht (10.2.2007)
Jasper Kiehn

Auf die Erstellung ärztlicher Atteste zur Vorlage bei Gericht sollten Ärztinnen und Ärzte besondere Sorgfalt verwenden. Wird ein Attest nicht sorgfältig ausgestellt, so kann dies berufs- oder auch strafrechtliche Folgen haben (§ 25 BO oder § 278 StGB).
Email:
 
Aktuelle interdisziplinäre Therapiekonzepte bei Lebermetastasen des kolorektalen Karzinoms (10.2.2007)
Karin Oechsle, Andreas Koops, Christian Hillert, Gunter Schuch, Xavier Rogiers und Carsten Bokemeyer

Während noch vor wenigen Jahren die hepatische Metastasierung eine rein palliative Situation bei Patienten mit kolorektalem Karzinom darstellte, hat sich in den letzten Jahren durch Fortschritte in der Diagnostik und Therapie von Lebermetastasen die Prognose dieser Patienten deutlich gebessert. Ziel dieser Veranstaltung war es, den
aktuellen Stand der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten
bei Patienten mit hepatisch metastasiertem kolorektalem Karzinom und
das interdisziplinäre Management dieser Patienten am UKE vorzustellen.
Email:
 
Ist Ultraschall jetzt besser als Mammographie? (10.2.2007)
Heino Hille und Bernd J. Hackelöer

Eine Antwort auf diese Frage will die Patientin immer häufiger von ihrem betreuenden Gynäkologen wissen, aber auch der Facharzt vom Experten. Gründe sind die leichtere Verfügbarkeit des Ultraschalls als erweiterte Krebsvorsorge in der Frauenarztpraxis, die im Vergleich zur Mammographie geringere Belästigung (kein schmerzhaftes Pressen der Brustdrüse) und Bedenken wegen eines vermuteten Strahlenrisikos bei der Röntgenuntersuchung [nicht ganz unbegründet für Risikokollektive (HEYES et al., 2006)]. Auch sind Patientinnen etwa Fälle bekannt, bei denen die Mammographie das Versprechen auf Früherkennung nicht eingelöst hat.
Email:
 
Wahl-Marathon zu Jahresbeginn. Delegiertenversammlung besetzt im Januar Ausschüsse neu (10.2.2007)
Nicola Timpe

Ein Wahl-Marathon stand den Delegierten des Ärzteparlaments in der Januar-Sitzung bevor. Neu zu besetzen waren sämtliche Ausschüsse der Kammer. Das Interesse an der ehrenamtlichen Arbeit in den Kammergremien war hoch.
Email:
 
Das Seuchengeschehen der Napoleonischen Feldzüge (10.2.2007)
Von Stefan Winkle †

Der Enzyklopädist, Polyhistor und Professor Dr. med. Stefan Winkle verstarb im Dezember 2006 kurz nach Vollendung seines 95. Lebensjahres. Das Hamburger Ärzteblatt veröffentlicht das von ihm verfaßte Seuchengeschehen der Napoleonischen Feldzüge in mehreren Teilen, beginnend mit dem Prolog Valmy 1792.
Email:
 
Schweden-Jobbörse im Ärztehaus: Hej und skål mit Hund (10.1.2007)
Dorthe Kieckbusch

Von „Bloß weg aus Deutschland“ bis hin zu „Was Neues machen“ schwankten die Kommentare der Ärzte, die Deutschland gern verlassen würden. Rund 100 Ärztinnen und Ärzte verschiedenster Fachrichtungen informierten sich Ende November im Ärztehaus über Arbeitsmöglichkeiten in Schweden und führten erste Bewerbungsgespräche mit schwedischen Arbeitgebern. Im skandinavischen
Nachbarland fehlen rund 100 Ärzte pro Jahr.
Email:
 
Hamburgs erste Psychoanalytiker und ihre Schicksale nach 1933 (Teil 2) (10.1.2007)
Anna von Villiez

Berichtet wurde in Teil I (häb 12/06) von der ersten Hamburger Arbeitsgruppe zur Psychoanalyse, die sich ab 1926 unter der Leitung des Nervenarztes August Watermann traf. Mitbegründet wurde die „Watermann-Gruppe“ durch den Allgemeinarzt Nathan Costa. 1931 stößt Clara Happel als eine der ersten deutschen Psychoanalytikerinnen dazu. Vermutlich wurde die von Freud entwickelte Psychoanalyse in Hamburg ausschließlich durch diese drei jüdischen Ärzte begründet.
Email:
 
Konfliktreiche Grauzone - Gespräch mit Bernd Kalvelage über die Versorgung von Patienten ohne Krankenversicherung (10.1.2007)
Nicola Timpe und Friederike Guggolz

Seit 1986 arbeitet Dr. Bernd Kalvelage als niedergelassener Internist in Wilhelmsburg, einem der sozialen Brennpunkte in Hamburg. In seine Gemeinschaftspraxis kommen häufig Patienten
ohne Krankenversicherung und ohne gesicherten Aufenthaltsstatus,
überwiegend vermittelt von der Medizinischen Beratungsstelle Altona. Über sein Engagement für diese Patienten sprach Dr. Kalvelage mit Nicola Timpe und Friedericke Guggolz.
Email:
 
Provisorium in einer inakzeptablen Situation (10.1.2007)
Annette Quentin

Die medizinische Beratungs- und Vermittlungsstelle für Flüchtlinge und Migranten in Altona besteht in wechselnder Besetzung seit 1994. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen und Menschen ohne gesicherten Aufenthalt zu verbessern, unabhängig von ihrem Status.
Email:
 
Neues zum Thema Impfen (10.1.2007)
Christine Czaja-Harder, Albrecht Stoehr, Christian Hoffmann, Andreas Plettenberg

„If you don’t like the vaccine, try the disease“ – dies könnte als Argumentationshilfe im Gespräch mit hartnäckigen Impfskeptikern dienen. – Obwohl wir unter Kindern kontinuierlich ansteigende Durchimpfungsraten verzeichnen, mussten wir im Frühjahr vor der Fußball-Weltmeisterschaft eine „Reise-Warnung“ für Deutschland – ausgesprochen von der Pan American Health Organisation (PAHO) – zur Kenntnis nehmen. Nach dem epidemieartigen Ausbruch von Masern-Erkrankungen in Nordrhein-Westfalen zu Beginn des Jahres wurden Reisende nach Deutschland davor gewarnt, bei unzureichendem Impfschutz an Masern zu erkranken.
Email:
 
2007 – Business as usual? (10.1.2007)
Frank Ulrich Montgomery

2006 ging vorüber wie im Fluge. Es war ein Schicksalsjahr für die Gesundheitspolitik. Wer glaubte, Große Koalitionen seien zu großen Lösungen fähig, sah sich bitter getäuscht. Es regieren der kleinste gemeinsame Nenner und die Hypertrophie des Mittelmaßes. Visionen
oder übergeordnete Ziele sind nirgends erkennbar. Von der Nachhaltigkeit der Politik wird viel geschwätzt und wenig dafür getan. Kaum ein Jahr hat so desillusioniert wie ein Jahr Merkel/Müntefering.
Email:
 
Präsident, Vize und Vorstand neu gewählt: Spannend bis zuletzt (10.1.2007)
Dorthe Kieckbusch

Nach vier Jahren gibt es erneut einen Wechsel an der Spitze der Ärztekammer Hamburg. Mit großer Mehrheit wählte die Delegiertenversammlung Dr. Frank Ulrich Montgomery zum Präsidenten. Klaus Schäfer, Facharzt für Allgemeinmedizin, wird in den kommenden vier Jahren als Vizepräsident die Hamburger Ärzteschaft vertreten.
Email:
 
Hamburgs erste Psychoanalytiker und ihre Schicksale nach 1933 (10.12.2006)
Von Anna von Villiez

Der Reichsmedizinalkalender für das Jahr 1933 weist insgesamt 75 Fachärzte für Geistes- und Nervenkrankheiten im Hamburger Stadtgebiet aus. Diese noch jungen Fächer der Medizin hatten in Hamburg im 19. Jahrhundert eine fruchtbare Entwicklung genommen: Mit der 1864 eröffneten Staatskrankenanstalt Friedrichsberg hat die Stadt eine der modernsten psychiatrischen Einrichtungen des Landes. Aus dem Ärztlichen Verein Hamburgs wird berichtet, dass schon etwa ab
der Jahrhundertmitte die 'Gehirn- und Nervenkrankheiten' sowie 'Geisteskrankheiten'rege diskutiert wurden. Es wird eine 'Gesellschaft der Neurologen und Psychiater Groß-Hamburgs' gegründet, neurologische Kapazitäten wie der berühmte Max Nonne wirken maßgeblich im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts in Hamburg.
Email:
 
Gerontopsychiatrische Versorgungskonzepte für Demenzkranke (10.12.2006)
Von Claus Wächtler

In ihrer Gründungsperiode, in den 1960er-Jahren, dienten gerontopsychiatrische Abteilungen der Langzeitbetreuung chronisch siecher gerontopsychiatrischer Patienten. Gesetzlich gewollt kam es in den späten 1970er-Jahren zu einer 'Enthospitalisierung' chronisch kranker (gerontopsychiatrischer) Patienten. Nun entwickelten sich die gerontopsychiatrischen Abteilungen zu Akutbehandlungszentren.
Die Zahl chronisch psychisch kranker Älterer in Alten- und Pflegeheimen nahm dramatisch zu. Die ursprünglich richtige Idee, chronisch kranke Ältere nicht in psychiatrischen Anstalten fehlzuplatzieren, hat zu einer Zunahme fehlplatzierter behandlungsbedürftiger Alterspatienten in Heimen geführt. Im ambulanten Bereich erschweren Kompetenzdefizite, Honorarrestriktionen und unzureichende Vernetzung eine Versorgung auf hohem Niveau. So ist die gerontopsychiatrische Versorgung auch heute noch insgesamt unzureichend (BAG, 1997; WÄCHTLER et al., 1998).
Email:
 
Sitzung der Kammerversammlung: Protest gegen die Reform - Ein klares Nein (10.12.2006)
Von Nicola Timpe

Auch in der Oktober-Sitzung der Kammerversammlung verabschiedeten die
Mitglieder eine Resolution gegen die Reformpläne der großen Koalition und bekräftigten so ihr klares Nein zu den Vorschlägen aus Berlin. Außerdem votierte das Plenum für die Fortsetzung des Sparhaushalts in 2007.
Email:
 
Die klassische Trigeminusneuralgie - Klinik, Diagnostik, Therapie (10.12.2006)
Von Uwe Kehler, Bernd Eckert und Axel Müller-Jensen

Die Schmerzen der klassischen Trigeminusneuralgie gehören zu den stärksten für Menschen vorstellbaren Schmerzen. Auf einer Schmerzskala von 0 bis 10 erreichen sie fast immer die höchste Stufe. Aus diesem Grunde ist eine fachgerechte und zügige Diagnosestellung sowie Einleitung einer meistens außerordentlich erfolgreichen Behandlung notwendig. Der folgende Artikel gibt den aktuellen Stand der Diagnostik und Therapie wieder.
Email:
 
Wohnungslos und krank? (10.11.2006)
Petra Hofrichter und Nicola Timpe

Im Rahmen der Sonderveranstaltungen der Akademie für Ärztliche
Fortbildung fand am 11. Oktober die Veranstaltung „Wohnungslos
und krank?“ in der Ärztekammer Hamburg statt. Im Mittelpunkt
standen die Auswirkungen von Wohnungslosigkeit auf die Lebenslage
der Betroffenen und Möglichkeiten der Kooperationen zwischen
dem medizinischen Versorgungsbereich und dem sozialen
Hilfesystem.
Email:
 
Weiterbildung im Test (10.11.2006)
Carsten Leffmann

In Befragungen mehrerer Bundesländer zeigt sich eine große Unzufriedenheit unter Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten (s. HÄB 2/05, S. 106 ff.), die Zahlen der Bundesärztekammer zum Nachwuchsmangel in der Medizin sind alarmierend, immer mehr junge Ärztinnen und Ärzte wandern ins Ausland ab. Um die Nöte und Wünsche der Kollegen differenziert zu erfassen, startet die Ärztekammer Hamburg noch in diesem Jahr eine detaillierte Erhebung zur Weiterbildungssituation in Hamburg mit getrennten Fragebögen für Weiterbildungsbefugte und Weiterbildungsassistenten.
Email:
 
Geopfert auf dem Altar der großen Koalition (10.11.2006)
Dorthe Kieckbusch

In großer Geschlossenheit wandten sich der Deutsche Ärztetag und die
Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) auf einem Außerordentlichen
Ärztetag am 24. Oktober gegen die Gesundheitsreform. Einen Tag, bevor
das Kabinett über den Regierungsentwurf abstimmen sollte, forderten die Ärztinnen und Ärzte den Stopp der Reform.
Email:
 
Marburger Bund stärkste Kraft (10.11.2006)
Dorthe Kieckbusch

Die Hamburger Ärztinnen und Ärzte haben in den letzten September- und
ersten Oktobertagen ihre neue Vertretung gewählt. Der Marburger Bund ging dabei als stärkste Kraft hervor. Rund 53 Prozent der insgesamt 11 850 Wahlberechtigten bestimmten erstmals nach reinem Listenwahlrecht, wer sie in den kommenden vier Jahren in der Delegiertenversammlung vertreten soll.
Email:
 
Die Alzheimer’sche Erkrankung (10.11.2006)
Claus Wächtler, Christian Bernreuther, Markus Glatzel, Uwe Jacok, Britta Stieglitz, Henrik van den Bussche, Hanna Kaduszkiewicz, Martin Haupt, Christoph Hock, Andreas Feige

In mehreren Artikeln widmet sich das Hamburger Ärzteblatt der Alzheimer'schen Erkrankung, deren Erstbeschreibung sich in diesem Jahr zum 100. Mal jährt.
Email:
 
Den Verfolgten ein Gesicht geben (10.10.2006)
Nicola Timpe

„Mehr als 60 Jahre nach Kriegsende möchten wir dem Gedenken an jüdische Ärztinnen und Ärzte, die Opfer des NS-Regimes geworden sind, einen späten, aber umso notwendigeren Ausdruck verleihen.“ Mit diesen Worten eröffnete Dr. Michael Reusch, Präsident der Ärztekammer Hamburg, die Gedenkfeier im Ärztehaus. Viele Angehörige der Opfer sowie Hamburger Ärztinnen und Ärzte waren der Einladung der Kammer gefolgt. Für den musikalischen Rahmen sorgte das Hamburger
Ärzteorchester unter der Leitung von Thilo Jaques.
Email:
 
Am Gängelband der Ministerialbürokratie (10.10.2006)
Dorthe Kieckbusch

Am ersten Arbeitsentwurf zur Gesundheitsreform ließen die Mitglieder der Kammerversammlung kein gutes Haar und verabschiedeten mit großer Mehrheit eine Resolution gegen die knapp 500 Seiten aus dem Hause Schmidt. Weitere Beschlüsse traf die Versammlung nicht, denn sie war nicht beschlussfähig.
Email:
 
Hamburger Bündnis: Reform gefährdet die Versorgungsvielfalt (10.10.2006)
Antje Solemanian

In der Hansestadt hat sich ein bislang bundesweit einmaliges Bündnis verschiedener Interessenverbände im Gesundheitswesen gebildet und fordert unter dem Motto „Für Vielfalt – gegen Staatsmedizin“ einen umgehenden Stopp der geplanten Gesundheitsreform.
Email:
 
Elf Jahre Erfahrung mit der endovaskulären Aortenrekonstruktion (10.10.2006)
Helmut Kortmann und Frank Johnsen

Die endovaskuläre Aortenrekonstruktion (EVAR) hat sich in der Behandlung des Aortenaneurysmas neben der konventionellen offenen Operation als alternatives Behandlungsverfahren etablieren können. Doch ist diese weniger invasive Operationsmethode keineswegs frei von zum Teil noch ungelösten Problemen. Besonders die Endoleaks, die im Früh- und Spätverlauf auftreten können, gefährden das Behandlungsziel, die Rupturgefahr des Aortenaneurysmas definitiv zu beseitigen. Wir berichten im Folgenden über unsere elfjährige Erfahrung mit der EVAR und die aktuellen Studienergebnisse.
Email:
 
Die Arbeit der Ärztekammer im Jahr 2005 (18.9.2006)


Die Ärztekammer verzichtet aus Kostengründen seit einigen Jahren darauf, den Tätigkeitsbericht in gedruckter Form zu versenden.
Nachfolgend sind die wichtigsten Entscheidungen und Diskussionen des vergangenen Jahres zusammengefasst, der vollständige Bericht ist im Internet unter www.aekhh.de abrufbar.
Email:
 
Verfolgt und vertrieben. Martin Schleimer und die Auswanderung Hamburger Ärzte in die USA (18.9.2006)
Von Anna von Villiez

Aus der Serie: Einzelschicksale jüdischer Ärzte in Hamburg im Nationalsozialismus
Email:
 
Auf dem Weg in die Staatsmedizin (18.9.2006)
Von Michael Späth und Walter Plassmann

Die Katze ist aus dem Sack: Mit dem „Arbeitsentwurf“ zu einem „Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der GKV“ hat das Bundesgesundheitsministerium gezeigt, wie es das Gesundheitswesen übernehmen will: Zentralisierung aller Entscheidungen auf kleine Bundesgremien, die unter enger Führung und Aufsicht der Ministerialbürokratie arbeiten; Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen werden nachgeordnete Durchführungsbehörden. Der Wettbewerb wird nicht gestärkt, sondern abgewürgt, bevor er überhaupt beginnen kann. Gefährlich wird das ministerielle Vorgehen durch seine Raffinesse: Diskutiert wird nur über den Gesundheitsfonds und damit wird geschickt verschleiert, dass im Windschatten dieser Diskussion das gesamte Gesundheitswesen verstaatlicht wird. Es sind jeweils nur kleine (und zuweilen für sich genommen auch durchaus diskutable) Änderungen – aber in der Gesamtschau sieht man das Drohpotenzial.
Email:
 
Kompressionssyndrome der A. poplitea – differenzialdiagnostisches Chamäleon der akuten Claudicatio (18.9.2006)
Von Holger Diener, Christian Wintzer, Walter Gross-Fengels, Björn-M. Schulenburg, Eike Sebastian Debus

Die Arteria poplitea stellt neben der A. femoralis mit rund 50 Prozent die weitaus häufigste Lokalisation für Stenosen und Verschlüsse der unteren Extremität dar. Bezüglich der Genese ist dabei in ca. 85 Prozent der Fälle von einer Arteriosklerose auszugehen. Folgerichtig ist bei dieser Entität ein bevorzugtes Auftreten in der 6. und 7. Lebensdekade zu beobachten. Treten typische Claudicatio-Beschwerden in jüngeren Jahren auf, so sind insbesondere Kompressionssyndrome der Poplitealregion in die differenzialdiagnostischen Überlegungen mit einzubeziehen. Als Schaltstelle für die gesamte Gefäßversorgung des Unterschenkels ist
dabei der Fossa poplitea eine besondere Bedeutung beizumessen. Dabei sind insbesondere muskuläre Hypertrophie, aberrierende Gefäß- und Muskelverläufe, zusammengefasst unter dem Begriff Entrapment-Syndrom, sowie synoviale Ursachen wie die entwicklungsgeschichtlich bedingte zystische Adventitiadegeneration hervorzuheben.
Email:
 
Erfreuliche Zahlen (10.8.2006)
Nicola Timpe

Eine gute Nachricht hatte Donald Horn, Kaufmännischer Geschäftsführer
der Ärztekammer Hamburg, in der Juni-Sitzung der Kammerversammlung
zu verkünden: Der Jahresabschluss für 2005 fiel mit einen Überschuss von rund 14 000 Euro eindeutig besser aus als erwartet. Außerdem wurde im Plenum ein Antrag auf Änderung des Versorgungsstatuts diskutiert.
Email:
 
Berufsausbildung im Wandel (10.8.2006)
Irmhild Marder

Nach 21 Jahren tritt am 1. August 2006 eine neue Ausbildungsordnung in Kraft. Aus der Arzthelferin wird dann die Medizinische Fachangestellte, aus dem eher seltenen Arzthelfer der Medizinische Fachangestellte. Aber mit der neuen „Verordnung über die Berufsausbildung zum Medizinischen Fachangestellten/zur Medizinischen Fach-angestellten“ (MFA) ändert sich nicht nur die Bezeichnung.
Email:
 
Politische Märchen und Perspektiven für eine moderne Medizin (10.8.2006)
Michael Reusch

Seit fast vier Jahren bin ich nun Präsident der Ärztekammer Hamburg. Meine erste Amtsperiode neigt sich dem Ende zu – Zeit, vor mir selbst und vor der Hamburger Ärzteschaft zu resümieren: Was haben wir geschafft? Was müssen wir noch schaffen? Wie soll es weitergehen?
Email:
 
Arbeitszeit tariflich klären (10.6.2006)
Dorthe Kieckbusch

In vielen Städten streiken Klinikärztinnen und -ärzte, in Hamburg nicht. Hier gilt die Friedenspflicht. Auf einer Podiumsdiskussion konnte sich die Hamburger Ärzteschaft dennoch mit dem Thema auseinander setzen. Als Auftakt der Reihe „Gesundheitspolitik kontrovers“ wurde über „Krankenhausärzte und Arbeitszeit“ diskutiert. Auf Einladung der Ärztekammer Hamburg und dem Institut für Weiterbildung an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg kamen rund 100 Besucher in die ehemalige HWP.
Email:
 
Schnittstellen bergen größtes Rationalisierungspotenzial (10.6.2006)
Dorthe Kieckbusch

Gespannt erwarteten die Kammerversammlungsmitglieder den dritten Vortrag aus den Hamburger Krankenhäusern. Nach Asklepios und dem UKE war Werner Koch, Vorsitzender des Verbands der freigemeinnützigen Krankenhäuser „Die Freien“, in der Kammerversammlung zu Gast. Wichtige Entscheidungen der April-Sitzung betrafen eine Satzungsänderung der Weiterbildungsordnung und die ärztliche Gutachtertätigkeit im Asylverfahren.
Email:
 
Panik vermeiden (10.5.2006)
Dorthe Kieckbusch

„Vogelgrippe“ als Vorbote einer Influenzapandemie? Für Menschen ist derzeit die Gefahr, sich mit dem H5N1-Virus zu infizieren, nach Meinung der Experten gering. Wie gefährlich aber das Virus werden könnte, wenn es mutiert, und wie Hamburg sich auf eine mögliche Influenzapandemie vorbereitet, war Thema einer Fortbildungsveranstaltung. Auf Einladung der Kassenärztlichen Vereinigung, der Behörde für Wissenschaft und Gesundheit und der Ärztekammer kamen rund 400 Ärztinnen und Ärzte ins CCH, um mehr über den Hamburger Pandemieplan zu erfahren.
Email:
 
HIFU-Technik zur primären interventionellen Behandlung des Prostatakarzinoms – Frühergebnisse (10.5.2006)
Dietrich Pfeiffer, Immo Ries, Roland Tauber und Andreas Gross

Beim lokoregionären Prostatakarzinom muss die radikale rostatektomie aus urologischer Sicht als Standardverfahren der Behandlung betrachtet werden. Maßgeblich für den hohen Stellenwert der operativen Therapie als Referenzmethode sind die umfangreichen Langzeiterfahrungen über zehn Jahre und mehr. Demgegenüber ist die Ultraschallablation der Prostata ein junges nichtchirurgisches Verfahren, das erst in den 1990er-Jahren entwickelt und primär zur Behandlung der BPH eingesetzt wurde. Ergebnisse nach Therapie des Prostatakarzinomes mittels des hochintensivierten fokussierten Ultraschalls (HIFU) wurden erstmals 1996 durch Gelet präsentiert [1]. Mittlerweile liegen Fünfjahresergebnisse aus mehreren Kliniken vor. Danach kann auch diese Behandlungsform eine effektive Kontrolle der Tumorerkrankung ermöglichen [2-5]. An der Asklepios Klinik Barmbek bieten wir ausgewählten Patienten seit dem Dezember 2002 die HIFU-Therapie an. Im Rahmen der Nachsorge empfehlen wir regelmäßige Kontrollen der PSA-Werte sowie nach sechs Monaten erneute Biopsien der Prostata. Im Folgenden berichten wir über die physikalischen Grundlagen, die Behandlungstechnik und unsere ersten Ergebnisse(eingereicht am 16. November 2005).
Email:
 
Autorenlesung in der Bibliothek des Ärztlichen Vereins: die Hamburgerin Petra Oelker (10.5.2006)
F. Balzereit

Wenige Wochen nach dem 190-jährigen Jubiläum unserer Bibliothek hatte der Freundes- und Förderkreis zu einer Autorenlesung in den Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek eingeladen (s. a. Ankündigung häb)und setzte damit die unregelmäßige Reihe von Abendveranstaltungen des Förderkreises fort. In den vergangenen
Jahren hatte er schon Lesungen verschiedener Autoren durchgeführt, zuletzt las Regula Venske. Für die musikalische Umrahmung des Programms sorgte wiederholt die Kammerbesetzung unseres Ärzteorchesters.
Email:
 
Zertifizierung schafft Sicherheit für Brustkrebspatientinnen (10.5.2006)
Uwe Groenewold

„Mehr Sicherheit für Brustkrebspatientinnen“ lautet das zentrale Anliegen, welches die vom Verein Hamburger Gesundheit e.V. gegründete „Offensive Qualität“ verfolgt. Um die Versorgungssituation zu verbessern und transparenter zu machen, werden seit Mitte 2003 Brustzentren zertifiziert, die nach aktuellem Stand der Wissenschaft behandeln. Prof. Peter Schmidt-Rhode, Ärztlicher Leiter des Brustzentrums in der Frauenklinik des
Asklepios-Klinikums Barmbek, erläutert das Verfahren.
Email:
 
Versorgungswerk: Nachhaltigkeit und Demografie (10.5.2006)
Nicola Timpe

Das Kapital des Versorgungswerkes der Ärztekammer Hamburg wird in 16
Spezialfonds von zwölf Managern verwaltet. Jedes Jahr lässt sich der Verwaltungs- und Aufsichtsausschuss die Ergebnisse der Kapitalanlage in einer zweitägigen Veranstaltung präsentieren. Dr. Torsten Hemker, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses, berichtete aus diesem Anlass über aktuelle Themen im Versorgungswerk.
Email:
 
Aufbereitung von Medizinprodukten (10.4.2006)
Nicola Timpe

Im Rahmen eines Modellprojektes suchten Hamburger Behördenvertreter
in den vergangenen Wochen niedergelassene Ärzte in ihrer Praxis auf, um die Umsetzung der Medizinprodukte-Betreiberverordnung bezüglich der hygienischen Aufbereitung von Medizinprodukten zu überprüfen. Die Ärztekammer war bei einem Praxisbesuch dabei, um zu sehen, was künftig auf niedergelassene Ärzte zukommen könnte.
Email:
 
Zu ärztlichen Aspekten der Ursachen und Folgen häuslicher Gewalt (10.4.2006)
Sven Anders, Dragana Seifert, Axel Heinemann, Michael Zinke, Klaus Püschel

Über 90 Prozent der Gewaltopfer sind weiblich. In einer ersten repräsentativen deutschlandweiten Prävalenzstudie wurden 10.000 Frauen im Auftrag des Bundesministeriums für Frauen, Gesundheit und Soziales zu ihren Gewalterfahrungen in verschiedenen Lebensphasen befragt.
Email:
 
Innerfamiliäre Gewalt gegen Kinder und Jugendliche (10.4.2006)
Christian Pfeiffer und Dirk Baier

Seit 1998 hat das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) wiederholt in verschiedenen Städten und Landkreisen Deutschlands Repräsentativbefragungen von Schülerinnen und Schülern 9. Klassen durchgeführt. Ergebnisse einer Schülerbefragung aus 2005 zeigen für verschiedene ethnische Gruppen unterschiedliche Erfahrungen in der erlebten Elterngewalt.
Email:
 
Kinder und Jugendliche als Opfer und Zeugen von Gewalt (10.4.2006)
Annika Brüggemann und Peter Riedesser

Wenn Kinder und Jugendliche Opfer oder Zeugen einer Gewalttat werden, so bedeutet dies beinahe immer einen fundamentalen Angriff auf ihr bis dahin bestehendes Weltverständnis, auf ihr Vertrauen in verlässliche, Schutz bietende Bezugspersonen und auf ihr Empfinden basaler Sicherheit und Geborgenheit. Häufig verursacht Gewalt daher eine Traumatisierung.
Email:
 
Ambulante psychosoziale Frühintervention bei Kindern und Jugendlichen (10.4.2006)
Andreas Krüger, Annika Brüggemann, Michael Schulte-Markwort

Ein Plädoyer für ein multiprofessionelles Netzwerk bei Verdacht auf psychische Traumatisierung durch häusliche Gewalterfahrungen
Email:
 
Opferhilfe durch den Weißen Ring (10.4.2006)
Wolfgang Sielaff

Gewalt zu bekämpfen und vorzubeugen heißt vor allem, ihre Phänomene zu erkennen und richtig zu deuten. Hierbei kommt dem behandelnden Arzt eine zentrale Rolle zu. Auch Mediziner können sich in schwierigen Situationen an die größte deutsche Opferhilfeeinrichtung, den gemeinnützigen Verein WEISSER RING e.V., wenden.
Email:
 
Berlin und das Protestwartezimmer (10.4.2006)
Dirk Heinrich

Mit rund 30 000 Ärztinnen und Ärzten war der nationale Protesttag am 24. März in Berlin die größte Ärztedemonstration aller Zeiten in Deutschland.
Email:
 
Das hepatozelluläre Karzinom (10.4.2006)
Ulrike Denzer, Angelika Guthoff, Henning Wege, Christian Hillert, Gerrit Krupski-Berdien

Das hepatozelluläre Karzinom ist weltweit mit jährlich mehr als 500.000 neuen Fällen, davon etwa 50.000 in Europa, das fünfthäufigste Malignom und macht fast sechs Prozent aller Krebserkrankungen aus. Der interdisziplinäre Arbeitkreis Leber am UKE sieht in der kooperativen Zusammenarbeit von Spezialisten eine unabdingbare Voraussetzung für eine optimale Patientenversorgung.
Email:
 
Verfolgt und vertrieben: Hildegard Junkers-Kutnewsky (10.3.2006)
Anna von Villiez

Aus der Serie: Einzelschicksale jüdischer Ärzte in Hamburg im Nationalsozialismus
Email:
 
Immer mehr Menschen ohne Krankenversicherung (10.3.2006)
Werner Loosen

Offiziellen Zahlen zufolge gibt es in Deutschland etwa 200 000 Menschen, die nicht krankenversichert sind. Ihnen gegenüber seiner ärztlichen Verpflichtung nachzukommen, ohne finanziell abgesichert zu sein, ist für den Arzt teilweise äußerst schwierig. Damit beschäftigte sich der Arbeitskreis Interdisziplinäres Ethik-Seminar im UKE.
Email:
 
Leberkrankheiten (Teil I) Chronische Hepatitis (10.3.2006)
Peter Buggisch, Heinz-Hubert Feucht, Jörg Petersen, Christoph Schramm, Martina Sterneck, Andreas de Weerth, Bernhard Zöllner

Lebererkrankungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen weltweit. Leberzirrhose ist eine der zehn häufigsten Todesursachen und die wichtigste Komplikation der Leberzirrhose, das hepatozelluläre Karzinom, eine der zehn häufigsten Krebsarten. Durch die geringe Schmerzempfindlichkeit der Leber verlaufen Lebererkrankungen häufig über viele Jahre asymptomatisch, und manche Patienten befinden sich bei der Erstdiagnose im fortgeschrittenen Stadium. Da zunehmend
über Routineuntersuchungen durch erhöhte Leberwerte eine frühe
Diagnose und damit adäquate Therapie möglich ist, kommt einer gezielten Stufendiagnostik große Bedeutung zu. Die enormen diagnostischen und therapeutischen Fortschritte der letzten Jahre eröffnen neue Chancen; weitere Fortschritte auf dem komplexen Gebiet der Lebererkrankungen werden für die nächsten Jahre erwartet.
Email:
 
Ein Jahr Asklepios (10.3.2006)
Nicola Timpe

Zu Gast in der Februar-Sitzung der Kammerversammlung war Dr. Jörg
Weidenhammer, Geschäftsführer der LBK Hamburg GmbH. Seine Bilanz
nach einem Jahr Asklepios fiel vorsichtig optimistisch aus. Zur Zukunft der Kliniken äußerte er sich nicht. So blieben am Ende einige Fragen offen.
Email:
 
Der Ärzteprotest ist überfällig (10.2.2006)
Michael Späth

Die Geschlossenheit von Ärzten und Psychotherapeuten ist beeindruckend. Auch die spontane Bereitschaft, sich aktiv an Protestaktionen zu beteiligen, hat es in dieser Form noch nicht gegeben. Zur zentralen Protestveranstaltung in Berlin hatten die Veranstalter 5 000 Teilnehmer erwartet, über 20 000 protestierende Ärzte waren gekommen. An der zentralen Protestveranstaltung in Hamburg beteiligten sich rund 1 000 Hamburger Ärzte und Psychotherapeuten, rund 90 Prozent der Praxen blieben geschlossen. Über 40 Berufsverbände und -vereinigungen unterstützen den Protest und rufen dazu auf, die Aktionen so lange fortzusetzen, bis die Forderungen erfüllt sind. Ärztekammer und KV Hamburg schließen sich den Forderungen der Ärzteschaft an. Dies wurde auf der zentralen Protestveranstaltung im Ärztehaus durch die Beiträge des Kammerpräsidenten, Dr. Michael Reusch, des Vorstandsvorsitzenden der KV Hamburg, Dieter Bollmann, und des Vorsitzenden der Vertreterversammlung der KV Hamburg, Dr. Michael Späth, mit Nachdruck bekräftigt.
Email:
 
Kammerversammlung unterstützt Ärzteproteste (10.2.2006)
Nicola Timpe

Die erste Kammerversammlung im neuen Jahr stand im Zeichen der Ärzteproteste von Niedergelassenen und Klinikärzten. Hocherfreut zeigte sich der Kammerpräsident von der Masse protestierender Ärzte am „Tag der Ärzte“.
Email:
 
Starkes Medienecho auf Ärzteprotest (10.2.2006)
Antje Soleimanian

Dichtes Gedränge im großen Saal des Hamburger Ärztehauses zum „Tag der Ärzte“ am 18. Januar: Rund 1 000 niedergelassene Ärzte protestierten gegen die aktuelle Honorarsituation und neue Sparauflagen bei der Arzneimittelverordnung. Ein klares Signal, das dank umfangreicher Medienresonanz deutlich in der Öffentlichkeit ankam.
Email:
 
Wir werden gewinnen (10.2.2006)
Dirk Heinrich

Eindrucksvoll haben niedergelassene Ärztinnen und Ärzte im ganzen Bundesgebiet protestiert und demonstriert. Nachdem die Ärzteschaft ausgesprochen duldsam all die Grausamkeiten von diversen Regierungen und Kassen ertragen hat, war und ist nun das Maß voll.
Email:
 
Interview mit Kammerpräsident Dr. Michael Reusch (10.2.2006)
Werner Loosen

Unser Gesundheitssystem ist keinesfalls so schlecht, wie es den Menschen in diesem Land seitens der Politik eingeredet wird. Zu diesem eindeutigen Ergebnis kommen unabhängig voneinander (und vielleicht teilweise zur eigenen Überraschung der Untersuchenden) Studien von Prof. Dr. Peter Sawicki (s. Artikel von Walter Plassmann in häb 12/05) und Professor Dr. Fritz Beske vom Institut für Gesundheits-System-Forschung in Kiel. Dr. Michael Reusch, Präsident der Ärztekammer Hamburg, stellt im Interview mit Werner Loosen seine Sicht der Dinge dar.
Email:
 
Hamburg entronnen – Emigration jüdischer Ärzte nach Israel in der NS-Zeit (10.2.2006)
Anna von Villiez

Im Rahmen des Buchprojektes zur Vertreibung und Ermordung jüdischer Ärzte aus Hamburg unternahm die Autorin im April letzten Jahres eine einwöchige Reise nach Israel, um dort die Nachkommen der damals ausgewanderten Ärzte zu treffen. Die Reise wurde möglich durch eine großzügige Spende der Hamburgerin Ursula Bosselmann, die die Zeit der Judenverfolgung in der eigenen Familie miterlebt hat. Insgesamt kamen 14 Interviews zu Stande. Die Spurensuche in Israel liefert Eindrücke, Informationen, Begegnungen, die am Ende ein buntes Mosaik des Vergangenen ergeben. So verschieden die Lebenswege der Kinder der Ärzte waren, so verschieden waren die Schicksale der Mediziner selbst in Israel. An so unterschiedlichen Orten wie einem Kibbuz, einem deutschsprachigen Altersheim oder in Ramat Gan, einem wohlhabenden Vorort von Tel Aviv, traf die Autorin die Töchter und Söhne sowie eine Enkelin der Vertriebenen.
Email:
 
„Offensive Qualität“ für Patientinnen und Ärzte (28.12.2005)
Horst Kreussler

Hamburg hat ein hervorragendes Angebot an medizinischen Leistungen zur Diagnostik und Therapie von Brustkrebs. Es mangelt aber an Transparenz und Vernetzung. Hier will die neue Initiative helfen.
Email:
 
Qualifizierter Entzug bei Alkoholabhängigen in internistischen Abteilungen – notwendiges Angebot vor dem Aus? (28.12.2005)
Georg Poppele, Dirk R. Schwoon, Eszter Maylath, Petra Schulz

Alkoholkrankheit ist eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland, betroffen sind etwa 1,6 Millionen Erwachsene; bei rund 2,65 Millionen ist ein schädlicher Alkoholkonsum zu verzeichnen. In Hamburg sind 60 000 abhängig, bei rund 100 000 liegt ein schädlicher Gebrauch vor. Der Qualifizierte Entzug in internistischen Abteilungen hat sich als Behandlungskonzept bewährt. Nun steht dieses notwendige Angebot möglicherweise vor dem Aus, da die Fallpauschale nicht die Kosten deckt.
Email:
 
Verfolgt, vertrieben, ermordet (28.12.2005)
Anna von Villiez

Von 421 jüdischen Ärzten und Ärztinnen, die ehemals in Hamburg gelebt und gearbeitet hatten, erlebte nur etwa ein Dutzend den Zusammenbruch des Dritten Reiches in ihrer Heimatstadt. Nach 1933 wurden sie vom NS-Regime verfolgt, aus dem Berufsleben verdrängt und vertrieben; 40 jüdische Ärzte aus Hamburg wurden ermordet. Zu diesem erschütternden Ergebnis kam Anna von Villiez durch die Recherchen zu ihrer Magisterarbeit „Die Vertreibung der jüdischen Ärzte Hamburgs aus dem Berufsleben 1933–1945“ (s. häb 3/04, S. 110 ff.). Aus dem gesammelten Material der Historikerin soll ein Buch entstehen, das von der Hamburger Ärzteschaft finanziell unterstützt wird. Bis zur Veröffentlichung stellt das häb Auszüge aus dem Buchprojekt vor.
Email:
 
Fünf Jahre postoperativer Schmerzdienst am UKE (28.12.2005)
André Gottschalk, Marc Freitag, Martin Schuster und Thomas Standl

Die Durchführung einer angemessenen postoperativen Schmerztherapie gehört zu den Rechtspflichten eines Arztes und ist eine moralische und ethische Verpflichtung für Ärzte, die Patienten im perioperativen Bereich versorgen (ULSENHEIMER, 1997). Personalknappheit, apparative Versorgungsmängel oder Ausbildungsdefizite rechtfertigen keine Abstriche am Behandlungsstandard. Vielmehr muss auch in der postoperativen Schmerztherapie ein Mindeststandard gewahrt sein, der sich an den Qualitätsanforderungen einer modernen Medizin zu orientieren hat und dessen Unterschreitung zur zivil- und/oder strafrechtlichen Verantwortlichkeit des Arztes führt (ULSENHEIMER, 1997).
Email:
 
Interventionelle Sonographie und Computertomographie: eine aktuelle Übersicht, Teil 2: Therapeutische Interventionen (28.12.2005)
Axel Stang und Ernst Malzfeldt

In den letzten Jahren haben bildgebende Verfahren und minimal-invasive Techniken einen rasanten Fortschritt erlebt. Das spiegelt sich auch in der zunehmenden Anwendung von bildgesteuerten, interventionelle Verfahren in der Behandlung von malignen und nichtmalignen Erkrankungen wider. Über etablierte Prozeduren wie perkutane Drainage von Abszessen und aufgestauten Gallenwegen, Pleurodese maligner Ergüsse oder intrakavitäre Instillation von Medikamenten hinaus kommen zunehmend Methoden zum Einsatz, mit denen Tumoren zur Nekrose gebracht, Knochendestruktionen stabilisiert und Schmerzen gelindert werden können. Im Folgenden sollen beispielhaft für die Vielzahl verfügbarer Techniken die Radiofrequenz-Thermoablation, die transarterielle Chemoembolisation, die Osteoplastie und Methoden zur lokalen Schmerztherapie vorgestellt werden. Einsatzmöglichkeiten und klinischer Stellenwert dieser auch kombiniert durchführbaren, minimal-invasiven Verfahren werden vor dem Hintergrund der eigenen Erfahrungen diskutiert.
Email:
 
Ulla Schmidt, treten Sie zurück! (28.12.2005)
Gerhard Lange

Stillstand in der Politik, Fortschritt in der Medizin – nur zwei Fakten die unsere Gegenwart kennzeichnen. Welches Fachgebiet wir auch nehmen, so kennzeichnet die Forschung in Diagnostik und Therapie weiteren Fortschritt: MIC, CT, NMR, Spect, PET, schonendere Diagnostik oder Therapien, beschichtete Stents, nebenwirkungsärmere Medikamente in der Onkologie oder bei Depressionen und Herz-Kreislauferkrankungen. Die Liste wäre weiter fortzusetzen.
Email:
 
Punkte sammeln leicht gemacht (15.11.2005)
Carsten Leffmann

In den kommenden Tagen erhalten alle Hamburger Ärztinnen und Ärzte per Post ihren persönlichen Fortbildungsausweis. Die Ärztekammer Hamburg beteiligt sich damit an einer großen Versandaktion, die über 125 000 Kolleginnen und Kollegen in acht Bundesländern gleichzeitig erreicht.
Email:
 
Sitzung der Kammerversammlung im Oktober: Sparhaushalt beschlossen (15.11.2005)
Nicola Timpe

Sparen, sparen, sparen. So lautet die Devise für das kommende Haushaltsjahr. Die Mitglieder der Kammerversammlung verabschiedeten einstimmig den Haushaltsplan für 2006 mit gleich bleibendem Hebesatz und den Jahresabschluss des Versorgungswerkes der Ärztekammer Hamburg. Außerdem stimmten sie verschiedenen Änderungen des Versorgungsstatuts zu.
Email:
 
Mehr Organentnahmen – noch viel zu wenig Spender (15.11.2005)
Harald Kother

Rund 60 ärztliche und pflegerische Beauftragte aus Hamburg und Schleswig-Holstein kamen zum Jahrestreffen der Transplantationsbeauftragten ins Ärztehaus Hamburg. Organisatorische, politische, medizinische und ethische Aspekte der Organspende wurden behandelt. Zur Sprache kamen Empfängerschutz, Patientenverfügung und die organisatorische Förderung der Organspende als persönliche und berufliche Herausforderung. Eingeladen hatten Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), Hamburgische Krankenhausgesellschaft (HKG) und Ärztekammer Hamburg.
Email:
 
Iatrogene Infektionen in der Endoskopie und deren Prävention (15.11.2005)
Hinrik von Wulffen

Die medizinischen Möglichkeiten in der Endoskopie haben sich dank der technischen Fortschritte rasant entwickelt. Dabei haben hygienische Aspekte eher im Hintergrund gestanden und auch nicht immer Schritt gehalten. So stoßen in den letzten Jahren aufgestellte Forderungen und Richtlinien bisweilen auf wenig Verständnis beim Anwender, da dieser überzeugt ist, in der Vergangenheit auch ohne diese Erschwernisse ausgekommen zu sein und gute Arbeit geleistet zu haben, zumal Infektionen durch Endoskope als selten gelten.
Email:
 
Substanzgebrauch bei jungen Ärzten und Ärztinnen (15.11.2005)
Sandra Dunkelberg, Klaus Beelmann, Robert Stracke, Christina Quellmann, Dirk Schwoon und Hendrik van den Bussche

Ärzte sind nicht immun gegen Suchtmittelmissbrauch und Abhängigkeit. Ihre berufliche Tätigkeit bringt im Gegenteil Belastungen mit sich, die diese sogar begünstigen könnten. Zeitungen berichten über mitunter tragische Geschehnisse („Tod einer opiatabhängigen Ärztin in der Damentoilette eines Krankenhauses“). Wie viele Ärzte aber betroffen sind, ist unklar. Es kursieren Schätzungen zur Lebenszeitprävalenz von sechs Prozent für Alkohol und sieben bis acht Prozent für Suchterkrankungen generell (ENDRES, 2000), alle einschlägigen Autoren sind sich jedoch einig, dass es zur Epidemiologie von Suchterkrankungen bei Ärzten im deutschen Sprachraum keine verlässlichen Daten gibt (MÜHLAU-MAHLKE, 2004). Größere Studien aus den USA sind auf deutsche Verhältnisse nicht übertragbar und zudem auch schon älter. Angesichts einer Tabuisierung und möglicher negativer Konsequenzen werden zuverlässige Zahlen zur Prävalenz auch nicht zu erheben sein. Dennoch wäre es für die Planung von präventiven und therapeutischen Konzepten für suchtgefährdete oder von Sucht betroffene Ärzte und Ärztinnen wichtig, eine genauere Vorstellung von der Größenordnung und der Art der Problematik zu erhalten. Deshalb führten die Ärztekammer Hamburg und das Institut für Allgemeinmedizin am UKE eine Studie mit dem Ziel durch, den Substanzmittelgebrauch und den Substanzmittelmissbrauch bei jungen Hamburger Ärztinnen und Ärzten genauer zu beschreiben.
Email:
 
Interventionelle Sonographie und Computertomographie: eine aktuelle Übersicht (15.11.2005)
Axel Stang und Ernst Malzfeldt

Bildgebend gesteuerte, interventionelle Verfahren spielen eine zunehmende Rolle in Diagnostik und Therapie. Die ultraschall- oder CT-gesteuerte Biopsie ist als zuverlässiges und risikoarmes Verfahren etabliert, das unklare und malignomverdächtige Strukturen feingeweblich abklären, aber auch Keime bei lokalisierten Entzündungen nachweisen kann. Mit der richtigen Technik werden selbst kleine, schwer zugängliche Herde in fast allen Körperregionen sicher punktiert, auch bei morphologisch schwierigen Tumorentitäten kann in der Mehrzahl eine histologische Tumorartdiagnose gestellt werden. In jüngster Zeit gewinnen auch minimal-invasive lokaltherapeutische Verfahren an Bedeutung wie Radiofrequenz-Thermoablation, Chemoembolisation, Osteoplastie oder Neurolyse, teilweise in Kombination und im Rahmen multimodaler Therapieansätze. Im Folgenden soll ein Überblick über die Möglichkeiten der interventionellen Sonographie und Computertomographie gegeben werden. In Teil 1 steht die Diagnostik im Vordergrund, in Teil 2 die Therapie (häb 12/05).
Email:
 
Vor 25 Jahren wurde die Paul-Sudeck-Gesellschaft gegründet (11.10.2005)
D. Wolter, Ch. Eggers

Es gab mehrere Gründe, die Paul-Sudeck-Gesellschaft ins Leben zu rufen, deren Zweck ist, in Anknüpfung an das Lebenswerk dieses berühmten Hamburger Chirurgen die Zusammenarbeit zwischen der Chirurgie, insbesondere der Unfallchirurgie und anderen medizinischen Disziplinen zu fördern. Zunächst war da die Bewunderung eines jungen Chefarztes, als er feststellte, dass einer seiner Amtsvorgänger Paul Sudeck war.
Email:
 
Unerlaubte Zuweisung von Patienten gegen Entgelt (11.10.2005)
Jasper Kiehn

Im deutschen Gesundheitswesen versuchen Leistungserbringer zum Teil, mit unlauteren Methoden Wettbewerbsvorteile zu erringen. Ein kritischer Fall erreichte auch die Hamburger Ärztekammer.
Email:
 
Bericht des Vorsitzenden der „Kommission Lebendspende“ der Ärztekammer Hamburg für das Jahr 2004 (11.10.2005)
S. Schrum

Im Berichtsjahr waren von der „Kommission Lebendspende“ (KL) 40 Anträge zu bearbeiten (drei mehr als in 2003). Aufgabe der KL ist es, zu prüfen, ob begründete tatsächliche Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die Einwilligung in die Organspende nicht freiwillig erfolgt oder das Organ Gegenstand verbotenen Handeltreibens nach § 17 Transplantationsgesetz ist.
Email:
 
Fünf Jahre Schwerpunktstation für essgestörte Mädchen (11.10.2005)
Martin Stolle, Ralf Radizi, Kai-Uwe Nöhring

Im September 2000 eröffnete in der Abteilung für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters im Kinderkrankenhaus Wilhelmstift die psychosomatische Station mit einem speziellen Behandlungsangebot für essgestörte Mädchen und weibliche Jugendliche. Damit wurde der zunehmenden Nachfrage nach Behandlung von anorektischen und bulimischen Essstörungen bei Mädchen und Jugendlichen Rechnung getragen und ein multimodales, gruppentherapeutisch orientiertes Behandlungsangebot bereitgestellt. Mit diesem Beitrag ziehen wir nach fünf Jahren eine vorläufige Bilanz und geben einen Ausblick auf mögliche Verbesserungen in der Versorgung essgestörter Kinder und Jugendlicher in Hamburg und Umgebung. Daneben soll die geplante zusätzliche teilstationäre Versorgung essgestörter Mädchen und weiblicher Jugendlicher anlässlich der im Dezember geplanten Neueröffnung einer kinder- und jugendpsychiatrischen Tagesklinik am Wilhelmstift vorgestellt werden.
Email:
 
Die Geschichte der Ultraschalldiagnostik (11.10.2005)
Bernd Frentzel-Beyme

Auf der Suche nach ältesten Beschreibungen des Naturphänomens Echo wird man schon in den Schriften von Aristoteles (um 320 v. Chr.) fündig. Er formulierte, dass Luft von einer Wand am Vordringen gehindert und gleich einem Ball zurückgeworfen wird. Solche unerklärlichen Naturerscheinungen wurden früher gerne in mystischen Sagen verarbeitet. So wurde das nicht fassbare Phänomen des Widerhalls zur Person der Bergnymphe Echo.
Email:
 
UKE: Vom Tante-Emma-Laden zum Spezialanbieter (16.9.2005)
Nicola Timpe

Mit Spannung erwarteten die Kammerversammlungsmitglieder den Gast der August-Sitzung, Professor Dr. Jörg Debatin. Der Ärztliche Direktor des Universitätskrankenhauses Eppendorf (UKE) berichtete über den sich vollziehenden Struktur- und Wertewandel im Klinikum und ging offen auf Probleme ein. Auf das Plenum warteten zunächst jedoch einige Entscheidungen.
Email:
 
PAIR – ein kostengünstiges Verfahren und das Ende eines Tabus (16.9.2005)
Ute Lippert, Suad Jaganjac, Hinrich Sudeck

Echinococcus granulosus, der Erreger der zystischen Echinokokkose (CE), ist ein kosmopolitischer Parasit. Hochprävalenzgebiete sind in Zentral- und Südamerika, in einigen Regionen Afrikas, den Mittelmeeranrainerstaaten, dem Mittleren Osten, Russland, Usbekistan und China. Der Mensch infiziert sich durch die orale Aufnahme von Eiern. Es kommt zur Ausbildung von Zysten, am häufigsten in der Leber (70 Prozent) und der Lunge (20 Prozent), wobei die Manifestation in allen parenchymatösen Organen sowie im Binde- und Stützgewebe vorkommen kann. Die Erkrankung zeigt meistens einen gutartigen Verlauf und nur in sehr seltenen Fällen ist sie lebensbedrohlich. Gewöhnlich erfolgt die Diagnose zufällig im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung des Abdomens oder einer Röntgenthoraxaufnahme.
Email:
 
Tätigkeitsbericht: Die Arbeit der Ärztekammer im Jahr 2004 (16.9.2005)
Dorthe Kieckbusch

Aus Kostengründen verzichtet die Ärztekammer seit mehreren Jahren darauf, den Tätigkeitsbericht in gedruckter Form zu versenden. Die wichtigsten Entscheidungen und Diskussionen des vergangenen Jahres finden sich an dieser Stelle in Kurzform, der vollständige Bericht ist im Internet unter www.aerztekammer-hamburg.de einsehbar. Dort gibt es unter anderem Berichte der einzelnen Abteilungen und Kommissionen, die aktuelle Ärztestatistik sowie Informationen über die in den Ausschüssen geleistete Arbeit.
Email:
 
Bericht des Vorsitzenden der Ethik-Kommission (16.9.2005)
Thomas Weber

Mit In-Kraft-Treten der 12. AMG-Novelle am 6. August 2004 und der zugehörigen Rechtsverordnung vom 14. August 2004 haben sich Status und Funktion der Ethik-Kommission grundlegend geändert. Die klinische Prüfung eines Arzneimittels bedarf nun der Zustimmung der Ethik-Kommission sowie der Genehmigung von Seiten der zuständigen Bundesoberbehörde.
Email:
 
Eingeschränktes Werberecht für Plastische Chirurgen (16.9.2005)
Harald Kother

Plastisch-chirurgische Eingriffe fallen künftig unter das Heilmittelwerbegesetz (HWG). Mit dieser Änderung gelten nun auch für alle Eingriffe „ohne medizinische Notwendigkeit“ dieselben Einschränkungen wie für alle anderen Heilverfahren und -behandlungen.
Email:
 
Telematik: Auf dem Weg zur digitalen Vernetzung (9.8.2005)
Antje Soleimanian

Der Einzug telematischer Anwendungen in das deutsche Gesundheitswesen ist beschlossene Sache: Zum 1. Januar 2006 sollen die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten elektronische Gesundheitskarten aushändigen, auf die der behandelnde Arzt nur mit Hilfe eines elektronischen Arztausweises Zugriff hat. Kritiker halten dies für einen völlig unrealistischen Zeitplan, da erst ab September 2005 Testläufe in ausgewählten Regionen starten. Ärzte sollten sich trotz ihrer Bedenken aktiv an der Gestaltung des Telematikprojektes beteiligen, so die Forderung bei einer Informationsveranstaltung zum elektronischen Arztausweis in der Ärztekammer Hamburg.
Email:
 
Lehrabschlussfeier der Arzthelferinnen: Ein gewaltiger Schritt im Leben (9.8.2005)
Nicola Timpe

Für Schulleiterin Marie-Anne Przibilka war die Abschlussfeier viel mehr als nur eine Zeugnisübergabe. Sie freute sich mit ihren Schülerinnen – und einem Schüler – über den gewaltigen Schritt im Leben, den 218 der 220 zur Prüfung Angetretenen nach mehrjähriger Ausbildung in Hamburger Arztpraxen erfolgreich bewältigten.
Email:
 
Kammerversammlung diskutiert Umstrukturierung der Krankenhauslandschaft in Hamburg (9.8.2005)
Nicola Timpe

Im Mittelpunkt der Juni-Sitzung der Kammerversammlung standen der Jahresabschluss sowie die Entwicklung der Hamburger Krankenhauslandschaft.
Email:
 
Die laparoskopische transperitoneale Tumornephrektomie (9.8.2005)
Immo Ries, Holger Böhme und Roland Tauber

Trotz anfänglicher Skepsis gegenüber laparoskopischen Eingriffen bei Malignomen wird die laparoskopische radikale Tumornephrektomie mittlerweile in der Urologie zunehmend eingesetzt. Durch den schonenden Zugang wird das Operationstrauma für den Patienten vermindert, seine Rekonvaleszenz beschleunigt und der Krankenhausaufenthalt verkürzt. Neben der sicheren Tumorkontrolle steigert auch das gute kosmetische Ergebnis die Zufriedenheit mit dem Eingriff. Es soll über erste Erfahrungen mit dieser Operationsmethode in der Urologischen Abteilung des AK Barmbek berichtet werden.
Email:
 
Mehr soziale Gerechtigkeit gefordert (6.7.2005)
Nicola Timpe

Die Delegierten des 108. Deutschen Ärztetages trafen in diesem Jahr vor allem mit einem Thema den Nerv der Öffentlichkeit: Sie warnten eindringlich vor schweren Krankheitsrisiken durch Armut und Arbeitslosigkeit. Ein Jahr nach der Gesundheitsreform sahen die Ärzte von Seiten der Bundesregierung dringenden Handlungsbedarf. So forderten sie zum Beispiel die Abschaffung von Praxisgebühren und Zuzahlungen für Obdachlose und Heimpatienten.
Email:
 
Grenzen der Selbstbestimmung in der Patientenverfügung (6.7.2005)
Werner Loosen

In Deutschland sind rund 180 Patientenverfügungen auf dem Markt. Sie konkurrieren nicht nur miteinander, sie werden teilweise auch kommerziell genutzt. Was soll der Bürger tun, der eine Verfügung unterschreiben will? Für welches dieser Angebote soll er sich entscheiden?
Email:
 
Ärztliche Verantwortung in der Patientenverfügung (6.7.2005)
Peter von Wichert

Gegenwärtig findet eine dringend notwendige Diskussion statt, die die Frage eines würdevollen Abschieds vom Leben zum Inhalt hat. Auch dreht sie sich darum, ob eine mündliche oder schriftliche Willensbekundung zur Durchsetzung des Patientenwillens notwendig ist und ob diese auch lange vorher abgegeben werden kann.
Email:
 
Hausärztliche Fortbildung Hamburg (HFH) (6.7.2005)
Claudia Küver, Michael Klemperer, Detlef W. Niemann, Carsten Leffmann, Klaus Schäfer, Volker Lambert, Christian Münter, Sandra Dunkelberg, Hendrick van den Bussche

In gemeinsamer Initiative entwickeln das Institut für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf, der Hausärzteverband Hamburg, der Verein Hausärztlicher Internisten Hamburg und die Fortbildungsakademie der Ärztekammer zurzeit ein neues Fortbildungscurriculum für Hausärzte. Ziel ist es, den Hamburger Hausärzten ein unabhängiges und evidenzbasiertes, aufeinander abgestimmtes, von Hausärzten organisiertes, für alle Hausärzte erreichbares und bezahlbares Fortbildungsprogramm über fünf Jahre anzubieten, das auf die hausärztliche Arbeitsweise zugeschnitten ist und moderne didaktische Verfahren anwendet.
Email:
 
150 Jahre vergessen (6.7.2005)
Dorthe Kieckbusch

Einfach nur Vergesslichkeit oder hemmungslose Bücherliebhaberei der Vorfahren? In einem Telefonat erwähnte Dr. Peter Calais, bis vor Kurzem als Mund-Kiefer-Gesichtschirurg in Eimsbüttel niedergelassen, dass sich in seinem Besitz ein Buch aus dem Jahre 1740 befindet, welches womöglich der Bibliothek des Ärztlichen Vereins gehört.
Email:
 
Arzthelferinnen qualifizieren sich (10.5.2005)
Hannelore Ruge-Wenzel, Petra Marben

Arzthelferinnen und zahnmedizinische Fachangestellte haben erstmals
im April die Weiterbildung zur Qualitätsmanagerin in Arztpraxen erfolgreich abgeschlossen. Das Bildungszentrum Schlump, Zentrum für Gesundheits-berufe, hatte das Pilotprojekt auf der Grundlage des „Leitfadens zur Zertifizierung von Qualitätsfachpersonal“ initiiert. Es ist von der Ärztekammer als Fortbildung für Arzthelferinnen anerkannt. Nach dem 120-stündigen Seminar sollen sie die Aufgaben einer Qualitäts-Beauftragten übernehmen können. Hannelore Ruge-Wenzel und Petra Marben berichten über ihre
Erfahrungen.
Email:
 
In Sri Lanka nach der Flut (10.5.2005)
Jörg Ehlert

Am 26. Dezember 2004 hat der Tsunami unermessliche Verwüstungen
angerichtet, nie zählbare Menschenleben gefordert und Zehntausenden
von Familien Haus und Hab und Gut weggespült. Der Kollege Jörg Ehlert, Arzt in der Patientenberatung der Ärztekammer und KV Hamburg, hat sich auf eigene Faust nach Sri Lanka begeben und dort – mit Spendengeld von Freunden, Verwandten und Kollegen – kleine Hilfen in Lagern und bei Familien leisten können.
Email:
 
Chirurgische Behandlung von permanentem Vorhofflimmern (10.5.2005)
Stephan Geidel, Michael Laß und Jörg Ostermeyer

Die intraoperative Ablations- bzw. Verödungsbehandlung zur kurativen Therapie von permanentem Vorhofflimmern (VHF) im Rahmen herz-chirurgischer Operationen kann inzwischen als effektive und risikoarme chirurgische Vorgehensweise bezeichnet werden. Bis vor wenigen Jahren noch galt hier die so genannte Maze-Operation nach Cox als einzige verlässliche herzchirurgische Therapieoption zur Wiederherstellung eines stabilen Sinusrhythmus (SR); ein Verfahren, das jedoch aufgrund seiner Invasivität und Komplexität trotz guter Ergebnisse keine breite Akzeptanz gefunden hat. Moderne Ablationstechniken als Teil bewährter und verlässlicher operationstechnischer und klinischer herzchirurgischer Vorgehensweisen können hingegen mit relativ geringem chirurgischem Mehraufwand in vielen Fällen zu exzellenten Ergebnissen und optimierter individueller Langzeitprognose führen.
Email:
 
Ärztetags-Themen im Fokus (10.5.2005)
Dorthe Kieckbusch

Nach wichtigen Abstimmungen in den vergangenen Kammerversammlungen
diskutierte das Plenum ausführlich über die Themen des Anfang Mai in
Berlin stattfindenden 108. DeutschenÄrztetages. Ferner informierte Dr.Carsten Leffmann über die weitere Umsetzung der Pflichtfortbildung.
Email:
 
ALL, NHL und ZNS-Tumoren bei Kindern und Jugendlichen (10.4.2005)
Martin A. Horstmann, Gritta E. Janka, Knut Helmke, Florian Weiss, Oliver Wittkugel und Reinhard Schneppenheim

Die aus der Not kleiner Fallzahlen entstandenen multizentrischen, kontrollierten Behandlungsprotokolle für Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter haben zu einer noch vor wenigen Jahrzehnten unvorstellbar hohen Heilungsrate dieser an ihrem Lebensanfang stehenden Patienten geführt. Um die hohen Qualitätsstandards in der Diagnostik und Therapie dieser Erkrankungen weiter zum Wohle aller Patienten verbessern zu können, sind wir auf eine fein abgestimmte, interdisziplinäre Zusammenarbeit im Rahmen von Therapieoptimierungsprotokollen angewiesen. Am Beispiel der akuten lymphatischen Leukämien (ALL), der Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) und der ZNS-Tumoren im Kindesalter wird die Komplexität moderner Behandlungsprotokolle verdeutlicht.
Email:
 
Chronisch kranke Jugendliche - eine Herausforderung an die interdisziplinäre medizinische Versorgung (10.4.2005)
Rainer Stachow

Die Adoleszenz ist eine sensible Phase der Persönlichkeits- und Identitätsentwicklung. Auftretende oder bestehende chronische Erkrankungen können diese Entwicklungsphase erheblich beeinträchtigen. Um potenziellen negativen Folgen, wie ungünstigem Krankheitsverlauf sowie ängstlichen und depressiven Reaktionen und/oder Anpassungs- und Selbstwertproblemen zu begegnen, ist es bedeutend, Bewältigungstechniken zu vermitteln, die die Betroffenen in die Lage versetzen, den allgemeinen und krankheits-spezifischen Anforderungen gerecht zu werden. Patient und Eltern müssen in die Therapieplanung mit einbezogen, erreichte Erfolge vermittelt und verstärkt werden.
Email:
 
Kammerversammlung beschließt neue Berufsordnung - Fairer, liberaler und zeitgemäß (10.4.2005)
Nicola Timpe

Mit Spannung wurde auf der 280. Kammerversammlung die Diskussion
um die neue Berufsordnung erwartet, am Ende verabschiedete das Plenum
die Änderungsnovelle – ohne den umstrittenen Paragraf 19 – einstimmig. Doch auch dieser fand letztlich die Zustimmung der überwiegenden Mehrheit, sodass nun nach Genehmigung der Behörde für Wissenschaft und Gesundheit und Veröffentlichung die neue Berufsordnung in Kraft treten kann.
Email:
 
Augenärztliche Frühvorsorge im 1. Lebensjahr – Ergebnisse einer Frühbehandlung (10.3.2005)
Wolfgang Haase, G. Petzold, F. Ganzera, M. Kaufmann, B. Stein, R. Woytinas, H. Bock, H. Brose, K.H. Käppel

Amblyopien sind entwicklungsbedingte Schwachsichtigkeiten, sie entstehen auf der Grundlage von Schielen oder Refraktionsanomalien, seltener Nystagmus. Trotz Kenntnis vieler Faktoren, die zu Sehstörungen im Säuglings- und Kleinkindesalter führen können, ist es bisher in Deutschland nur zum Teil gelungen, die Zahl der sehschwachen (amblyopen) Kinder zu reduzieren.
Email:
 
Wie kann die Weiterbildung verbessert werden? (10.3.2005)
Carten Leffmann, Reinhard Laux, Bruno Schmolke und Chriatian Arning

Der Ausschuss Qualitätssicherung der Ärztekammer Hamburg legt in vier Artikeln erste Arbeitsergebnisse vor, wie die Qualität der Weiterbildung erfasst und verbessert werden kann. Hintergründe der derzeitigen Situation beleuchtet Carsten Leffmann, über die neue Weiterbildungordnung berichtet Reinhard Laux. Bruno Schmolke informiert über die kumultative Weiterbildungsberechtigung und Christian Arning benennt die Defizite der jetzigen Weiterbildung am Beispiel der Sonographie.
Email:
 
Hamburger Ärzte helfen Flutopfern (10.2.2005)
Jan Sperhake, Dorthe Kieckbusch und Nicola Timpe

Von heute auf morgen starteten freiwillige Helfer aus aller Welt in die Einsatzgebiete Asiens, die von der Flutwelle am 26. Dezember 2004 größtenteils völlig zerstört wurden. Darunter vier Hamburger Ärzte, die in Indien und Thailand Verletzte versorgten, Leichen obduzierten und zerstörte Infrastrukturen mit aufbauten. Die Gesamtzahl der Toten der Flutkatastrophe in Asien wird mittlerweile auf fast 300 000 geschätzt, viele Tausende Menschen sind obdachlos und traumatisiert. Das Unfassbare in Worte zu fassen fällt angesichts der Ausmaße dieser Katastrophe schwer. Erfahrungen aus früheren Einsätzen in Krisengebieten und abendliche Gespräche halfen den Helfern bei der Bewältigung der schwierigen Aufgabe.
Email:
 
Operative Techniken der rekonstruktiven Mitralklappenchirurgie (10.2.2005)
Stephan Geidel, Michael Laß und Jörg Ostermeyer

Die rekonstruktive Chirurgie der Mitralklappe (MK) ist international zu einem festen Bestandteil herzchirurgischer Operationsstrategien geworden. Im klinischen Alltag erfordert die zum Teil erhebliche Komplexität der morphologischen und funktionellen MK-Veränderungen jedoch nicht nur äußerst präzise präoperative diagnostische Maßnahmen, sondern auch ein breites Spektrum operationstechnischer Vorgehensweisen. Meist gehen die zu behandelnden MK-Fehler noch mit anderen schweren kardialen Erkrankungen einher; hier sind besonders die Tricuspidalklappeninsuffizienz (TI), eine koronare Herzkrankheit (KHK) und das permanente Vorhofflimmern (VHF) zu nennen. Nach unserer Erfahrung ist die nicht-kardiale Komorbidität vieler MK-Patienten in der Regel außerdem hoch.Aus diesen Gründen stellen sich an die behandelnden niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, Kardiologen und Herzchirurgen gleichermaßen große Anforderungen. Nur bewährte, verlässliche und vor allem praktikable klinische Konzepte und herzchirurgische Strategien können zu einer Minimierung des operativen Risikos und optimalen individuellen Langzeitergebnissen führen.
Email:
 
Besser in Eigenregie (10.2.2005)
Dorthe Kieckbusch

Ende dieses Jahres sollen die Ärztekammern den elektronischen Arztausweis – eine Karte mit Mikrochip – herausbringen. Jahrelang war die Einführung einer solchen Karte – meist unter dem Namen Health Professional Card – umstritten. Doch mit der Gesundheitsreform beschloss die Regierung im vergangenen Jahr, dass es eine elektronische Gesundheitskarte für Patienten geben soll, und verpflichtete zugleich alle Vertragsärzte, beim Zugriff auf die Patientendaten den elektronischen Heilberufsausweis zu verwenden.
Email:
 
Sechs Jahre Stroke Unit der Neurologischen Klinik am AK Altona (10.2.2005)
Anna Michahelles, Peter Michels, Dietrich Schwandt und Axel Müller-Jensen

Im AK Altona wurde 1998 die Stroke Unit (Schlaganfall-Akutstation) eröffnet. Seitdem wurden auf dieser Station mehr als 3 500 Patienten mit akuten Schlaganfällen behandelt. Das sechsjährige Bestehen bietet Anlass für Rückblick und Ausblick.
Email:
 
Das neue Versorgungsstatut (10.1.2005)
Andrea Klitzke und Horst Bonvie

Das Versorgungsstatut des Versorgungswerkes der Ärztekammer Hamburg ist zuletzt im Jahre 1990 neu gefasst worden. Seitdem ist Europa weiter zusammengewachsen und in der Bundesrepublik Deutschland wurde eine Vielzahl von Gesetzen geändert. Dies hatte auch Auswirkungen auf die Versorgungswerke. Die Kammerversammlung der Ärztekammer Hamburg hat daher am 25. Oktober 2004 das neue Versorgungsstatut beschlossen.
Email:
 
Drug-eluting Stents für Koronargefäße: Haben die positiven Studienergebnisse im Alltag Bestand? (10.1.2005)
Christoph A. Nienaber

Die Einführung der Medikamente freisetzenden Koronarstents ist einer der wichtigsten Fortschritte der interventionellen Kardiologie seit der ersten PTCA im Jahr 1977. Schon damals wurde die Restenosierung als wesentliches Problem erkannt. Mit Stents konnte zwar in zwei randomisierten Studien die Restenoserate reduziert werden, allerdings um den Preis einer neuen Erkrankung, der Intimahyperplasie im Stent. Verschiedene interventionelle und pharmakologische Verfahren wurden seither erfolglos getestet, wie die Beschichtung von Stents durch Heparin, ACE-Inhibitoren, Tranilast etc. oder Laseratherektomieverfahren und Rotablation. Allein die aufwändige intrakoronare Brachytherapie zeigte im Rahmen
kontrollierter randomisierter Studien eine nachvollziehbare Inhibierung der Instentrestenose.
Email:
 
Entscheidungen und Entscheidendes zum Jahresende (10.1.2005)
Sandra Wilsdorf

Rückblick auf ein Jahr Gesundheitsreform, Neuwahl der Mitglieder für den Aufsichtsausschuss des Versorgungswerkes, Richtzahlen für die Weiterbildung und die Satzung zur Änderung der Berufsordnung: Die 279. Sitzung der Kammerversammlung hatte eine lange Tagesordnung und für die Ärzteschaft standen etliche Entscheidungen an.
Email:
 
Biowaffen, Biokrieg und Bioterror (10.12.2004)
Stefan Winkle

Der Antigone-Chor, der das Ungeheuerliche der menschlichen Macht besang, war nie aktueller als in unserer Zeit. Neben den Atomwaffen gehören die toxikologischen und biologischen Waffen zum Gefährlichsten, was menschliche Gehirne ausgeklügelt haben. Im Jahre 1972 wurde die Präambel der Konvention über das Verbot biologischer und toxikologischer Waffen von 140 Staaten unterzeichnet, darunter auch von der Sowjetunion. Doch die Biowaffen-Konvention ist ein "ein Abkommen ohne Zähne", wie Kritiker bemängeln. Die Erlaubnis B-Waffen für "defensive" Zwecke zu erforschen, um sich gegebenenfalls gegen ihren Einsatz schützen zu können, habe "dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet".
Email:
 
Geringfügige Rentenerhöhung. Neues Versorgungsstatut einstimmig verabschiedet (10.12.2004)
Dorthe Kieckbusch

Wie in jedem Jahr ging es in der Oktober-Sitzung vor allem um Finanzen: Die Kammerversammlung verabschiedete einstimmig den Haushaltsplan und den - konstant bleibenden - Hebesatz der Ärztekammer Hamburg sowie den Jahresabschluss und die Rentenanpassung des Versorgungswerkes der Ärztekammer Hamburg. Darüber hinaus stimmten die Mitglieder der Kammerversammlung für ein neues Versorgungsstatut. Hier waren Änderungen nötig geworden, um eine Anpassung an geltendes EU-Recht zu erreichen.
Email:
 
Aktuelle Schilddrüsendiagnostik und -therapie bei Fertilitätsstörungen und Schwangerschaft (10.12.2004)
Gerhard Hintze, Heike Fink

Schilddrüsenerkrankungen, ja bereits das Vorliegen erhöhter Schilddrüsenantikörper, haben Auswirkungen auf die Fertilität und den Verlauf einer Schwangerschaft. Diese Übersicht fasst die physiologischen Veränderungen während der Schwangerschaft zusammen und berücksichtigt insbesondere die Auswirkung von Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse und anderen Schilddrüsenfunktionsstörungen im Verlauf einer Schwangerschaft.
Email:
 
Ein Pionier der Narkose: Ernst von der Porten (10.12.2004)
Michael Goerig, Jochen Schulte am Esch

"Narkosespezialisten, wie in Amerika, haben wir glücklicherweise noch nicht und werden hoffentlich auch nicht damit beschert werden." Mit diesem Statement in einem Lehrbuch der operativen Chirurgie versuchte noch Mitte der 1920er-Jahre der Greifswalder Ordinarius für Chirurgie, Professor Friedrich Pels-Leusden (1866-1944), die drohende Etablierung eines eigenen Fachgebietes "Anästhesie" zu verhindern. wie sein berühmter Kollege Ferdinand Sauerbruch (1879-1951) fürchtete auch Pels-Leusden eine weitere Aufsplitterung der Chirurgie, die es mit allen Mitteln zu verhindern galt.
Email:
 
Medizin im tropischen Afrika / Wangenbrand - Savannenhospital - Buschmedizin (10.11.2004)
Goetz Ehmann

Hamad Jumare ist ein 17 Jahre alter Fulbe-Junge aus Nord-Kamerun. Teile seiner linken Wange, seines Mundwinkels, des Ober- und Unterkieferknochens sind "angefressen", nekrotisch zerstört und die umgebenden Weichteile narbig verzogen. Er hat Noma (Wangenbrand oder Wasserkrebs), eine Entzündung, die vor allem Weichgewebe in Mund und Gesicht zerstört und in einem späteren Stadium auch die Knochen angreift.
Email:
 
Ärzteversammlung diskutiert LBK-Verkauf / Willebrand: "Es macht dreimal mehr Spaß, Menschen einzustellen" (10.11.2004)
Sandra Wilsdorf

Vertreter von Asklepios, dem Senat und der Ärzteschaft diskutierten auf Einladung des Ärztekammerpräsidenten Dr. Michael Reusch den geplanten Mehrheitsverkauf des Landesbetriebes Krankenhäuser (LBK) an Asklepios.
Email:
 
Störtebeker und die Piratenschädel vom Grasbrook (10.11.2004)
Klaus Püschel, Ralf Wiechmann, Günter Bräuer

Als 1878 vor den Toren Hamburgs zwei auf Pfähle mit langen schmiedeeisernen Nägeln fixierte menschliche Schädel gefunden wurden, wurde sofort gemutmaßt, dass dies nur die Überreste von Klaus Störtebeker sein konnten. Vieles sprach dafür, denn der Fundort entsprach dem ehemaligen mittelalterlichen Hinrichtungsplatz der Hansestadt. Die Schädelfunde bilden eine Schnittstelle zwischen Legende, Fiktion und wissenschaftlicher Realität. Nachdem sie 120 Jahre keiner weitergehenden wissenschaftlichen Untersuchung unterzogen worden waren, hat sich neuerdings ein Team von Historikern, Archäologen, Anthropologen und Rechtsmedizinern zusammengefunden, um die Schädelfunde interdisziplinär zu untersuchen.
Email:
 
Mitreden kann nur wer spricht (10.10.2004)
Katharina Bischoff, Lars Schomann, Kai Zbieranek

Junge Ärztinnen und Ärzte leiden häufig unter den Arbeitsbedingungen im Krankenhaus. Zu dem Druck kommt oft die Angst. Für ein berufspolitisches Engagement reichen Kraft und Zeit meist nicht mehr. Und so sind sie in der aktuellen Kammerversammlung auch nur mit zwei jungen Kollegen vertreten, und die speziellen Probleme junger Ärztinnen und Ärzte werden selten aus erster Hand diskutiert. Doch das soll sich ändern. Drei junge Kollegen suchen dafür nach Mitstreitern.
Email:
 
Glücksspielsucht - ein überflüssiges Suchtproblem (10.10.2004)
Bert Kellermann

Die Glücksspielsucht ist ein altes, jedoch bis in die 80er Jahre hinein seltenes Problem. Mit dem rasant gewachsenen Angebot an Glücksspielen mit hohem Suchtpotenzial stieg die Zahl der Glücksspielsüchtigen rapide an. Verglichen mit anderen Städten ist in Hamburg das Hilfsangebot für diese Patienten noch mangelhaft.
Email:
 
277. Kammerversammlung: Hamburger Ärzte zwischen Brüssel und Berlin (10.10.2004)
Sandra Wilsdorf

Bei der Kammerversammlung im September ging es vor allem um Politik. Ob Bürgerversicherung oder Gesundheitsprämie, Novelle des Arzneimittelgesetzes (AMG), LBK-Verkauf oder die Koordinierung der Versorgungswerke auf europäischer Ebene: Auf ganz unterschiedlichen Themenfeldern berühren politische Entscheidungen den ärztlichen Alltag.
Email:
 
Durch Asbest verursachte Non-Hodgkin-Lymphome peripherer B- und T-Zellen (10.10.2004)
K. Hausmann, H.-J. Woitowitz, A. Calavrezos, F. Hittmann

Neue Erkenntnisse der klinischen Ursachenforschung mit Schlüsselbeobachtungen im Raum Hamburg und Bremen
Email:
 
Für Arztpraxen relevant (10.9.2004)
Sven Hennings

Zum Beginn des Jahres 2004 wurde das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) in einigen Regelungen geändert. Von besonderer praktischer Relevanz ist die Erhöhung des so genannten Schwellenwertes, der über der über die Anwendbarkeit des KSchG entscheidet; ferner wurden die Bestimmungen zur Sozialauswahl modifiziert, die Klagefrist für die Geltendmachung der Unwirksamkeit einer arbeitsrechtlichen Kündigung einheitlich geregelt sowie Erleichterungen für Existenzgründer geschaffen.
Email:
 
Minimal-invasive Techniken der aortakoronaren Bypass-Chirurgie (10.9.2004)
Christian Detter, Tobias Deuse, Dieter H. Boehm, Hermann Reichenspurner

Parallel zu Entwicklungen minimal-invasiver Techniken im Bereich der Allgemeinchirurgie, Gynäkologie und Orthopädie sind auch in der Herzchirurgie in den letzten Jahren neue, weniger invasive Verfahren entwickelt worden.
Email:
 
Medikamentöse Therapie beim Patienten mit stabiler Angina pectoris (10.9.2004)
Ulrich Hink und Thomas Münzel

Die medikamentöse Therapie der stabilen Angina pectoris hat drei Ziele: Reduktion der kardiovaskulären Morbidität, Erhalt und Verbesserung der Lebensqualität und die Reduktion der Sterblichkeit.
Email:
 
Der okulo-stenotische Reflex oder Sinn und Unsinn der rezidivierenden Re-Koronarangiographie (10.9.2004)
Klaus E. v. Olshausen und Tiberius Pop

Bei der Patientin war eine schwere COPD mit respiratorischer Partialinsuffienz und Sauerstoff-Heimtherapie bekannt. Unter Belastung, aber auch in Ruhe spürte sie eine schmerzhafte Enge in der Brust. Die erste Herzkathederuntersuchung ergab eine 60-prozentige Stenose der rechten Herzkranzaterie (RCA) sowie eine mäßige pulmonale Hypertonie. Eine konservative Therapie wurde empfohlen.
Email:
 
Erkrankungen bei Immigranten (10.7.2004)
Gerd-Dieter Burchard

Die ärztliche Betreuung von Immigranten bringt oft Schwierigkeiten wie Verständigungs- und Verständnisprobleme mit sich. Darüber hinaus muss die Differenzialdiagnose aber auch seltene, hier nicht vorkommende Erkrankungen berücksichtigen.
Email:
 
Die Früherkennungs-Koloskopie (10.7.2004)
Sören Schröder und Tammo von Schrenck

Epidemiologie, Terminologie, histologische Diagnostik und Empfehlungen zur Nachsorge bei korektoralen Polypen. Der Beitrag erläutert die im Zusammenhang mit der Karzinomprophylaxe relevanten Begriffe und stellt die in Abhängigkeit von klinischen und histologischen Befund erforderlichen Nachsorge- oder Therapiemaßnahmen dar.
Email:
 
Ich komm nicht zur Ruhe, aber das ist ja auch gut so (10.7.2004)
Olga Masur

Interview mit Hans Melderis, Arzt, Schriftsteller und Musikliebhaber. Er schrieb über das Geheimnis der Gene und löste kontroverse Kritiken aus. In seiner hell und freundlich eingerichteten internistischen Praxis sprach er mit Olga Masur.
Email:
 
PD Klaus-Heinrich Damm: Anzug statt Kittel, Füller statt Stethoskop (10.7.2004)
Dorthe Kieckbusch

Mitte Juni verabschiedete die Ärztekammer Hamburg ihren langjährigen Geschäftsführenden Arzt Privatdozent Dr. Klaus-Heinrich Damm in den Ruhestand.
Email:
 
KliniCuM: Das neue klinische Curriculum am UKE (10.6.2004)
S. Harendza, S. Anders, M. Erhardt, T. Göttsche, W. Harren, B. Hüneke, M. Kellner, A. Kohlschütter, R. Kothe, K. Neuber, C. Quellmann, M. Rijntjes, H. v.d.Busche, R. Stahl

Seit vielen Jahren klagen Patienten, Ärzte und Medien, dass das Medizinstudium in Deutschland wenig tauge. Viele Studierende absolvieren sogar einige Semester im Ausland, um der praxisfernen Ausbildung in Deutschland zu entfliehen und genügend praktische Erfahrungen für ihre spätere ärztliche Tätigkeit zu sammeln. Mit der neuen Approbationsordnung (AO) soll sich jetzt vieles ändern. Prxisorientierter soll er sein, der Unterricht, fächerübergreifend und benotet. Und um den Kontakt zwischen Studierenden und Lehrenden zu intensivieren, wird nach neuer AO nur noch drei Studierenden gleichzeitig Unterricht am Krankenbett erteilt.
Email:
 
Versorgungsforschung ausbauen: WHO-Ranking unhaltbar (10.6.2004)
Michael Reusch

Jetzt haben wir es schriftlich: Der 25. Platz für Deutschlands Gesundheitssystem im Weltgesundheitsbericht der WHO aus dem Jahre 2000 ist wissenschaftlich nicht haltbar. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Kieler Fritz-Beske-Instituts für Gesundheits-System-Forschung (IGSF). Der Schaden allerdings, den das Schlechtreden vpn Ärzten, ärztlicher Versorgung und vermeintlich überflüssigen Behandlungen angerichtet hat, ist damit lange nicht behoben.
Email:
 
107. Deutscher Ärztetag in Bremen: Mehr (Heil-)Kunst und weniger Bürokratie (10.6.2004)
Dorthe Kieckbusch, Sandra Wilsdorf

Für mehr Vertrauen im Gesundheitswesen warb Bundespräsident Johannes Rau in seiner Rede beim Bremer Ärztetag. Vier Tage diskutierten die 250 Deligierten über Berufs-, Fortbildungs- und Weiterbildungsordnung, über Mindestmengenregelung und den Dokumentationswahn in der Medizin.
Email:
 
Dicke Chance - die operative Behandlung der schweren Adipositas (10.6.2004)
Beate Herbig

Tages- und Wochenzeitungen haben in den vergangenen Monaten über die dramatische Zunahme der Adipositas und die Chancen einer operativen Behandlung berichtet. Statistiken zufolge werden nur etwa zehn Prozent schwer adipöser Patienten von ihrem Arzt über die Möglichkeit einer bariatrischen Operation informiert, alle anderen erhalten ihre Kenntnisse von Freunden, aus dem Internet oder über andere Medien. Die Entscheidung zu einem solchen Schritt sollten wir in professionellen Händen halten und nicht Sachbearbeitern von Krankenkassen und landläufiger Meinung überlassen. Nur fundierte Kenntnisse über die realistischen Chancen bariatrischer Chirurgie können dieser Option zu einer besseren Akzeptanz unter den Ärzten verhelfen, die sich mit dem Problem der Adipositas-Behandlung täglich konfrontiert sehen.
Email:
 
Zur Epidemiologie, Ätiologie und Therapie der Adipositas (10.6.2004)
Jens Aberle, Heiner Greten

Adipositas ist die kostenträchtigste Einzelursache für Krankheiten im deutschen Gesundheitssystem. Bereits eine Senkung des Körpergewichts um zehn Prozent kann die Prävalenz von Komorbiditäten der Adipositas drastisch reduzieren. Basis der Gewichtsreduktion ist die Ernährungstherapie, wobei sowohl der fett- als auch der kohlenhydratreduzierten Diät ein wichtiger Stellenwert zukommt.Anti-Adiposita können nach kritischer Prüfung zum Einsatz kommen.In Einzelfällen ist auch die chirurgische Therapie der Adipositas zum Erreichen einer Gewichtsreduktion indiziert. Ideal ist eine interdisziplinäre Betreuung in einem dafür ausgerichteten Zentrum.
Email:
 
SEAMAN bringt Vernetzung voran (10.5.2004)
Werner Loosen

Nachdem es im AK Harburg vor zwei Jahren den Startschuss für ein modernes Belegungsmanagement gegeben hat, ist die Entwicklung zügig in Richtung noch mehr Vernetzung vorangeschritten. Entstanden ist SEAMAN - die Abkürzung bedeutet Entlassungs- und Aufnahme-Management von Krankenhauspatientinnen und -patienten im Raum Harburg/Süderelbe.
Email:
 
Gut beraten! (10.5.2004)
Dorthe Kieckbusch

Die Patientenberatung von Ärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung (KVH) erfreut sich großer Beliebtheit - bei Patienten und Ärzten. Die Beratungskontakte haben im vergangenen Jahr um rund zehn Prozent erneut zugenommen.
Email:
 
Rolle rückwärts und Handstandüberschlag (10.5.2004)
Dierk Abele

Die Gesunheitsministerin Ulla Schmidt ist nicht zu beneiden und nicht zu bedauern. Sie hat sich mit dem, was großspurig als Reform des Gesundheitswesens angekündigt wurde, übernommen. Sie hätte dies vorher wissen können, zog und zieht es jedoch immer vor, sich von studiertenGesundheitsökonomen Lauterquatsch einreden zu lassen. Nun heißt es Kommando zurück, und aus den vielen Rollen rückwärts wird ein Salto mortale werden - spätestens 2006.
Email:
 
Mehrheit begrüßt neues Wahlrecht (10.5.2004)
Sandra Wilsdorf

Das neue Heilberufegesetz sieht eine Änderung des Wahlrechts für die Ärzte vor. Nach lebhafter Diskussion sprach sich schließlich eine Mehrheit für die vorgesehene Vereinfachung aus, nach der die Wahl zur Kammerversammlung künftig eine reine Listenwahl sein wird.
Email:
 
Über die Krätze als eine Geschichte der Irrungen (10.5.2004)
Stefan Winkle

Am Beispiel der Krätze wird hier im Zusammenhang mit Struensee dargestellt, wie schwierig es für den Einzelnen gewesen sein mag, gegen den Strom der antikontagionistischen Tradition zu schwimmen, wenngleich die meisten Erkenntnisse zur Bekämpfung der Krätze älteren Ursprungs war.
Email:
 
In der Diskussion: Anrechnung von Kindererziehungszeiten im Versorgungswerk (10.4.2004)
Christine Schroth der Zweite und Angelika Koßmann

Am 26. Januar diskutierte die Kammerversammlung folgenden Beschlussantrag: Ein Jahr der Erziehungszeit pro Kind soll durch solidarische Umlage aller zahlenden Versorgungswerkmitglieder renetenneutral sein.
Über den Vorschlag gab es eine engagierte Diskussion, die nun im Ärztblatt fortgesetzt wird. Auch die Meinung der Leserinnen und Leser ist gefragt.
Email:
 
Ärztliche Fortbildung: Neue Pflichten (10.4.2004)
Klaus Beelmann und Dorthe Kiechbusch

Fortbildungspflicht durch die Gesundheitsreform, das ein-, drei- oder fünfjährige Fortbildungszertifikat, Nachweis der Fortbildung nach der Berufsordnung - die Pflichten der ärztlichen Fortbildung sind vielfältig und derzeit für manchen etwas verwirrend. Da aber zukünftig für Vetragsärzte besondere Nachweispflichten gelten und Honorarausfall oder gar Zulassungsentzug drohen, wenn ein Arzt sich nicht genügend fortbildet, sollte jeder Arzt seine Fortbildungspflichten kennen.
Email:
 
Abschied vom Leihschein (10.4.2004)
Maike Piegler

Der gute alte Leihschein hat sich aus der Bibliothek des Ärztlichen Vereins verabschiedet. Seine Nachfolge trat Anfang März mit einem Leseausweis im Scheckkartenformat ein zeitgemäßes elektronisches Ausleihverbuchungssystem an, das von den Lesern freudig begrüßt wurde.
Email:
 
Muskelkrankheiten des Erwachsenenalters (10.4.2004)
Karl Christian Knop, Thorsten Rosenkranz, Peter Vogel

Erkrankungen der Skelettmuskulatur sind keine alltägliche Erscheinung in der ärztlichen Praxis. Dieser Eindruck wird noch dadurch vertieft, dass zu selten an die Möglichkeit einer Myopathie gedacht wird. Vermutlich werden Muskelkrankheiten zu sehr mit einer Manifestation im Kindesalter assoziiert, als dass man an sie denkt, wenn die Krankheit erst im mittleren oder höheren Lebensalter in Erscheinung tritt. Dabei stellen die Symptome einer Muskelkrankheit keine besondere diagnostische Herausforderung dar. Kernsymptom ist meist die Muskelschwäche (Parese). Metabolische Myopathien präsentieren sich vorrangig mit spontan oder erst unter Belastung auftretenden Myalgien und/oder Crampi.
Email:
 
Präventiver Handlungsbedarf bei einer kinder- und jugendpsychiatrischen Risikogruppe: Kinder körperlich kranker Eltern (10.3.2004)
Georg Romer, Miriam Haagen, Claus Barkmann, Götz Thomalla, Michael Schulte-Markwort, Peter Riedesser

Wird eine Mutter oder ein Vater schwer krank, kann die seelische Entwicklung von Kindern nachhaltig belastet werden. Häufige medizinische Eingriffe, Krankenhausaufenthalte, Veränderungen des körperlichen Erscheinungsbildes, drohende Einbrüche persönlicher und familiärer Zukunftsentwürfe und, bei ernster Prognose, eine vitale Bedrohung sind nicht nur für den unmittelbar betroffenen Patienten, sondern auch für dessen Familienangehörige psychisch belastend.Kindern stehen je nach Altersstufe unterschiedliche Möglichkeiten der seelischen Bewältigung zur Verfügung. Hierbei kann andauernde emotionale Überforderung entstehen.
Email:
 
Integrierte Versorgung nach der Strukturreform im Gesundheitswesen: Der Weg bleibt steinig (10.3.2004)
Michael Späth

Die Ankündigungen lasen und lesen sich, als täten sich völlig neue Pfade im Dschungel des Gesundheitswesens auf. Doch leider sind auch die Bauten der integrierten Versorgung im Potemkin'schen Dorf der Gesundheitsreform kaum stabiler als die Fassade des Vorgängers. Der Weg in die integrierte Versorgung bleibt steinig und lohnt sich nur selten. Gleichwohl: Geprüft werden sollte er schon.
Email:
 
Die Vertreibung der jüdischen Ärzte Hamburgs aus dem Berufsleben 1933-1945 (10.3.2004)
Anna von Villiez

Mit dem Beginn nationalsozialistischer Herrschaft nahm die Verdrängung von Juden aus dem Berufsleben ihren Anfang. In der Medizin vollzog sich die Ausschaltung nichtarischer Kollegen schnell und radikal. Entlassungen, Kassenausschluss und schließlich das totale Berufsverbot entzogen jüdischen Ärzten ab 1933 schrittweise die Existenzgrundlage. Zwischen 8000 und 9000 Ärzte wurden in Deutschland während des Dritten Reiches als nichtarisch verfolgt, der Großteil emigrierte, etwa 1500 kamen im Holocaust um. In Hamburg wurden 20 Prozent der Hamburger Ärzte im Nationalsozialismus als jüdische Nichtarier Opfer der Verfolgung.
- weitere Texte zu diesem Thema im Heft -
Email:
 
Die Situation von Opiatabhängigen in Hamburg aus Expertensicht (10.2.2004)
Anke Lachmann, Christian Haasen, Anke Stallwitz, Michael Krausz

Im Rahmen einer europäischen Studie, die vom Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) geleitet wird, werden auch in Hamburg epidemiologische Daten gesammelt von Opiatabhängigen, die sich nicht in Behandlung befinden, und von Substituierten, die bisher unzureichend vom Hilfesystem profitiert haben. Ein wichtiges neues Behandlungsangebot für diese Zielgruppe ist das bundesdeutsche Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger. Hier werden erstmals nicht erreichte Konsumenten erfolgreich in eine Behandlung eingebunden.
Email:
 
Sichere Praxis: Ärzte im Visier von Räubern? (10.2.2004)
Sandra Wilsdorf

Ein Ärgernis ist sie schon lange, die Praxisgebühr genannte Kassengebühr. Doch seit sie nun tatsächlich zu kassieren ist, kommt zu dem Ärger für viele Ärzte auch noch die Angst. Denn die Praxisgebühr lässt, besonders zu Quartalsbeginn, viel Geld in die Praxen fließen. Das muss kassiert, aufbewahrt und zur Bank gebracht werden. Sind Arztpraxen nun im Visier von Einbrechern und Räubern? Was kann man tun, um sich zu schützen? Die Polizei empfiehlt Gelassenheit und einige Vorsichtsmaßnahmen.
Email:
 
GKV-Modernisierungsgesetz: Reform oder Pleite? (10.2.2004)
Frank Ulrich Montgomery

Der Berg hat gekreißt und ein Gesetz geboren: Unter dem Zauberwort Modernisierungsgesetz haben sich Opposition und Koalition im Kompromiss zusammengefunden. In moderner Verballhornung wurde das Gesetz sogar zu einem Gesundheitsmodernisierungsgesetz hochstilisiert - die ersten Erfahrungen sind jedoch eher ernüchternd.
Email:
 
Der besondere Fall: Ein Reizdarmpatient in der Notaufnahme (10.1.2004)
Philip Kolb, Christiane Fibbe, Alice Emmermann, Thomas Schilling, Carsten Zornig, Peter Layer

Ein 53-jähriger Patient, der seit nahezu 20 Jahren an Reizdarmbeschwerden leidet, stellte sich mit seit 14 Tagen erneut zunehmenden, teils auch krampfartigen Unterbauchbeschwerden abends in der Notaufnahme vor.
Email:
 
Zöliakie - nur die Spitze des Eisbergs? (10.1.2004)
Ullrich Kunde

Bei der Zöliakie handelt es sich um eine permanente Intoleranz gegenüber Gliadin in Getreideprodukten. Klinisch auffällig wird die Zöliakie durch einen immunologisch vermittelten Dünndarm-Mukosa-Schaden.Die Krankheit tritt bei genetisch vorbelasteten Menschen auf, die Getreideprodukte zu sich nehmen. Neuere Studien belegen, dass die Zöliakie-Inzidenz wesentlich höher ist als bisher angenommen. Es wird angenommen, dass ein Prozent der Bevölkerung an der Zöliakie-Erkrankung leidet.
Email:
 
Ein wichtiger präventiver Beitrag zur Sexualerziehung: Die Arztstunde in der Schule (10.1.2004)
Cordula Layer

Nie zuvor galt eine Generation Jugendlicher als aufgeklärter und informierter, was ihre Sexualität und die damit verbundenen gesundheitsrelevanten Fragen betrifft, als die heutige. Kinder und Heranwachsende aller Altersstufen werden nicht nur in Kindergarten und Schule systematisch mit der Thematik vertraut gemacht. Auch die Medien erzwingen heute schon bei Kindern eine Konfrontation mit Sexualität und dabei gleichzeitg deren weitgehende Enttabuisierung.
Email:
 
Frührehabilitation am Akutkrankenhaus am Beispiel des Modellprojekts am AK St. Georg (10.1.2004)
Klaus-Jürgen Harloff und Jean-Jacques Glaesner

Die Fortschritte in der Akutmedizin verbessern zusehends die Überlebenswahrscheinlichkeit nach Unfällen und schweren Erkrankungen. Damit einher geht jedoch das Risiko einer bleibenden Behinderung, Funktionseinschränkung und Beeinträchtigung des sozialen Lebens. Die Etablierung der Frührehabilitation im Akutkrankenhaus schafft die Voraussetzung, funktionelle Defizite frühestmöglich zu erfassen und einen Rehabilitationsbedarf zu erkennen. Am AK St.Georg wurde mit finanzieller Unterstützung der Bundesrgeierung sowie der Freien und Hansestadt Hamburg im letzten Jahr das bundesweit achte Modellprojekt einer fachübergreifenden Frührehabilitation am Akutkrankenhaus eröffnet.
Email:
 
Der besondere Fall: Artillerie und Hämoglobin oder: wenn das semantische Gedächtnis versagt (10.12.2003)
Wolfgang Meins

Ein 63-jähriger Kollege stellte sich in Begleitung seiner Ehefrau in der Sprechstunde vor. Obwohl bereits seit gut einem Jahr als berufsunfähig anerkannt, war ihm trotz dreier Gutachten bisher noch keine definitive Diagnose gestellt worden.
Email:
 
Die Phonochirurgie (10.12.2003)
Markus Hess, Susanne Fleischer, Ulrich Koch

Aus der Poliklinik für Hör-, Stimm- und Sprachheilkunde und der HNO-Klinik des UKE: eine neue Sichtweise in der Behandlung organischer Stimmstörungen. Unter Phonochirurgie werden operative Leistungen zur Gewährleistung, Verbesserung und Erhaltung der stimmlichen Leistungsfähigkeit zusammengefasst. Mit den neuen Erkenntnissen zur Physiologie und Pathophysiologie der Stimmgebung und den verbesserten Möglichkeiten der modernen Stimmdiagnostik verzeichnete die Phonochirurgie in den letzten Jahren einen Paradigmenwechsel: Im Vordergrund steht nicht mehr die Operation morphologisch auffälliger Befunde, sondern die Verbesserung der Funktion des Systems Stimmgebung. Ziel phonochirurhischer Eingriffe ist immer das Optimieren des Endproduktes Stimme.
Email:
 
Sichere Renten in unsicheren Zeiten (10.12.2003)
Sandra Wilsdorf

Bei der vorletzten Kammerversammlung dieses Jahres ging es neben dem Thema Abschiebungen vor allem ums Geld. Zum ersten Mal seit Gründung des Versorgungswerks der Ärztekammer Hamburg werden die Ärzte im Ruhestand im kommenden Jahr nicht mehr Geld bekommen als derzeit. Der Verwaltungsausschuss sah sich gezwungen, die Nullrunde vorzuschlagen, weil der weltweite Einbruch der Aktienmärkte auch am Versorgungswerk nicht spurlos vorbeigegangen ist. Die Kammerversammlung nahm den Antrag einstimmig an.
Email:
 
Neue Wege in schwierigen Zeiten (10.12.2003)
Michael Reusch

Das erste Amtsjahr als Präsident der Ärztekammer Hamburg neigt sich dem Ende zu. Zeit für eine Bilanz. Gesundheitspolitisch war es ein äußerst schwieriges Jahr, in dem die Stimmung innerhalb der Ärzteschaft immer mehr in den Keller sank - egal ob in Kliniken oder Praxen. In der Ärztekammer blicken wir auf ein spannendes und arbeitsreiches Jahr zurück. Dioe Sacharbeit in den Gremien wurde trotz teilweise kompletter Neubesetzung kompetent und zuverlässig bewältigt. Hier gebührt der Dank allen Ärztinnen und Ärzten, die daran mitgewirkt haben und ohne deren ehrenamtliches Engagement eine funktionierende Selbstverwaltung nicht möglich wäre. Ein besonderer Dank gilt den Mitgliedern der Kammerversammlung, die zu einer sachlichen und konstruktiven Arbeit zusammen gefunden haben.
Email:
 
Firma Schimmelmann und Sohn: Der dänische Sklavenhandel (10.12.2003)
Stefan Winkle

Der Kriegsgewinnler Heinrich Carl Schimmelburg war Heereslieferant Friedrichs des Großen. Aus Angst vor der Übermacht der Gegner zu Beginn des Siebenjährigen Krieges versuchte er, seine Schäfchen ins Trockene zu bringen und kaufte von Friedrich, der für seine Kriege vor allem Geld benötigte, alle von den Preußen beschlagnahmten Lagerbestände der Meißner Porzellanmanufaktur. Nach der Schlacht bei Kolin 1757 ließ er das kostbare Gut in 110 Kisten verpacken, es über die Elbe von Dresden nach Hamburg bringen und verkaufte es in einer spektakulären Versteigerung 1758 in unmittelbarer Nähe der Hamburger Börse. Mit einem Teil der Erlöse erwarb er das Schloss Ahrensburg.
Email:
 
Moby Dick - Das Gesundheitsprogramm (10.11.2003)
Christiane Petersen

Dicke Kinder brauchen wirksame Hilfe. In Hamburg wurde zu diesem Zweck vor vier Jahren das Gesundheitsprogramm Moby Dick ins Leben gerufen. Angeschoben als Zielpatenschaft der Gesundheitsbehörde und als Pilotprojekt mit finanzieller und personeller Hilfe der Arbeiterwohlfahrt, dem Kinder- und Familienhilfezentrum in Farmsen-Berne und der AOK Hamburg gestartet, wurde es in enger Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendärzteverband sowie der deutschen Adipositasgesellschaft von der Autorin etabliert.
Email:
 
Lauterbachs Allhat-Lücke (10.11.2003)
Christoph A. Nienaber

Der Streit um die beste Behandlung des arteriellen Hypertonus zieht sich über Jahrzehnte hin und hat in Anbetracht der aktuellen Debatte über die Allhat-Studie (The Antihypertensive and Lipid Lowering Treatment to Prevent Heart Attack Trial) inzwischen den Anschein eines Stellvertreterkrieges zwischen Halbwissen und Unwissen bekommen - mit der Konsequenz voreiliger Schlussfolgerungen.
Email:
 
Teilstationäre Suchttherapie in der Tagesklinik (10.10.2003)
Ulrich Bloemeke, Jost Fischer, Charlotte Horstmann, Uwe Koch, Winfried Lotz-Rambaldi

Tagesklinische Behandlungsangebote gewinnen in der postakuten Krankenbehandlung und ebenso als Rehabilitationsleistung der Rentenversicherer größere Bedeutung. Dies gilt auch für die Sucht-Rehabilitationsbehandlung von Alkohol- und Medikamentenabhängigen, für die seit Anfang der 90er Jahre ein gutes Dutzend Tageskliniken entwickelt wurden, so auch im SuchtTherapieZentrum Hamburg, das 1997 neben der Fachklinik STZ als ergänzendes Angebot die Tagesklinik STZ gründete.
Email:
 
Gedanken aus dem PJ (10.10.2003)
Birte Pantenburg

Ein Erfahrungsbericht
Email:
 
Kritische Beleuchtung aktueller Meilenstein-Studien für die Kardiologie (10.10.2003)
Christoph A. Nienaber

Einige aktuelle Studien stehen im Mittelpunkt der derzeitigen internistisch-kardiologischen Diskussion und werden insbesondere wegen ihrer hohen Bedeutung für die praktische Medizin im Folgenden vorgestellt und diskutiert.
Email:
 
Der Staat bemächtigt sich der Medizin (10.10.2003)
Michael Reusch

Wer anfangs meinte, die Gesundheitsreform treffe nur Patienten, der überlas das, was in dem Konsenspapier der Bundestagsfraktionen noch gar nicht stehen konnte. Jetzt ist klar, dass neben den offiziell eingeräumten Belastungen wie Null- und Minusrunden noch viele andere schmerzliche Einschnitte auf Ärztinnen und Ärzte zukommen.
Email:
 
Werbung für die Praxis? (8.9.2003)
Sven Hennings

Das Werbeverbot für Ärzte gilt nicht mehr - so oder ähnlich äußert sich manch Berufener. Selbst in der einschlägigen Literatur finden sich Stimmen, die das so genannte Werberecht des Arztes propagieren und von der Beendigung der Zeit der Entmündigung der Bürger und der informationellen Bevormundung durch Standesorganisationen sprechen. Das Hanseatische Oberlandesgericht hat dazu ein Urteil gesprochen, das klare Grenzen setzt.
Email:
 
Gegen Meningokokken - Meningitis impfen (8.9.2003)
Manfred Peters

Die Meningokokkenmeningitis der Kinder und Jugendlichen wird in der Bundesrepublik von Kinder- und Hausärzten häufig zu wenig beachtet. Jedes Jahr gibt es 700 bis 800 Neuerkrankungen, überwiegend in den Wintermonaten. Zeitungen berichten über Todesfälle bei Jugendlichen nach Klassenreisen oder Besuch von Diskotheken.
Email:
 
Zur MRSA-Epidemiologie in Hamburger Krankenhäusern (8.9.2003)
Hinrik von Wulffen

Das vermehrte Auftreten von MRSA-Stämmen stellt in Deutschland seit etwa 15 Jahren ein ernst zu nehmendes krankenhaushygienisches Problem dar. Dabei nahm Deutschland im europäischen Vergleich bislang noch eine relativ günstige Position ein. Die an fünf großen Hamburger Krankenhäusern erhobenen Daten weisen nun aber einen deutlichen Anstieg der MRSA-Raten in den letzten zwei Jahren auf - augenscheinlich parallel zur MRSA-Epidemiologie für ganz Deutschland.
Email:
 
Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen (10.8.2003)
Sönke Peters

Viele Ärzte sind verunsichert, wenn es um das Thema Vorsorgevollmachten geht. Sie wissen nicht, ob das Dokument auch ohne notarielle Beglaubigung oder Beurkundung verbindlich ist. Antwort: Ja, Vorsorgevollmachten gelten auch ohne Beglaubigung oder Beurkundung. Dennoch gibt es Gründe, einen Notar hinzuzuziehen.
Email:
 
Der besondere Fall: Odyssee einer Anämie (10.8.2003)
Jens-Peter Bruhn, Martin Keuchel, Wolfgang Teichmann, Jörg Caselitz, Friedrich Hagenmüller

Die Irrwege bei der Abklärung von Dünndarmerkrankungen mit Blutung gleichen oft einer Odyssee. Vier Jahre dauerte die Irrfahrt eines jungen Hamburgers mit Eisenmangelanämie, bis endlich die Diagnose gestellt und eine definitive Therapie erfolgen konnte.
Email:
 
Diagnostik von Umweltallergien (10.8.2003)
Xaver Baur

Die Allergiediagnostik hat das Ziel, im Einzelfall Überempfindlichkeitsreaktionen aulösende Antigene zu identifizieren. Auf dieser Basis lassen sich gezielte und effiziente präventive und therapeutische Maßnahmen durchführen. Es wird nach einem Stufenschema vorgegangen. Dabei steht am Anfang die Erhebung der Anamnese und des körperlichen Status. Am Ende basiert die abschließende Diagnose auf einer integrativen Betrachtung aller erhobenen Untersuchungsbefunde und der Berücksichtigung des Krankheitsverlaufs.
Email:
 
Widerwille gegen die Schnapsflasche (10.6.2003)
Klaus Beelmann

Über Suchterkrankungen im Allgemeinen und besonders bei Ärzten redet man nicht gern. Das Suchtinterventionsprogramm der Ärztekammer Hamburg bricht dieses Tabu und begleitet erkrankte Ärztinnen und Ärzte in Therapie, Praxisorganisation und Nachsorge. Mit einem ersten epidemiologischen Forschungsprojekt zu diesem Thema sollen nun Abhängigkeit und Substanzmissbrauch bei Hamburger Ärztinnen und Ärzten wissenschaftlich untersucht werden.
Email:
 
Frau Schnitt, die Weiterbildung und Chefarzt Dr. Hoppe-Weissmantel (10.6.2003)
Dorthe Kieckbusch und Sandra Wilsdorf

Trotz der anstehenden Gesundheitsreform gab sich der 106. Deutsche Ärztetag in Köln nicht sehr kämpferisch, überzeugte allerdings mit sachlicher Kritik.
Email:
 
Der Teufel steckt - wie immer - im Detail ... (10.6.2003)
Frank Ulrich Montgomery

Seit Oktober 2002 wissen wir, dass der typische Arbeitsalltag deutscher Kliniken weder rechtlich noch menschlich haltbar ist. Der Europäische Gerichtshof hat klar geurteilt, dass mehr als 13 Stunden Anwesenheit am Arbeitsplatz und mehr als 48 Stunden Arbeit in der Woche gegen elementare Grundrechte jeden Arbeitnehmers in der Europäischen Union verstoßen.
Email:
 
Drogentodesfälle in Hamburg weiter rückläufig (10.5.2003)
A. Heinemann, V. Püschel, A. Schmoldt, N. Kupfermann, K. Püschel

Im vergangenen Jahr wurden von der Polizei in Hamburg 79 Drogentodesfälle registriert. Gegenüber dem Vorjahr zeigt sich damit ein deutlicher Rückgang von 22 Prozent.
Email:
 
Der Doktor hat gesagt, ich soll viel trinken (10.5.2003)
Ingo Krenz

Anmerkungen zur Trinkmengenempfehlung für chronisch nierenkranke Patienten
Email:
 
Der Schlaganfall, Teil II (10.4.2003)
B. Eckert, C. Koch, T. Kucinski, J. Fiehler, U. Sliwka, J. Röther

Primär- und Sekundärprävention, Akuttherapie, Diagnostik und neurointerventionelle Therapie - Fortsetzung aus Heft 03/03.
Email:
 
Bis an die Schmerzgrenze (10.4.2003)
Michael Reusch

Abgelehnt - den Stempel möchte man diesen ersten Gesetzentwürfen aufdrücken. Direkt neben das Kürzel vertraulich. Schon die Art und Weise, wie dieses Papier publik wurde, ist eine gezielte Provokation und zeigt, dass es sich um einen politischen Vorstoß handelt, nicht um einen Gesetzentwurf.
Email:
 
System am Ende? (10.4.2003)
Michael Späth

Die seit zwei Jahren von der KV angekündigte Zuspitzung bei den Hohorareinnahmen traf viele denn doch wie ein Schock. Die Honorarabrechnungen für das dritte Quartal 2002 bestätigten die negative Tendenz des zweiten Quartals, bei einer größeren Zahl der Praxen traten Umsatzrückgänge in Höhe von 10 bis 15 Prozent auf. Es besteht keinerlei Aussicht auf eine Besserung. Im Gegenteil.
Email:
 
Sonderärztetag: Ende des Schweigens (10.3.2003)
Dorthe Kieckbusch

Der Dialog zwischen Politik und Ärzteschaft ist wieder eröffnet, wenngleich die Gesprächsofferten der Politiker ohne großen Optimismus entgegengenommen wurden.
Email:
 
Gegen Pocken impfen? (10.3.2003)
Rainer Laufs

Nein, derzeit nicht! Aber: Bei Pockeninfektionen durch Bioterrorismus wären Ring- oder Massenimpfungen unumgänglich, da sich das Virus sehr schnell ausbreiten kann.
Email:
 
Der Schlaganfall, Teil I (10.3.2003)
B. Eckert, C. Koch, T. Kucinski, J. Fiehler, U. Sliwka, J. Röther

Primär- und Sekundärprävention, Akuttherapie, Diagnostik und neurointerventionelle Therapie.
Email:
 
Zur Geschichte der Anästhesiologie im UKE (10.2.2003)
Michael Goerig

Obwohl Hamburg schon 1870 über zahlreiche Krankenhäuser verfügte, machten wachsende Unfallzahlen, neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten den Bau eines weiteren Krankenhauses, des sogenannten Neuen Allgemeinen Krankenhauses Eppendorf erforderlich.
Email:
 
Zeit für klare Worte (10.2.2003)
Michael Reusch

Täglich kommen neue Vorschläge für die Gesundheitsreform auf den Tisch. Vehement wehren sich Ärztinnen und Ärzte im gesamten Bundesgebiet gegen die Pläne der Ministerin Ulla Schmidt. Die Lage ist so prekär, dass die Ärzteschaft sich veranlasst sieht, zum vierten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik einen außerdordentlichen Deutschen Ärztetag einzuberufen.
Email:
 
Von der Drehlade zur Babyklappe (10.1.2003)
Volker Lehmann

Unschuld und Wehrlosigkeit von Kindern rühren Erwachsene. So sind Diskussionen über Findelkinder, ausgesetzte und getötete Neugeborene voller Emotion und Mitleid. Ein kulturhistorischer Beitrag zur Babyklappe.
Email:
 
Neuer Präsident nach Kopf-an-Kopf-Rennen (10.1.2003)
Von Wolfram Scharenberg

Die Ärztinnen und Ärzte der Hansestadt haben einen neuen Vorstand. Die Kammerversammlung wählte bei ihrer konstituierenden Sitzung in einer mit Spannung erwarteten Abstimmung den niedergelassenen Hautarzt Dr. Michael Reusch zu ihrem neuen Präsidenten.
Email:
 
Gemeinsam gegen das Abhören (10.11.2002)
Von Wolfram Scharenberg

Die Zeit drängte, denn der Senat hatte sich einen knappen Zeitplan vorgenommen. Bis Ende Oktober sollte die Bürgerschaft das Hamburgische Verfassungsschutzgesetz verabschiedet haben. Dennoch geriet die Mahnung eindrücklich. Binnen weniger Tage bildete sich eine Allianz aus Ärzten, Anwälten, Geistlichen und Journalisten, die ihre Sorge um die Unantastbarkeit von geschützten Gesprächssituationen der Bürgerschaft und der Öffentlichkeit vortrugen.
Email:
 
Zur Hormonsubstitution in der Peri- und Postmenopause (10.11.2002)
Von Heinz G. Bohnet

Die Nachricht, dass eine prospektive Studie, die den Nutzen der kontinuierlichen Estrogen/Gestagen-Substitution in der Postmenopause belegen sollte, abgebrochen wurde, schlug wie eine Bombe ein. Das Ausmaß der "Nebenwirkungen" war so groß, dass eine Fortführung ethisch nicht vertretbar erschien. Hier wird Bekanntes wieder deutlich vor Augen geführt; Hormonpräparate sind keine Lutschbonbons.
Email:
 
Zum 100. Todestag von Rudolf Virchow (1821 - 1902) (10.10.2002)
Von P. Stiefelhagen

Vor 100 Jahren starb Rudolf Virchow. Zunächst als Professor in Würzburg, später in Berlin, hat er mit der Zellpathologie der Medizin eine neue Basis gegeben und seinen internationalen Ruf als Pathologe begründet. Gleichzeitig erwarb er sich große Verdienste um die allgemeine Hygiene. Seine wissenschaftliche Tätigkeit erstreckte sich aber auch auf die Anthropologie und Prähistorie. Mit seinem Leben und seinem Werk verkörpert Virchow ein Stück Geistesgeschichte seiner Zeit.
Email:
 
Starker Trend zum Zentrum (10.10.2002)
Von Jörn Hons

Es ist das jüngste Projekt des Landesbetriebs Krankenhäuser Hamburg (LBK): die neue Herzklinik. Fünf kardiologische und herzchirurgische Abteilungen in den Krankenhäusern AK Altona, AK Barmbek, AK Harburg und AK St. Georg werden nach dem Konzept des LBK künftig unter dem Dach der LBK-Herzklinik die flächendeckende Versorgung herzkranker Patienten in der Hansestadt übernehmen. Dahinter steht eine umfassende Umstrukturierung mit dem Namen "Stadtkrankenhaus plus", die nicht beim Herzzentrum Halt macht. Ein Plan, der bei Hamburger Ärzten auf Zustimmung, aber auch Kritik stößt.
Email:
 
Geschichte der Dermatologie am allgemeinen Krankenhaus St. Georg (10.10.2002)
Von Wilhelm Nikolaus Meigel

Im Oktober 2002 wird die Abteilung für Dermatologie und Venerologie am Allgemeinen Krankenhaus St. Georg 125 Jahre alt. Sie zählt damit zu den ältesten Einrichtungen dieser Art in Deutschland mit der Besonderheit, dass diese Abteilung trotz aller Umwälzungen und Kriegswirren ihren Standort nie verlassen musste.
Email:
 
Menschliches Versagen? (10.9.2002)
Von Ulrich Paschen

Welchen Anteil hat menschliches Versagen an Fehlern, die ein Arzt bei der Behandlung macht? Schon die Frage scheint falsch gestellt: beruht medizinische Behandlung doch wie keine andere Tätigkeit auf ganz persönlichem Können und Verantwortungsbewusstsein. Laien und Öffentlichkeit, aber auch die ärztlichen Kollegen können sich für bedauerliche Unfälle kaum einen anderen Grund vorstellen als mangelndes Können oder gar unethisches Verhalten. Die bange Frage, ob sich so etwas wiederholen könne, wird mit der Suche nach dem Schuldigen und seiner Ächtung und Bestrafung beantwortet.
Email:
 
Malariavorbeugung (10.9.2002)
Von Manfred Peters

Malaria zählt in Deutschland zu den importierten Erkrankungen mit einer konstanten Zahl von 800 bis 1000 Erkrankten pro Jahr. Leider haben wir in Deutschland auch mit bis zu vier Prozent die meisten Malaria-Todesfälle pro Jahr. Untersuchungen des Robert-Koch-Instituts haben gezeigt, dass gut die Hälfte der Reisenden keine Malariaprophylaxe eingenommen hatten, bei 81 Prozent war die Malariaprohylaxe fehlend oder unzureichend.
Email:
 
Auf in die Zukunft! Wie eine moderne Krankenversicherung aussehen könnte (10.9.2002)
von Frank Ulrich Montgomery

Der heißersehnte Wahltag ist fast da. Nach dem 22.September werden wir wissen, mit wem es weitergeht. Wie es weitergeht, wissen wir schon heute. Dank der Dokumentation der Gesundheitspolitischen Programme der großen Parteien, die das Hamburger Ärzteblatt in seinen Ausgaben 4 – 8 dankenswerterweise abgedruckt hat, sind uns deren Vorstellungen bekannt. Michael Reusch hat im letzten HÄB eine akribisch ausführliche Analyse der Gegenwart geliefert, die eine vorzügliche Problemauflistung darstellt. Wo aber bleibt die Zukunft?
Email:
 
Wählen, wählen, wählen geh’n… (10.8.2002)
Von Frank Ulrich Montgomery

Im September stehen zwei wichtige Wahlen für die Hamburger Ärzte an. Die eine, die Bundestagswahl, ist von zentraler Bedeutung für uns alle. Eine Wahlbeteiligung um die 75 Prozent ist normal für diese Wahlen – das legitimiert Politik. Eine ähnliche Wahlbeteiligung wünsche ich mir für die zeitgleich stattfindenden anderen Wahlen – die zur Ärztekammer. Auch das Parlament der Ärzte braucht eine hohe Wahlbeteiligung und damit hohe Legitimation. Ich möchte den traditionellen Wahlaufruf daher verbinden mit einem Bericht über das in der ablaufenden Periode Erreichte. Es soll Ihnen zeigen, wie wichtig eine hohe Wahlbeteiligung und ein ausgewogen zusammengesetztes Parlament der Hamburger Ärzte sein werden.
Email:
 
"Ihre Gesundheit ist unsere Verantwortung" (10.8.2002)
Von Michael Späth

Stellen Sie in Ihrer Bekanntschaft doch einmal die Frage: „Kennt Ihr eigentlich die KV?“ oder „Was bedeutet eigentlich KV?“ – was glauben Sie, als Antwort zu bekommen? Im besten Fall wird sie lauten: „Das weiß ich nicht“ oder „Keine Ahnung“. Im schlimmsten Fall bekommen Sie eine Antwort, wie sie bei einer bundesweiten Umfrage gegeben wurde: „Kabelverlegungsverein“. Sie werden feststellen, dass auch bei einer ausgedehnten Umfrage in der näheren Umgebung, die Kassenärztliche Vereinigung (KV) den meisten völlig unbekannt ist.
Email:
 
Neue Laserverfahren bei der Behandlung der alterskorrelierten Makuladegeneration (10.8.2002)
Von Matthias Feucht, Bettina Fuisting und Gisbert Richard

Die transpupillare Thermotherapie (TTT) und die photodynamische Therapie (PDT) sind neue Verfahren zur Behandlung choroidaler Neovaskularisationen (CNV). Während bei der PDT ein photosensibilisierender Stoff injiziert wird, stellt die TTT eine nichtinvasive Behandlungform von choroidalen Neovaskularisationen wie auch choroidalen Tumoren dar.
Email:
 
Nicht gegen, sondern mit und für Patienten ausarbeiten (10.8.2002)
Von Michael Späth

Chronisch Kranke leiden unter eingeschränkter Lebensqualität und kosten die Kassen viel Geld. Die Verordnung zum Risikostrukturausgleich (RSA) in der gesetzlichen Krankenversicherung ermöglicht jetzt, sie nach medizinisch festgelegten Leitlinien zu behandeln. In der derzeitigen Verhandlungsphase allerdings droht der Wettbewerb der Kassen die solidarische Ausrichtung des Gesundheitswesens zu gefährden, die Patienten stehen ungeschützt im Regen und Ärzte sollen zu Spitzeln der Therapiebedürftigen werden.
Email:
 
Sport pro Gesundheit - Qualitätssiegel für Hamburger Vereine (10.6.2002)
Von Wolfram Scharenberg

Bei der Suche nach dem passenden Angebot in den Sportvereinen hilft jetzt ein Qualitätssiegel, das gemeinsam von der Bundesärztekammer und dem Deutschen Sportbund erarbeitet wurde. Sein Name ist ‚Sport pro Gesundheit’. Auch in Hamburg wird das Siegel seit Ende vergangenen Jahres an Kurse und Gruppen in Sportvereinen vergeben. Der Hamburger Sportbund und Vertreter der Ärzteschaft stellten ihre Zusammenarbeit dafür im Dezember der Öffentlichkeit vor. Mittlerweile sind schon 40 Sportangebote aus ganz Hamburg mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet.
Email:
 
Sport pro Gesundheit - Sportvereine mit Qualitätssiegel (10.6.2002)


Diese Angebote von Hamburger Sportvereinen sind schon mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet
Email:
 
Tödlicher Brechmitteleinsatz (10.3.2002)
Von Frank Ulrich Montgomery

Der Tod eines Kameruners in Hamburg nach einem gewaltsamen Brechmitteleinsatz wirft die grundsätzliche Frage nach der rechtlichen und medizinischen Zulässigkeit dieses Verfahrens auf.
Email:
 
Nebenwirkung Tod? (10.3.2002)
Von Wolfram Scharenberg

Eigentlich sollte sie ruhig und besinnlich sein, im Umfeld der Hamburger Drogen- und Gesundheitspolitik gestaltete sich die Vorweihnachtszeit des vergangenen Jahres jedoch eher turbulent. Emotionsreich und nicht immer mit der gebotenen Sachlichkeit diskutierten Hamburger Politiker, Medien und ihre Leser über den Tod eines 19jährigen Drogendealers aus Schwarzafrika. Er war leblos zusammengebrochen, nachdem ihm unter Anwendung von Gewalt per Nasensonde Ipecacuanha-Saft als Brechmittel verabreicht worden war. Auf diese Weise sollten Drogenkügelchen, die er bei seiner Verhaftung verschluckt hatte, ans Tageslicht befördert und gegen ihn als Beweismittel verwendet werden.
Email:
 
Auf dem Weg zu neuen Versorgungsstrukturen (10.3.2002)
Von Michael Späth

Der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren fortlaufend Neuregelungen geschaffen, die das Vertragsmonopol der Kassenärztlichen Vereinigungen für den ambulanten Sektor durchbrochen haben. Damit wurde den Krankenkassen die Möglichkeit eröffnet, auch Direktverträge mit einzelnen Ärzten oder Gruppen von Ärzten abzuschließen. Dabei streben der Gesetzgeber wie auch die Krankenkassen offensichtlich nicht die Verbesserung der Versorgung für die Patienten an, sondern hoffen, über einen intensiven Vertragswettbewerb mit gegenseitigem Ausspielen der Anbieter die Ausgaben für die Leistungserbringer zu senken, ohne den Leistungsumfang reduzieren zu müssen.
Email:
 
Die perkutane Gastrostomie (PEG) (1.1.2002)
Von Ann-Kathrin Meyer

Die PEG ist für Patienten, die oral nicht in der Lage sind, ausreichend Flüssigkeit und Nährstoffe aufzunehmen, die darunter leiden und leben wollen, ein Segen, jedoch leider auch immer wieder ein missbrauchter Segen.
Email:
 
Milzbrand (1.1.2002)
Von Andreas Plettenberg und Albrecht Stoehr

Das beinah vergessene Krankheitsbild „Milzbrand“ hat innerhalb weniger Tage schreckliche Bedeutung erlangt. Der Einsatz als biologische Waffe ist eine unvorstellbare Bedrohung für die Bevölkerung, die durchaus mit dem Einsatz von Nuklearwaffen verglichen wird.
Email:
 
Leben bis zum letzten Augenblick (1.1.2002)
Von Dorthe Kieckbusch

Die Ärztin und Hospizgründerin Cicely Saunders hat mit dem St. Christopher’s Hospiz in London ein Haus geschaffen und ein Konzept für menschenwürdiges Sterben entwickelt, das vielen Initiativen in der Welt als Vorbild dient.
Email:
 
Vor der Grenze des Lebens (1.1.2002)
Von Wolfram Scharenberg

Ärzte haben die Aufgabe, kranken Menschen zu helfen, ihre Gebrechen zu heilen, Schmerzen zu lindern und Leiden, soweit es geht, zu verhindern. So besagt es die Berufsordnung für Ärztinnen und Ärzte, und so verstehen sich Ärztinnen und Ärzte stets auch selbst.
Email:
 
Minimales Fachwissen, Wille und Zeit (1.1.2002)
Ein Interview mit Dr. Ulrich Müllerleile.

Krebspatienten haben in der letzten Phase ihrer Erkrankung den Tod vor Augen. Gemeinsam entscheiden Arzt und Patient gegebenenfalls über Schwerpunkte der Behandlung und Therapieziel.
Email:
 
Die städtebauliche Megalomanie des Totalitarismus als architektonische Offenbarung seiner Inhumanität (31.12.1969)
Von Stefan Winkle †

Email:
 
blind.gif (43 bytes) blind blind